Beiträge von Erhard

    Rovinj


    Unser Kurzurlaub Istrien geht langsam zu Ende, wie immer eigentlich viel zu schnell, denn wir mussten die ersten paar Tage wieder lernen zu „urlauben“, kaum zu glauben, dass man so ein tolles Gefühl erst wieder aktivieren muss.


    Wir haben die coronaferne Zeit richtig genossen, es war Urlaub wie man es sich in der strengen Pandemiezeit gewünscht und ersehnt hat. Morgen geht es aber schon wieder heim. Doch gestern gab es neben der schönen Abendstimmung und unserem Aperol am Meer ein weiteres Highlight, denn die Oldtimer-Ralley Istrien machte Stop in Rovinj. Tolle Gefährte dabei von der Ente, über Straßenkreuzer, Mantas etc. alles dabei, ein wahrer Augenschmaus.


    Unser Kurztrip hierher hat sich wirklich gelohnt, preislich sind die Kosten wie bei uns, lediglich das Parken schlägt nicht unerheblich zu Buche, man muss mit 10 bis 20 Euro pro Tag rechnen. Aber was solls, schön wars. Auch das wieder aktivierte Global Portable WiFi kam wieder zum Einsatz und funktionierte nach der langen Zeit auch wieder einwandfrei.


    Schön ist ausserdem, dass es bis zur nächsten Reise nur kanpp 6 Wochen sind. Das halten wir durch.







    Pula


    Nach 4 faulen Bade-Sonnentagen war es Zeit wieder mal was für die Kultur zu machen und auch unserer Haut eine Sonnenpause zu gönnen.

    Pula war heute unser Ausflugsziel, knapp 45 km von Rovinj entfernt. Waren schon gespannt wie es diesmal sein würde, denn vor über 40 Jahren war Pula für uns nur langweilig, es hatte sich sogar in unserem Wortschatz eingenistet, denn wenn „alles Pula“ war, bedeutete es stinklangweilig.

    Wir wurden positiv überrascht, auch wenn die Parkplatzsuche nervig war, denn die Stadt hat sich echt gemausert. Sind erst mal zur neuen Markthalle, hier natürlich war gegen Mittag das Hauptgeschäft mit Fisch und Fleisch vorbei, aber draussen gab es noch die Marktstände mit Obst/Gemüse und diversen lokalen Produkten. Durch den antiken Triumphbogen mit dem netten Vorplatz ging es in die Fußgängerzone. Klar wie überall, die selben austauschbaren Labels, aber auch nette kleine Cafes und Restaurants.

    Das Highlight von Pula aber ist natürlich die Arena, ein wirklich imposantes Bauwerk aus der Römerzeit das sich nicht hinter Verona oder Rom verstecken muss.

    Es war ein gelungener Ausflug und keinesfalls langweilig!








    Rovinj


    Bei bestem Sommerwetter ging es per Boot auf die nahegelegene „Rote Insel“, wo ein größeres und ein kleineres, schnuckeliges Hotel drauf sind.

    Wir ließen die gut besuchten Hotelstrände links liegen und gingen über den Steg zur kleineren Nachbarinsel. Hier waren wir mitten in der schönen Natur, vor allem fast ohne Touristen. Auf der Rückfahrt am Spätnachmittag hatten wir vom Boot aus einen wunderbaren Blick auf Rovinj.

    Überhaupt ist die Stadt sehr sehenswert, besonders der Altstadtkern mit den kleinen Gassen. Der Weg zur Kirche hoch mit seinen Stufen, kleinen Galerien, Geschäften und Lokalen ist zwar etwas anstrengend zu gehen, aber auf alle wert.










    Rovinj


    Wir haben uns aufgrund der guten Coronazahlen entschlossen endlich mal wieder Meer und Urlaubsfeeling zu geniessen. So haben wir für 10 Tage Rovinj/Istrien gebucht. Anfahrt mit Auto und Unterbringung im Apartment in der Innenstadt. Alles mit wenig Corona Risiko. Die 560 km von daheim bis hierher waren völlig problemlos zu fahren. Kein Verkehr, Grenze sowohl in Salzburg als auch zu Slowenien ohne Kontrollen. Lediglich Slowenien/Kroatien kostete und sage und schreibe knappe 10 Min. und das auch nur weil wir uns in der falschen Spur eingeordnet hatten Der Grenzer wollte Ausweise, Einreiseformular und Negativ Corona Test sehen. Hatten alles dabei, wobei der Grenzer, dann unser deutschsprachiges Negativergebnis nicht lesen konnte, wie er sagte. Aber no Problem, Einreise o.k.


    Unser Navi brachte uns zur gebuchten Adresse und nach einem netten Empfang konnten wir auch unsere Wohnung für die nächsten 10 Tage beziehen. Das Auto steht auf einem der vielen Parkplätze keine 200 m entfernt. Alles easy.


    Wir waren erstaunt, dass doch so viele Urlauber hier sind, hauptsächlich aus Bayern, aber auch Ost- und Norddeutschland. Die Lokale in den ersten Reihen sind voll, die Sunset Bars und Restaurants ebenso. Anscheinend ist Corona over, nur die Kellner laufen noch mit Maske rum. Irgendwie befremdlich, aber auch befreiend. Wir bleiben aber trotzdem vorsichtig.