Mamallapuram, 12.März, heiß 35 Grad
Heute begann der 2. Teil unserer Südindienreise und zwar unsere selbst zusammengestellte
10 tägige, gebuchte Tour mit Fahrer, man könnte auch sagen „betreutes Reisen“.
Pünktlich wurden wir vom edlen Grand Hotel, in dem wir leider nur 1 Nacht verbrachten, abgeholt und zur 50 km südlich von Chennai gelegenen Küstenstadt Mamallapuram, am Golf von Bengalen chauffiert. Ausserhalb von Chennai und den Vororten erinnerte uns die Strecke teilweise an Südeuropa, auch die Bauweise der Häuser war so gar nicht indisch, ausserdem fehlte der sonst allgegenwärtige Müll.
Mamallapuram ist bekannt für seine Steinmetztradition, hier wird ausschliesslich Granit behauen, entsprechend viele Steinmetzbetriebe gibt es hier, die hauptsächlich indische Gottheiten in allen Grössen herstellen.
Unser erster Besichtigungsstop war der Shore Ufertempel aus dem 8. Jahrhundert, angeblich eines der meist fotografierten Monumente Indiens, was wir angesichts des Taj Mahal natürlich nicht glauben können. Aber es ist der älteste Steintempel Indiens.
Weiter gings zu den „5 Wagen des Pandava“, einer beeindruckenden Gruppe aus Monolithen die knapp 1400 Jahre alt sind und von oben nach unten aus dem Stein gehauen wurden. Die Wagen sind aber nur symbolisch, denn es handelt sich in Wirklichkeit um einzelne kleine Tempel mit wunderbaren Steinmetzarbeiten.