Beiträge von Petra
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Der Hanuman Tempel ist nicht weit von unserer Unterkunft entfernt, vielleicht sind es zwei Kilometer. Wir brauchen auch nicht über den Fluss fahren.
Es wird gesagt, dass der Gott Hanuman (Affengott) oben auf dem Anjaneya Hill geboren wurde, dort, wo auch nun der kleine Tempel steht. Das ist nun unser Ziel. Der Tempel ist schon von weitem zu sehen, er ist weiß angemalt. Ebenso sind auch die Stufen hoch auf den Berg in weißer Farbe.
Wir stellen die Motorräder am Fuße des Berges ab. Dort sind ein paar kleine Stände. Wir trinken erst noch eine Kleinigkeit, decken uns mit Wasser ein und wir dürfen unsere Helme auch abgeben. Das ist gut, denn beim Kraxeln sind sie nur hinderlich und unnötiger Ballast.
Oben auf dem Berg gibt es nichts zu kaufen, weder Getränke noch Essbares. Man sollte sich in jedem Fall was mitnehmen, denn der Weg ist beschwerlich und schweißtreibend.
Bild 1: ein altes Aquädukt
Bild 2: im Hintergrund Anjaneya Hill mit dem Hanuman Tempel -
Am 5. Januar wollten wir doch schon wieder Motorrad fahren. Wir hatten gehört, dass der Blick von dem Hanuman-Tempel (Affentempel) so schön sein soll, wenn auch der Aufstieg etwas beschwerlich sein sollte.
Den Vormittag verbrachten wir jedoch erst einmal gemütlich in der Anlage, Friedrich machte einen Spaziergang durch die Reisfelder und ich hatte auch genügend Spaß.
Auf dem 3. Bild kann man unser Zimmer mit der Veranda sehen.
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Ich habe noch nie veganes Eis gegessen. Wie schmeckt das?
SeeStern, weißt Du noch wie das vegane Restaurant hieß?Ach ich habe so richtig Lust auf ein Eis... hier in Indien trauer ich mich nicht. Bisher hatte ich nämlich noch keine Probleme...
Viele Grüße
Petra -
Mit dem heißen Sand habe ich auch immer meine Probleme, ich kann nicht darüber laufen. Hier in Indien ist der Sand aber komischerweise nicht heiß, obwohl die Sonne den ganzen Tag knallt.
Viele Grüße
Petra -
1200 Stufen Ingrid, was für eine Leistung. Mir sind die 570 schon schwer gefallen. Schön, dass Dir der Bericht gefällt. >""§ Es ist auch wirklich eine ganz besondere Reise und ich freue mich selber, dass es so gut mit dem Motorradfahren klappt.
Morgen fahren wir schon wieder nach Hubli zurück, wieder eine Herausforderung. Wir haben gerade unsere Rechnung hier bezahlt, es ist wirklich alles sehr günstig. Und viel zu lecker, ich habe ganz sicher auch zugenommen.
Gegen 10 Uhr wollen wir losfahren. Da wir die Strecke ja kennen, weiß ich, dass es machbar ist und der schwierige Teil kommt zuerst, auch nicht schlecht.
Gute Nacht! >""§
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Wachs
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Kommen wir nun zu Harry. Wir haben Harry Vierroth (RIP) in Assagao kennengelernt. Er war dort zur gleichen Zeit im Casa tres Amigos. So kommt man natürlich auch ins Gespräch. Harry ist von Beruf Rikschafahrer in Berlin. In den Sommermonaten, also ungefähr von Mai bis Ende September ist er in Berlin und verdient sein Geld als Rikschafahrer. Wir haben uns schon für dieses Jahr vorgenommen, eine Tour nach Berlin zu unternehmen und uns Berlin aus der Warte eines Rikschafahrers anzuschauen.
Das ist aber nicht alles, die Wintermonate verbringt Harry in Indien. Harry ist nämlich ein Boulder, also Kletterer. Er hat uns schon "irre" Geschichten erzählt. Angefangen hat es 1992. Da ist er das erste Mal hier nach Hampi gekommen. Auf Hampi Island gab es so gut wie nichts, außer Felsen und Reisfeldern.
Mittlerweile hatHarry fast jeden (meine persönliche Übertreibung) Felsen in dieser Gegend erklettert und nicht nur dies, er hat auch zusammen mit anderen ein Kletterbuch geschrieben. (Golden Boulder - ein Boulder- und Kletterführer erschienen im Geoquest Verlag click!)
Wie es der Zufall will, ist Harry auch zur Zeit in der Nähe von Hampi und wir haben uns hier verabredet.
Harry wohnt nicht hier im Mowgli, sondern in Sanapur in einem Guesthouse. Das ist näher an seinem jetzigen Klettergebiet. Harry war gerade 5 Tage in der Wildnis, geschlafen hat er in Höhlen, tagsüber ist er geklettert. Natürlich gibt es wilde Tiere, wie Leoparden, Giftschlangen, Lippenbären, Skorpionen etc. Aber Harry entzündet am Abend ein Feuer, ein Handy oder so hat er gar nicht mit. Angst darf man natürlich nicht haben, aber das ist Abenteuer pur. Vielleicht könnt Ihr jetzt verstehen, dass wir von Harry ziemlich beeindruckt waren.
Am nächsten Nachmittag trafen wir uns wieder hier im Mowgli und ratschten. Harry musste sich nämlich für seine neue Expedition noch Nahrungsmittel besorgen.
Er erzählte uns, dass es morgens Haferschleim oder ähnliches gibt und ansonsten ernährt er sich hauptsächlich von Reis mit Gemüse. Seine Matten und Kocher sind schon oder immer noch in der Höhle und die Nahrungsmittel nimmt er nun am nächsten Tag mit.
Am 2. Abend gönnen wir uns daher auch eine richtig leckere Pizza.
Hampi zählt zu den größten und schönsten Bouldergebieten der Welt. Und ich hatte doch von unseren Zimmernachbarn auch Vancouver erzählt. Auch sie haben dieses Kletterbuch und zeigten es uns.
Viele Grüße
Petra -
Ja klar, nur im Moment hänge ich zwei Tage zurück...

Eines habe ich aber schon verkleinert, leider konnten wir nicht schwimmen, denn: (siehe Bild)
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Heute haben wir eine schöne kleine Motorradtour unternommen. Hier gibt es viel Wasser und viele Stauseen. Wunderschöne Landschaften, Felsen, die in der Sonne leuchten, Kingfisher, die auf den Leitungen sitzen und nach Beute Ausschau halten, Schwarzstörche, die über uns kreisen, Bauern, die mit Ochsen die Felder beackern, das hat uns sehr gut gefallen. Jetzt gibt es eine Limesoda ungesüßt für mich und mit Zucker für Friedrich.
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Hier noch zwei Bilder von den prächtigen Aufbauten, dann machten wir uns wieder auf den Rückweg. Wir sind nun einiges gelaufen und haben viele Tempel und Steine gesehen. Für heute reicht es.
Unterwegs trafen wir eine Familie aus Karnataka. Die Mädels wollten unbedingt fotografiert werden... also bitte schön... <$§$ -
Auf dem 1. Bild ist der Krishna-Bazaar zu sehen. In jüngster Zeit hatten sich hier viele kleine Läden etabliert, die aber wieder abgerissen werden mussten. (Auflage von UNESCO) Nun ist der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt.
Danach gingen wir zum Krishna Tempel. Wenn ich wieder zu Hause bin, dann werde ich hier zu den Tempeln noch einige Erklärungen hinzufügen. Im Moment reicht mir die Zeit nicht. Wir wollen gleich wieder auf Tour gehen... <$§$
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Hampi gehört seit 1986 zum Unesco Weltkulturerbe. Ursprünglich hieß sie einmal Vijayanagar, wie auch das gleichnamige hinduistische Königreich, das von 1336/46 bis 1565 existierte. Hampi war damals die Hauptstadt des alten Reiches.
Ungefähr 3.760 Tempel gibt es rund um Hampi! Da hätten wir aber viel zu tun, wenn wir uns diese alle anschauen wollten. ~° So beschränkten wir uns auf einige wenige.
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