Von meinen Spendengeldern haben wir ja auch Lebensmittel gekauft. Einen Teil haben wir in Tüten gepackt und bringen diese zu besonders armen Familein.
Der Sozialarbeiter Marius begleitet uns.
Von meinen Spendengeldern haben wir ja auch Lebensmittel gekauft. Einen Teil haben wir in Tüten gepackt und bringen diese zu besonders armen Familein.
Der Sozialarbeiter Marius begleitet uns.
Hallo Maxi, nein, das kann ich nicht sagen. Es ist nicht besser! Vielleicht liegt es an meiner Berichterstattung.
Ich wollte aber nicht nur einseitig berichten, denn es leben ja auch normale Familien hier.
Viele Grüße
Petra
Ja der Kontakt kommt auch durch die Sozialarbeiter, die uns über besonders arme Menschen informieren. Denen wir schon einmal geholfen haben, die haben natürlich auch die Handy- oder Telefonnummer. Dann sind es auch Ärzte oder Pfarrer, die Mechtild Gollnick informieren.
Viele Grüße
Petra
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Die Mutter kann nicht waschen, sie hat kein Geld für Waschpulver. Wir geben ihr das Geld dafür und außerdem ist ein Ofenohr kaputt, auch dafür lassen wir Geld da.
In einem großen Plastikbottich hat die Mutter Kohl eingelegt. Das jüngste Kind ist sehr anhänglich, ich mache noch ein paar Bilder, dann fahren wir zurück.
Nun fahren wir zu der nächsten Familie. Eine Mutter mit 5 Kindern. Ein Kind ist behindert. Für dieses Kind bekommt sie ungefähr 500 Lei Unterstützung. Sonst hat sie kein Einkommen. Wenn alle Kinder in der Schule/Kindergarten/Betreuung sind, dann nimmt sie Gelegenheitsarbeiten an.
Hilfe für Kinder bezahlt den Kindergartenbeitrag für das jüngste Kind.
Das hört sich so abenteuerlich an, Angelika... sieh zu, dass Du bis dahin wieder voll auf dem Damm bist... >""§
Monika ist 14 Jahre und besucht eine Schule in Temesvar. Da sie nicht täglich hin und her fahren kann, bezahlt Hilfe für Kinder die Unterkunft und Verpflegung für dieses Mädchen, die bei einer alten Frau untergekommen ist. Hinzu kommen dann noch die Fahrtkosten.
Die kleine Sabrina geht nun in die erste Klasse. Wie man sieht, ist die Wohnung sehr schlicht. In diesem Küchen,- Wohn- und Schlafzimmer spielt sich alles ab. Es ist kein schönes Leben.
Unser Weg führt uns über Lugoj nach Recas. In Recas besuchen wir zwei arme Familien. Bei beiden war ich auch schon in den vergangenen Jahren gewesen. In disem Haus (3. Bild wohnt eine Mutter mit den Kindern) Die große Tochter ist schon ausgezogen.
Von Jupani fahren wir weiter. Hier noch ein paar Bilder aus dem Dorf.
Zukunftsmusik ![]()
Advent, Advent ein Lichtlein brennt...
[img width=250]http://www.petra-kaiser.de/images/stories…s/01_Advent.jpg[/img]
Aus Temesvar wünsche ich Euch allen einen schönen 1. Advent!
Viele Grüße
Petra
Ja Angelika, genau so waren sie gefüllt, einmal mit Mohn und einmal mit Nüssen, ich glaube aber Walnüsse, denn die gibt es hier haufenweise.
Ich habe ja ein Bild unterschlagen und zwar mit dem Blätterteig, das war auch sehr lecker.
Wo genau kam denn Deine Oma her?
Nachdem wir alles gesehen haben, verabschieden wir uns. Es hat uns gut gefallen einmal zu sehen, wie eine rumänische Familie lebt. Die Herzlichkeit ist uns besonders aufgefallen. Larissas Mutter deckt uns mit Kuchen, Milch, Saft, eingelegten Gurken und einem Kürbis ein. So fahren wir reich beschenkt weiter..
Die Mutter erzählt, dass sie viele Tiere haben, zwei Kühe, die jeden Tag 10 Liter Milch geben. Beide Tiere sind trächtig. Da die Milch nicht zu verkaufen ist, machen sie daraus Käse, Joghurt und Quark. Dann gibt es 3 Schweine, eine Sau hat 10 Ferkel, ein ganzer Stall ist voller Kaninchen und sie haben 70 Hühner.
Um die Gebühren für die Uni zu bezahlen, verkaufen sie ab und zu ein Ferkel. Auch um die anderen Lehrmaterialien zu beschaffen, wird ab und zu eines verkauft.
Wir schauen uns auf dem Hof um.
Der Weg dorthin ist etwas abenteuerlich, denn die Straßen sind teilweise nicht befestigt.
Larissa und ihre Mutter begrüßen uns sehr herzlich. Und nun kommt etwas, was ich hier immer wieder feststelle. Die Rumänen sind sehr herzlich und gastfreundlich.
Wir werden ins Haus gebeten. Berge von Kuchen stehen vor uns, dazu gibt es selbstgemachten Traubensaft. Suppe, Kohlrouladen, alles wird uns angeboten. Wir essen von dem köstlichen Kuchen. Eine Spezialität ist hier eine Art Blätterteig gefüllt mit Kürbis, das schmeckt sehr lecker.
Nun lag ein angenehmer Besuch vor uns. Das Gästezimmer, in dem ich zur Zeit schlafe, ist seit dem Sommer an zwei Studenten "untervermietet". Natürlich müssen die beiden Mädels nichts zahlen. Sie dürfen hier umsonst wohnen und können somit zur Uni gehen. Beide Mädchen studieren Grundschulpädagogik. Da ich hier im Moment zu Besuch bin, sind die jungen Damen so lange bei Freunden untergekommen und sind jetzt am Wochenende zu Hause bei ihren Eltern.
Lariss kommt aus Jupani, dieser Ort liegt nicht allzuweit von Bethausen entfernt. Daher fahren wir dorthin, denn wir wollen sie und ihr Elternhaus etwas besser kennenlernen.
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