Beiträge von Petra

    So viel wie ich weiß haftet man aber nur bis 50 €, wenn die Unterschrift auf dem Beleg gefälscht wurde, mit PIN ist halt ein anderes Verfahren, der Händler hat die Sicherheit, dass er das Geld bekommt und der Kunde kann nicht widerrufen.

    In den Hotels kann ich fast immer noch mit Unterschrift bezahlen. Es ist aber wohl ein Auslaufmodell.

    Was ich jetzt noch vermute, ist, dass Karin einem Währungsbetrug aufgesessen ist. Vermutlich wurde eben nicht CLP eingegeben, sondern €. Das würde eigentlich alles erklären.

    Ja, das ist bitter! Mit dem zu Fuß gehen, das ist auch nicht so ohne. Dionys hat uns erzählt, dass bei der vorherigen Tour 2 Touristen der Fotorucksack am Flughafen geklaut wurde. Wir sind tagsüber auch auch alleine vom Internationalen Terminal zum Nationalen Terminal - bzw. umgekehrt - gegangen. Am Abend wird davon abgeraten.

    Ich zahle nie mit Kreditkarte und PIN, dann muss ich ja immer unterschreiben. Für mich ist diese Methode sicherer.

    9.11.2023 Possession Bay - Fortuna Bay


    An diesem Tag war eine Anlandung an die Possession Bay geplant, aber wegen des schlechten Wetters fiel sie aus, denn es war zu nebelig und das Wasser zu schaukelig. An diesem Tag musste ich auch etwas kürzer treten, denn die Wirkung vom Pflaster ließ nach und ich hatte Halsschmerzen und Karin hustete und hustete.

    So fuhr die Polar Pioneer weiter. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Zodiak raus zur Fortuna Bay. Beinahe hätten wir das letzte Zodiak verpasst, denn ich kam einfach nicht zur Potte. Diese Anzieherei menno, das ist immer so aufwendig, ehe man alles an hat.

    Wir hörten die letzte Durchsage, dass in wenigen Minuten das letzte Zodiak abfährt, ich hatte Stress pur und mit wehendem Sachen erreichten wir gerade noch das Zodiak.

    Das Wetter war nicht so berauschend, aber dennoch hat es sich gelohnt, es war einfach schön.

    Wir sahen Pelzrobben, Seeelefanten und viele Königspinguine Wir mussten immer wieder manche Gräben und Wasserläufe überwinden und auf die Pelzrobben achten.

    Es regnete und somit machte ich nicht so viele Fotos, die meisten mit der GoPro.

    8. November 2. Anlandung am Nachmittag: Salisbury Plain

    Um 16 Uhr stand die nächste Anlandung auf dem Plan. Wir packten wieder unsere Rucksäcke. Dieses Mal achtete ich darauf, dass in allen Fotoapparaten ein Akku und eine Speicherkarte eingelegt wurde. Auf der Vormittagstour hatte ich wohl bissel schludrig gepackt und eine Kamera war nicht bestückt. :eusa

    Dann ist das Ankleiden angesagt. Bei den vielen Klamotten, die wir anziehen müssen, dauert es bei uns durchschnittlich 30 Minuten, aber dann auch mit angezogener Schwimmweste und Rucksack darüber. Ich kenne da jemanden, die hatte mit der Schwimmweste immer ihre Probleme :ttwisted . Bei mir waren es andere Dinge, so dass Cotton Carrier (Brustgeschirr als Tragesystem), damit ich die Kamera bequem einhängen konnte. Die verhedderte sich bei mir immer. Gemeinsam schafften wir es aber immer.

    Langsam werden wir routinierter, was das Ein- und Austeigen ins Zodiak betrifft. Wir kamen rauf und auch wieder runter, allerdings wären wir ohne die "helfenden Hände" bei dieser Tour voll im Wasser gelandet. Karin hat mich fotografiert, wie ich mich noch "krampfhaft" am Zodiak festhielt. :eusa

    Wieder mussten wir auf die Pelzrobben und Seeelefanten aufpassen, die uns argwöhnisch beobachteten.

    8. November Südgeorgien - erste Anlandung Right Whale Bay

    Nach dem Frühstück ziehen wir uns warm an, denn die 1. Anlandung zur Right Whale Bay steht an. Der Fotorucksack muss gepackt werden. An der R5 schraubte ich das 100-500 und an der R das 24-105. Die GoPro habe ich ohnehin immer mit, die passt ja in meine Manteltasche.

    Ins Zodiak zu kommen war dann doch recht einfach. Mit Matrosengriff und 2 Helfern kam ich gut und sicher hinein. Das Anlanden war etwas schwierig für mich, denn es war eine nasse Anladung im Wasser und mir fehlte das Gleichgewicht bei dem Wellengang, aber auch hier half man mir. Als nächstes mussten wir ein Bächlein durchqueren, da brauchte ich noch einmal Hilfe.

    Nach der Anlandung konnten wir unsere Rucksäcke kurz auf eine ausgelegte Plane legen, um die Fotoapparate rauszuholen. Allerdings mussten wir die Rucksäcke wieder aufsetzen und konnten sie nicht da lassen.. Es war uns auch nicht erlaubt, Rucksäcke oder anderes auf den Boden Südgeorgiens zu legen, ebenso durften wir uns nicht hinknien oder hinsetzen/hinlegen. Nur unsere Schuhe und ein Stativ durfte den Boden berühren.

    Da wir uns überall aufhalten durften, gingen wir mal hier und mal da hin. Am meisten mussten wir auf die Pelzrobben und Seeelefanten aufpassen. Es war auch manchmal nicht so einfach, daran vorbeizugehen. Etliche Wasserläufe mussten wir durchqueren. Alles in allem waren wir richtig begeistert.

    Wir sahen unheimlich viele Königspinguine und Skuas vor einer tollen Kulisse.

    Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder zurück. Natürlich wurden unsere Stiefel vorher und nachher wieder abgespritzt und wir mussten durch ein Desinfektionsbad gehen. Das gehörte zum täglichen Ritual.

    Am Nachmittag stand eine weitere Anladung an, aber erst einmal hatten wir etwas Freizeit, das hieß, Akuus aufladen Bilder sichern und ganz wichtig, über den Garmin Grüße nach Hause schicken.

    8. November - endlich Südgeorgien - Willis Island

    Endlich sind wir am Ziel! Um 5 Uhr wurden wir geweckt, denn wir haben Willis Island erreicht. Es gibt keine Anlandung, aber wir hielten uns eine ganze Weile hier auf. Hier an einer Stelle leben Maccaroni Pinguine. Ich habe es leider auf der ganzen Reise nicht geschafft, einen zu fotografieren, war immer am falschen Ort. ;)

    Na gut, vielleicht bekomme ich ein Foto von einem der Mirreisenden, die hier mitlesen, dann würde ich das Bild noch nachreichen. ;)

    Langsam zieht der Nebel hoch und wir sehen gar nichts mehr und fahren weiter. Ein Buckelwal taucht auf und zeigt seine Fluke, zu spät und zu schnell für mich. (Bild 4)

    Nein, wir hatten keine Einzelkabine, auf dem Bild sieht man links mein Bett und rechts das Bett von Karin

    Ich kann es schon verstehen, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, es geht ja nicht nur um die Vogelgrippe, sondern auch darum , dass keine invasive Arten durch die Menschen verbreitet werden. Ich hatte zwar immer Staubkorn geschrieben, aber es ging natürlich hauptsächlich um Samenkörner, die nicht eingeschleppt werden sollten.

    Man sieht es ja zu oft, dass einheimische Pflanzen/Tiere durch invasive Arten verdrängt werden. Das ist zum Beispiel auch ein ganz großes Problem auf den Galapagos-Inseln.

    Man hatte unheimliche Angst, dass wir die Vogelgrippe und anderes von Ort zu Ort tragen. Letzten Endes ist es ja so gekommen, dass ganz Südgeorgien für Touristen gesperrt wurde. Die Tour nach uns durfte nicht starten. Bitter, wenn man viel Geld ausgegeben hat, um diese Reise zu machen, die dann nicht so stattfinden kann. Wir haben noch richtiges Glück gehabt. Da nehme ich diese "Reinigungen" in Kauf, so schlimm war es auch nicht, es gab nur noch einmal, dass alles akribisch nachgeschaut wurde, das war bevor wir in den ehemaligen Walfängerort Grytviken an Land gehen durften. Da kamen Inspektoren an Board und haben sich unsere Sachen vorab angeschaut. Erst nachdem alles picobello war, durften wir an Land.

    In den Schuhsohlen durften nicht das kleinste Körnchen sein. Nun ja, ist halt so, man muss ja nicht alles verstehen... :ffffluestern


    Vielleicht hatte das auch gegen Corona geholfen... {a

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