Beiträge von Petra
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Ich kann ja jetzt auch etwas ausführlicher berichten, da ich mehr Zeit habe. Wenn ich unterwegs bin, dann will ich mir ja nie so viel Zeit nehmen.
Ich setzte hier jetzt mal den Link zum Bericht rein:
Eine abenteuerliche Reise zu den Pinguinen nach Südgeorgien und den Falklandinseln
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Fahrt nach Valparaiso am 3.11. mit anschließendem Besuch eines Weingutes
Früh stehen wir auf, frühstücken üppig und um 9 Uhr werden wir von Camilo, unserem Tourguide und der Fahrerin Maria abgeholt. Es geht nach Valparaiso. Auch Camilo spricht fließend deutsch, als Kind hat er mal eine Zeitlang in Deutschland gelebt.
Wir erfahren nun richtig viel über das Land und die Leute und natürlich auch viel über die Mapuche (Menschen der Erde), ein indigenes Volk Südamerikas, denn Camilo gehört auch dazu.
Nachdem wir Valparaiso erreicht haben, machen wir eine interessante Stadtrundfahrt, ab und zu steigen wir aus, machen auch einen längeren Spaziergang und fahren natürlich auch mit einer der alten Standseilbahnen. Im Zentrum gehen Karin und ich alleine los, sehen dort einen deutschen Reisebus. Die Welt ist doch manchmal klein. Der Fahrer erzählt uns von seinen Reisen mit deutschen Gästen, morgen geht es nach Punta Arenas und seine Auftragsbücher sind voll.
Wir werden schon vermisst und Camilo ist froh, uns wieder gefunden zu haben. Nun geht es zu einem weiteren Hügel, wir setzen uns in die Sonne bei 26° trinken Cappucino und essen Empanadas mit Blick auf den Hafen, Valparaiso und die Nachbarstadt Viña del Mar.
Im Hafen entdecken wir das Schulschiff Esmeralda, welches gerade von einer 8-Monatsreise zurückkommt. Das Schiff wird mit Tuten und Wasserwerfern von anderen im Hafen liegenden Schiffen würdig begrüßt.
Nun fahren wir zum Weingut. Es gibt eine sehr ausführliche Führung mit vielen Informationen und einen ersten Probeschluck. Hier bekommt Karin die Nachricht von der Kreditkartengesellschaft, dass die beiden Beträge abgebucht wurden und sie seilt sich ab und ruft dort an.
So muss ich alleine die Weinverkostung machen. Die vielen Gläser stehen schon auf dem Tisch, es gibt kleine Leckereien und ich will ein Foto machen, da poppt bei mir auch eine Nachricht auf. Unser Flug nach Punta Arenas wurde auf einen Tag später verlegt, nämlich auf den 5.11. Das geht gar nicht, denn am 4 11. startet unser Schiff in Stanley auf den Falklandinseln.
Mir wird schlecht, an Verkostung ist nicht mehr zu denken, ich gehe zum Tourguide und informiere ihn, dass wir hier gleich abbrechen müssen und er uns zum Flughafen bringen muss, da wir einiges zu regeln haben. Das ist ja Stress pur!
Dann suche ich Karin, die immer noch telefoniert und meinte nur, wir müssen sofort los, wir haben ein viel größeres Problem. Schade um den leckeren Wein!
Camilo und Maria fahren uns nun zum Flughafen, sie können uns ja auch nicht helfen. Was für ein Mist! Wir haben uns schon Alternativen überlegt, was machen wir, wenn das Schiff weg ist? In keinem Fall fliegen wir zurück, das war uns schon klar. Dann machen wir eben 3 Wochen Falklandinseln. Gut, das wäre dann also auch geklärt.
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Stadtrundgang in Santiago
Als Sicherheit hatte ich 2 Nächte in Santiago gebucht, denn wir mussten unbedingt den Flug am Samstag nach Falkland bekommen. Es gibt nur einen Flug wöchentlich.
Die beiden Ausflüge hatte ich über Contact Chile bei Malte Sieber gebucht. Unser Tourguide Veronica kam auch überpünktlich mit dem Fahrer im Hotel an, um uns abzuholen. Wir fuhren nun in die Stadt und es gab Besichtigungen zu Fuß und mit dem Auto. Da die Sicht auf die Anden und das Küstengebirge so toll war, schmissen wir die Pläne der Besichtigung um und machten eine Tour zum Tower Sky Costanera. Es soll das höchste Gebäude Südamerikas sein. Der Eintritt kostete 16.000 CLP, das sind rund 16 €. Von der Aussichtsplattform hat man eine traumhafte Rundumsicht, leider hinter Glas, aber dennoch toll!
Am Abend aßen wir dann eine Kleinigkeit im Hotel und dann war der Tag schon wieder vorbei!
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Anreise nach Santiago
Am 31.10. brachte Friedrich mich mit meinem vielen Gepäck nach Hamburg zu Karin. Ein leckeres Curry im Lô Sushi & Asian Cuisine, dann ging es früh ins Bett. Die Aufregung war groß, verständlich, so eine Reise macht man ja nicht alle Tage. Wir hatten bewusst mit British Airways unsere Flüge gebucht, da wir nur einmal in London umsteigen mussten und ausschlaggebend war die großzügige Gepäckregelung und der Flugpreis. Wir hatten aber dennoch viel zu viel mit und mussten schleppen und schleppen.
Unsere Maschine nach London hatte über eine Stunde Verspätung. Wir waren aber froh, dass wir überhaupt hingekommen sind, denn der Sturm Emir war unterwegs und wir hatten eine Information bekommen, dass der Flug eventuell gestrichen werden sollte.
In London hatten wir sehr lange Aufenthalt, die wir uns in der Lounge vertrieben haben. Pünktlich flogen wir dann in Richtung Santiago. Nach etwas mehr als 13 Stunden landeten wir überpünktlich und gut ausgeruht in Santiago de Chile. Es dauerte lange, ehe wir unsere Koffer vom Band nehmen konnten, aber immerhin kamen sie alle an. Die Einreise verlief schnell und nachdem Karin ihren Koffer beim Zoll öffnen musste, durfte sie auch einreisen. Der vermeintliche "Stoff" erwies sich als ein Wärmepad. (sieht halt ähnlich aus)

Nun kommt die etwas unangenehme Geschichte, wir fielen einem Betrüger in die Hände, der sich als hilfsbereiter Taxifahrer ausgab. Um es abzukürzen, er zog die Kreditkarte 2 x durch, Karin gab jeweils ihren PIN ein und oh Wunder, es klappte nicht, so die Aussage. Nur leider hat es dann später auf ihrer Abrechnung geklappt, denn sie haben anstatt von je 16 € 1.600 € angefordert und bekommen. Mal sehen, wie die Sache ausgegeht.
Unser Hotel haben wir ja bewusst in Flughafennähe gewählt: City Express by Marriott. Wir waren zwar zu früh da, Checkin sollte erst um 15 Uhr sein, aber wir mussten doch nicht so lange warten und bekamen gegen 50 USD Aufpreis das Zimmer sofort.
So konnten wir uns duschen und umziehen, denn wir hatten um 14:30 h einen Stadtrundgang gebucht.
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Die Stationen dieser Reise:
Hannover - Hamburg - London - Santiago.de Chile - Punta Arenas - Mount Pleasant - Stanley . Shag Rocks -Willis Island - Right Whale Bay - Salisbury Plain -Possession Bay - Fortuna Bay - Gothul - Jason Harbour - Nordenskjold Glacier - Grytviken - Cooper Bay - Drygalski Fjord - Larson Harbor - Salisbury Plain - Bay of Isles - Right Whale Bay - Bird Island - Willis Island - Stanley - Saunders Island - The Neck - Sea Lion Island - Stanley - Mount Pleasant - Punta Arenas - Santiago de Chile - Madrid - Hamburg - Hannover
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Hat nun alles geklappt?
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Guten Flug!
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Prolog:
Diese Reise war schon lange ein Traum von mir. Es gab eine lange Vorlaufzeit, ehe alles unter Dach und Fach war und dann war es endlich so weit. Mit meiner Fotofreundin Karin ging es am 31.10.2023 endlich los. Unser langgehegter Traum wurde endlich wahr.
Niemals hätten wir gedacht, dass die Reise so viele Überraschungen für uns bot, es fing schon in Santiago de Chile mit einem falschen Taxifahrer an, der Karins Kreditkarte strapazierte, dann wurde unser Flug nach Falkland um einen Tag verlegt, so dass wir im Glauben waren, das Schiff zu verpassen. Unser Adrenalinspiegel schoss wieder in die Höhe, also 3 Wochen Falkland als Notlösung.
Dann kam die erlösende Nachricht, das Schiff wartet. Wunderbar, endlich ging es aufs Schiff. Die Seekrankheit hatten wir im Griff, dank kleiner Pflaster hinterm Ohr. Der Seegang war manchmal schon heftig. In Südgeorgien gab es Pinguine, Pelzrobben, Seelefanten, Albatrosse, Skuas, Schwertwale (Orcas), Eisberge und und und. Die Anlandungen mit dem Kodiak waren nicht immer einfach und die Pelzrobben fletschten schon manchmal die Zähne.
Nicht überall konnten wir hin, denn die Vogelgrippe greift leider auch hier um sich.Die tägliche Desinfektion unserer Stiefel und Kleidung war Pflicht.
Dann hatten wir auch noch die Begegnung mit "Corona", was uns zwar schwächte, aber auch das nahmen wir mit.
Nach Südgeorgien hatten wir noch eine Woche auf den Falklandinseln Saunders Island und Sea Lion Island, es war ein ein weiterer Höhepunkt! Wir gut, dass wir das noch zusätzlich gebucht haben.
Unsere Rückreise dann erwies sich wieder als ein Abenteuer mit Überraschungen, die wir eigentlich nicht brauchten. Der Flug von den Falklandinseln verschob sich um fast 12 Stunden. Noch gab es Hoffnung, den Anschlussflug nach Europa zu bekommen, aber man hat uns einfach in Punta Arenas abgeladen und das mitten in der Nacht. Erst um 9 Uhr sollte es am nächsten Tag weitergehen. Die Crew braucht schließlich auch ihren Schlaf und wir wurden halt im kalten Flughafen alleine gelassen.
Unsere Anschlüsse waren am nächsten Tag weg und nun das Zittern, wie kommt man nach Hause, denn die Maschinen waren voll und keiner wollte für etwas aufkommen.
Letzten Endes sind wir gut über Madrid nach Hamburg geflogen und dort wartete man schon sehnsüchtig auf uns.
Ende gut - alles gut. Das war´s in Kurzfrorm von dieser Traumreise.
Nun aber mal der Reihe nach und ausführlich erzählt.

Da wir 4 Wochen keinen Internetzugang hatten, habe ich ein Reisetagebuch geführt, so kann ich jetzt im Nachhinein alles genau erzählen. Hier nun eine kleine Auswahl an Bildern

Viele Grüße
Petra
Diesen Thread sperre ich, Kommentare können weiter bei den Reisesplittern geschrieben werden.

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Was ist denn ein Flughafenschiff?
Oder meinst Du den AliLaguna ?
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Dann wünsche ich Dir eine gute Heimreise.
Das Schneechaos scheint ja vorbei zu sein!Trotz allem hast Du ja viel sehen können. Es ist schon eine spezielle Stadt.

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Gute Besserung!
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Danke

Die Fahrt nach Hause war nicht gut, denn es gab Schneetreiben und Straßenglätte. So waren wir erst um 2:20h wieder Zuhause. Jenni hatte auf uns gewartet und da wir ziemlich aufgedreht waren, haben wir noch bis 4 Uhr zusammen gesessen.

Bei uns liegt Schnee und ich muss mich jetzt erst mal wieder an alles gewöhnen.

Es war eine superschöne und spannende Reise. Bald geht es mit dem Bericht los!
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Ja, das Buch hat mich auch gefesselt und ich habe es zu Ende gelesen. Besonders stolz bin ich natürlich auf meine Seeschwalben- Bilder, ich habe einen Nachmittag fast nur die Küstenseeschwalben fotografiert. Im Sturm flogen sie über die Wellen und pickten sich Futter aus dem Meer.
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Viel Spaß in Venedig, ja es gibt schon schöne Ecken am frühen Morgen. Da fiel mir das Aufstehen auch nicht schwer.

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