Beiträge von Petra

    Hallo in die Runde!

    Nachdem ich 2021 meinen ersten Erfahrungsbericht über Komoot geschrieben und den Beitrag nun aktualisiert habe (hier nachlesen), möchte ich ergänzen, wie ich Komoot auf unserer bevorstehenden Indienreise nutzen werde. Wir fliegen in zwei Tagen los, und die eigentlichen Erfahrungen werde ich natürlich erst im Februar sammeln. Trotzdem möchte ich schon jetzt beschreiben, was möglich ist, was nicht – und wie ich mich auf die Reise vorbereite.

    Warum ich mich diesmal besonders vorbereite

    Im letzten Jahr hatte ich in Indien große Schwierigkeiten mit meinem Garmin, da diese Geräte dort offiziell nicht erlaubt sind. Deshalb werde ich diesmal ausschließlich mit dem Smartphone arbeiten und Komoot so gut wie möglich offline nutzen.

    Was ich bereits weiß – und wie ich mich vorbereite

    • Komoot bietet für Indien keine Offline-Karten an
    • Die GPS-Aufzeichnung funktioniert weltweit, also auch in Goa und Mumbai
    • Ich kann geplante Touren oder importierte GPX-Dateien offline speichern
    • Navigation funktioniert, wenn die Tour vorher offline verfügbar gemacht wurde
    • Ich werde ohne Garmin reisen und nur das Smartphone nutzen

    Wie ich Komoot in Indien nutzen werde

    Ich werde meine Touren vorab planen oder GPX-Dateien importieren und diese in der App offline verfügbar machen. Die GPS-Aufzeichnung funktioniert auch ohne Internet, sodass ich meine Wege problemlos tracken kann. Die Kartenansicht wird zwar eingeschränkt sein, aber die Navigation entlang einer gespeicherten Tour sollte funktionieren.

    Was ich nach der Reise ergänzen werde

    Im Februar werde ich diesen Beitrag erweitern und berichten, wie gut die Offline-Nutzung in der Praxis funktioniert hat, ob die GPS-Aufzeichnung stabil lief und wie sich Komoot im Vergleich zu meinen bisherigen Erfahrungen geschlagen hat.

    ➡️ Ein ausführliches Update folgt nach meiner Rückkehr!

    Viele Grüße
    Petra

    🔄 Update 2026: Meine Erfahrungen mit Komoot auf Reisen

    Seit meinem ersten Komoot-Bericht im Jahr 2021 nutze ich die App regelmäßig – nicht nur zu Hause, sondern auch auf Reisen. Besonders spannend wird es nun wieder in Indien, denn dort bietet Komoot keine Offline-Karten an und meinen Garmin darf ich ebenfalls nicht verwenden. So werde ich es diesmal lösen – und nach der Reise berichte ich, wie gut es funktioniert hat.

    ➡️ Komoot in Indien – Aufzeichnen & Navigieren ohne Offline-Karten

    Ich lese immer wieder, dass ihr nur Termine mit Anmeldung bekommt. Wir sind zum Straßenverkehrsamt gefahren , haben eine Nummer gezogen und nach einer Stunde waren wir wieder mit dem Internationalen Führerschein draußen, wobei das Warten auf Ausstellung am längsten gedauert hat. Termine hätte man auch buchen können, aber nicht für denselben oder folgende Tage.

    Es scheint so, dass es in Großstädten schwieriger ist.

    Auch für eine Neuaufstellung eines Passes kann man einfach zur Samtgemeinde fahren. Ein Familienmitglied muss das demnächst wieder machen. Ich muss mich nur noch vorher erkundigen, wie das mit dem Passbild funktioniert.

    Meinen Garmin lasse ich dieses Mal Zuhause. So ein Theater wie im letzten Jahr möchte ich nicht wieder haben. Vielleicht werde ich die gefahrerenen Routen über Komoot laufen lassen, aber damit habe ich mich noch nicht befasst, ob das nur online geht oder auch offline.

    Von Sygic habe ich mir die aktualisierte Karte von Indien heruntergeladen. Für die GOPRO habe ich mir eine neue Befestigung für den Scooter geholt. Ich hoffe, dass das klappt.

    Damit wir auch unterwegs online sein können, habe ich mir schon bei Glocalme einen 3GB für 15 Tage gekauft. Ich denke, in den ersten Tagen brauchen wir das noch nicht, aber wenn wir in den Bergen sind, dann will ich nicht komplett offline sein.

    kiki, ich verstehe deinen Standpunkt, und natürlich bringt die Digitalisierung viele Vorteile. Wer kann, sollte sich damit beschäftigen. Aber bei den heute 80‑Jährigen von „Ignorieren“ oder „Versäumnissen“ zu sprechen, halte ich für schwierig.

    Diese Generation ist in einer völlig anderen Welt groß geworden. Viele hatten weder beruflich noch privat Berührungspunkte mit Computern, und als das Internet kam, waren sie längst im Ruhestand. Da ist es nicht realistisch zu erwarten, dass alle noch einmal komplett neue Technologien lernen – zumal nicht jeder körperlich, geistig oder finanziell die gleichen Voraussetzungen hat.

    Ich sehe das ganz konkret in meinem Umfeld:
    Meine Schwiegermutter ist 94. Sie würde vieles gerne selbst erledigen, aber sie fühlt sich schlicht zu alt, um noch mit Smartphone, Apps oder Online‑Formularen anzufangen. Und meine Schwester ist über 70 und macht bis heute kein Online‑Banking – nicht aus Trotz, sondern aus Unsicherheit. Dadurch hat sie im Alltag tatsächlich Nachteile, aber die Angst vor Fehlern oder Betrug ist bei vielen Älteren sehr real.

    Gerade deshalb finde ich es wichtig, dass Behörden weiterhin analoge Wege anbieten. Digitalisierung darf nicht bedeuten, dass Menschen ab einem gewissen Alter plötzlich außen vor sind. Teilhabe heißt, dass alle mitgenommen werden – auch diejenigen, die nicht digital unterwegs sein können.

    Die heute 80‑Plus‑Generation hat unser Land jahrzehntelang getragen. Da sollte man ihnen nicht vorwerfen, sie hätten „den Fortschritt ignoriert“, sondern ihnen Wege offenhalten, die sie auch nutzen können.

    Ich finde das Thema insgesamt sehr spannend, weil man hier die großen Unterschiede zwischen den Generationen deutlich sieht. Die Babyboomer sind mit ganz anderen Voraussetzungen groß geworden als die Generation X oder die nachfolgenden Jahrgänge, die schon viel früher mit Computern, Internet und später Smartphones in Berührung kamen.

    Für viele Ältere ist das alles nicht „nur ein bisschen unbequem“, sondern eine komplett neue Welt, die sie erst im hohen Alter kennenlernen müssten. Und das ist für manche schlicht zu viel – aus gesundheitlichen Gründen, aus Unsicherheit oder weil ihnen schlicht die Übung fehlt.

    Gerade deshalb ist es wichtig, dass digitale Angebote nicht die einzigen Wege werden. Teilhabe bedeutet, dass alle Generationen mitgenommen werden – auch die, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind.

    Anne2012 danke für deinen Bericht, der trifft es wirklich gut.

    Ich bin 74 und zum Glück recht internetaffin, aber ich sehe genau das gleiche Problem wie du: Viele in unserem Alter – und erst recht über 80 – haben weder Computer noch Drucker oder fühlen sich einfach unsicher damit. Wenn dann Termine und Formulare nur online verfügbar sind, wird es für viele schlicht unmöglich, solche Dinge selbst zu erledigen.

    Gerade in meinem Umfeld merke ich, wie groß die Verunsicherung ist. Die Leute wollen ja am Leben teilhaben und ihre Angelegenheiten selbst regeln. Aber wenn immer mehr Behördenwege ausschließlich digital funktionieren, bleibt ein Teil der älteren Generation zwangsläufig außen vor.

    Deshalb finde ich es gut, dass du das so deutlich ansprichst. Vielleicht führt es ja irgendwann dazu, dass digitale Angebote ergänzen – und nicht ersetzen.

    Viele Grüße
    Petra

    Alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, müssen gestaffelt in den neuen EU-Kartenführerschein umgetauscht werden. Spätester Termin für alle ist der 19. Januar 2033.
    Der Umtausch erfolgt ohne Prüfung.

    Offizielle Informationen der Bundesregierung:
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuel…mtausch-1842574


    📄 Papierführerscheine (grau/rosa)

    Hier zählt das Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabers:

    • 👤 Vor 1953 geboren: Umtausch bis 19. Januar 2033 (Sonderregel, unabhängig vom Ausstellungsjahr)
    • 👤 1953–1958: Frist abgelaufen
    • 👤 1959–1964: Frist abgelaufen
    • 👤 1965–1970: Frist abgelaufen
    • 👤 1971 oder später: Frist abgelaufen

    💳 Kartenführerscheine (Scheckkarte)

    Hier zählt das Ausstellungsjahr:

    • 🗓️ 1999–2001: bis 19. Januar 2026
    • 🗓️ 2002–2004: bis 19. Januar 2027
    • 🗓️ 2005–2007: bis 19. Januar 2028
    • 🗓️ 2008: bis 19. Januar 2029
    • 🗓️ 2009: bis 19. Januar 2030
    • 🗓️ 2010: bis 19. Januar 2031
    • 🗓️ 2011: bis 19. Januar 2032
    • 🗓️ 2012–18.01.2013: bis 19. Januar 2033

    🆕 Führerscheine ab dem 19. Januar 2013

    • 📅 Führerscheine, die ab dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, sind nur noch 15 Jahre gültig.
    • 🔄 Danach müssen sie erneuert werden (neues Dokument).
    • ♻️ Die Fahrerlaubnis bleibt weiterhin unbefristet.

    ℹ️ Hinweis

    • Der neue Führerschein ist 15 Jahre gültig.
    • Beim Umtausch oder bei der Erneuerung erfolgt keine theoretische Prüfung.
    • Es erfolgt keine praktische Prüfung.
    • Es erfolgt keine Gesundheitsprüfung.
    • Wer die Frist verpasst, riskiert ein Verwarnungsgeld, aber kein Fahrverbot.

    Unsere Schnitzeljagd durch Lissabon – Abschluss und Ende der Reise

    8 Rätsel hatten wir bereits erfolgreich gelöst, zwei standen noch aus. Irgendwo unterwegs muss uns allerdings ein kleiner Fehler passiert sein, denn eigentlich hätten wir sowohl am Praça de Luís de Camões als auch am Miradouro de Santa Luzia eine Aufgabe lösen müssen. Offenbar haben wir da etwas übersehen.

    Zuerst machten wir uns auf den Weg zum Praça de Luís de Camões. Für uns war das völliges Neuland, denn dort waren wir bisher noch nie. Der Platz liegt zwischen Chiado und Bairro Alto und wirkt wie ein lebendiger Treffpunkt, umgeben von schönen alten Gebäuden. In der Mitte steht die Statue des Dichters Luís de Camões, der in Portugal eine große kulturelle Bedeutung hat. Unser Rätsel dort lösten wir ohne Probleme.

    Danach stand die Entscheidung an: aufgeben oder weitermachen. Natürlich gaben wir nicht auf. Für die letzte Station nahmen wir bequem die Tram.

    Am Miradouro de Santa Luzia, meinem absoluten Lieblingsplatz in Lissabon, kamen wir genau zur Abendstimmung an. Normalerweise genießen wir dort den Blick über den Tejo bei einem Glas Wein, aber diesmal waren wir auf der Suche nach den Azulejos, um das letzte Rätsel zu lösen. Der Blick über den Fluss war wie immer wunderschön, und wir ließen die Atmosphäre kurz auf uns wirken, bevor wir den Rückweg antraten.

    Fürs Abendessen hatten wir die Idee, spontan im Hard Rock Café einzukehren – aber ohne Reservierung keine Chance. Immerhin bekam Jenni einen neuen Pulli, und wir fanden ein anderes Lokal, in dem wir den Tag ausklingen ließen.

    Zurück im Hotel fiel Jenni sofort ins Bett, sie war wohl doch noch nicht ganz fit. Wir packten noch unsere Koffer, denn am nächsten Tag ging es zurück nach Hause.
    Über die kleine Katastrophe auf der Rückreise habe ich ja schon im Kommentar-Thread berichtet.

    Fünf Minuten vor Mitternacht waren wir wieder zu Hause und konnten das neue Jahr begrüßen.

    Viele Grüße
    Petra

    PS: Die Foren-Postkarte haben wir in der ganzen Aufregung vergessen. Karte und Briefmarke sind jetzt mit uns in Deutschland – aber im Sommer sind wir ja wieder in Lissabon, dann hole ich das nach.

    Ende

    Nach unserer Besichtigung legten wir erst einmal eine kleine Kaffeepause ein. Das Wetter war mild und klar, und wie so oft in Lissabon konnte man selbst im Winter wunderbar draußen sitzen. Gut gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zur Kirche Nossa Senhora da Conceição Velha, die mit ihrem prächtigen manuelinischen Portal sofort ins Auge fällt. Dort wartete das nächste Rätsel auf uns – ein bisschen knobeln, ein bisschen rechnen, und wir hatten es gelöst.

    Anschließend ging es wieder treppauf und treppab durch die Gassen, bis wir schließlich den Praça do Comércio erreichten, wo schon die nächste Aufgabe auf uns wartete. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Zusatzaufgaben, die richtig Spaß machten und unsere Schnitzeljagd noch abwechslungsreicher machten.

    Ganz in der Nähe lag die Kathedrale Sé, und wir nutzten die Gelegenheit, uns Tickets für das komplette Programm zu holen. Besonders beeindruckt hat uns die Schatzkammer, in der zahlreiche Exponate aus vielen Jahrhunderten ausgestellt sind. Darunter befinden sich kostbare liturgische Gewänder, kunstvoll gearbeitete Kelche und Reliquiare sowie historische Stücke, die die lange Geschichte der Kathedrale widerspiegeln. Die Sé ist schließlich die älteste Kirche Lissabons, erbaut im 12. Jahrhundert und über 800 Jahre lang Zeugin von Erdbeben, Umbauten und politischen Umbrüchen.

    Von der oberen Etage aus bot sich uns ein fantastischer Blick: Die Brücke des 25. April und die Cristo‑Rei‑Statue ragten aus einer dichten Nebeldecke hervor. Diese Mischung aus Licht, Höhe und Nebel verlieh der ganzen Szene eine fast mystische Stimmung — als würde die Stadt für einen Moment den Atem anhalten.

    Nachdem Jenni sich wirklich jedes Exponat in Ruhe angeschaut hatte, gingen wir weiter in das Innere der Kirche. Dort blieb mein Blick sofort an der wunderschönen Rosette hängen, die hoch oben in der Westfassade sitzt. Das farbige Licht, das durch die Glasflächen fiel, verlieh dem Raum eine stille, feierliche Atmosphäre.

    Unsere Schnitzeljagd durch Lissabon - Tei 2

    Am nächsten Morgen ging es Jenni zum Glück schon etwas besser. Wir ließen den Tag bewusst ruhig beginnen: ein langes, gemütliches Frühstück, eine kleine Spielrunde – und erst gegen Mittag machten wir uns auf zur nächsten Etappe unserer Schnitzeljagd durch Lissabon.

    Der Weg führte uns zum Geburtsort des heiligen Antonius von Padua, dem Schutzpatron der Stadt. Für mich war dieser Ort ein besonderer Moment, denn meine Mutter war oft in Padua und hat den heiligen Antonius sehr verehrt. Erst hier verstand ich den Zusammenhang: Antonius stammt eigentlich aus Lissabon, war auf dem Weg nach Padua und verstarb unterwegs – daher trägt er heute den Namen Antonius von Padua. Und natürlich kennt man ihn auch als den Heiligen, der beim Wiederfinden verlorener Dinge helfen soll.

    Unser Rätsel an dieser Station war knifflig, aber mit ein paar Überlegungen und Ausschlüssen – ganz wie bei „Wer wird Millionär“ – hatten wir die Lösung schließlich gefunden. Danach war Zeit für einen kurzen Blick in die Kirche. Wir zündeten eine Kerze an und genossen die stille Atmosphäre.

    Vor der Kirche steht eine Statue des heiligen Antonius, und wie so oft in Lissabon gibt es auch hier eine kleine Legende. Wer eine Münze wirft und es schafft, sie auf dem Buch zu platzieren, das Antonius in den Händen hält, dessen Wunsch soll in Erfüllung gehen. Ich sah allerdings kaum eine Chance, dieses Ziel zu treffen – das Buch war einfach viel zu hoch.

    Langsam begann es zu dämmern, aber wir wollten unbedingt noch ein weiteres Rätsel lösen. Also suchten wir uns eine Station aus, die in der Nähe lag. Bei dieser Tour gibt es nämlich keine feste Reihenfolge – man kann die zehn Punkte ganz nach Lust und Laune ansteuern.

    So erreichten wir das Memorial Dr. Sousa Martins. Rund um die Statue liegen unzählige kleine Danksagungen, denn dieser Arzt hat sich zu seiner Zeit besonders um die Behandlung der Tuberkulose verdient gemacht. Die Atmosphäre war in der einsetzenden Dunkelheit fast ein wenig mystisch. Unser Rätsel lösten wir schließlich im Schein unserer Taschenlampe – und freuten uns, dass wir auch diese Aufgabe noch erfolgreich abhaken konnten.

    Nun hieß es aber wirklich: ab ins Hotel. Jenni hatte tapfer durchgehalten, doch außer trockenem Brot und Tee hatte sie auf nichts anderes Appetit. Also bestellten wir uns etwas über den Room‑Service, denn wir wollten sie natürlich nicht alleine lassen.

    Trotz allem haben wir das Beste aus dem Tag gemacht – und ja, es hat uns gefallen. Die Schnitzeljagd war eine wunderbare Art, Lissabon einmal ganz anders zu erleben, und selbst mit kleinen Hindernissen blieb es ein schöner, gemeinsamer Tag.

    Nun erreichten wir den Praça da Alegria (Jardim Alfredo Keil). Hier war ich tatsächlich noch nie. Es ist ein kleiner, sehr hübscher Park mit exotischen Pflanzen und alten Bäumen. Auf dem Boden sind die Namen bedeutender portugiesischer Persönlichkeiten zu sehen, was dem Ort etwas Besonderes verleiht.

    Unsere Aufgabe bestand darin, verschiedene Büsten zu finden, die uns weitere Hinweise lieferten. Schritt für Schritt kamen wir der Lösung näher – und am Ende konnten wir auch hier unsere Punkte einheimsen.


    Das nächste Ziel im Spiel trug den Titel „Hoch hinaus“. Wir wurden zum Miradouro de São Pedro de Alcântara navigiert. Dieser schöne Platz steht bei jedem unserer Besuche ganz oben auf der Da‑müssen‑wir‑wieder‑hin‑Liste. Der Ausblick über die Stadt ist einfach großartig. Jetzt zwischen den Jahren waren hier außerdem jede Menge weihnachtlich geschmückte Buden aufgebaut, was dem Ganzen eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre verlieh.

    Unsere Aufgabe an diesem Ort bestand darin, die Stelle zu finden, an der das gezeigte Bild aufgenommen worden war. Und natürlich warteten auch hier wieder einige Sonderaufgaben auf uns.

    Bild 2: Hier fuhr bis zu dem schrecklichen Unglück im letzten Jahr die Standseilbahn Elevador da Glória. Seitdem ist der Betrieb bis auf Weiteres eingestellt.

    Wir machen uns wieder auf den Weg – nun liegt ein ordentliches Stück vor uns.

    Nachdem wir nun endlich wieder ans Netz angeschlossen sind, geht es weiter mit meinem Lissabon‑Bericht. Die Schnitzeljagd begann am Rossio, dem Praça de D. Pedro IV. Dort mussten wir unser erstes Rätsel lösen und bekamen jeweils Punkte für die richtige Antwort. Leicht war es nicht immer – jeder spielte für sich, aber zusammen waren wir trotzdem ein Team.

    Das Spiel machte richtig Laune. Zu Beginn sollten wir uns einen Beruf aussuchen: Friedrich war der Architekt, ich übernahm die Rolle der Fotografin und Jenni war die Detektivin. Was wir nicht wussten: In jeder Runde gab es spezielle Fragen, die genau das Fachgebiet desjenigen betrafen, dessen Beruf man gewählt hatte. Vieles war einfach, aber manchmal war echtes Fachwissen gefragt – und das war ganz schön kniffelig.

    Ich verrate schon mal: Nur einer von uns bekam einmal keine Zusatzpunkte. }c

    Zusätzlich gab es für jede erfolgreich absolvierte Zusatzaufgabe Extra‑Punkte. Da hieß es dann für mich als Fotografin zum Beispiel: Mach ein Bild von einem roten Auto. Jenni musste tatsächlich ein Autokennzeichen mit der Zahl 67 finden, weil ein Dieb angeblich genau dieses benutzt hatte. Und Friedrich bekam die Aufgabe, ein Haus mit fünf Fenstern aufzuspüren.

    Der eigentliche Knaller war jedoch eine musikalische Aufgabe: Wir sollten gemeinsam das Lied „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen anstimmen. Das sorgte für reichlich Gelächter und neugierige Blicke der Passanten.

    Vom Rossio aus ging es dann viele Treppen hinauf. Zwischendurch brauchte ich immer mal wieder eine kleine Pause, ehe wir schließlich an der Kirche von São Roque ankamen. Auch dort erwartete uns wieder ein Rätsel. Dieses war allerdings recht einfach, denn wir waren schon öfter genau an diesem Platz gewesen.

    Übrigens. es lohnt sich, mal einen Blick ins Innere der Kirche werfen. Sie hat das große Feuer von 1755 unbeschadet überstanden

    Hier geht es zum Kommentar-Thread zum Reisebericht Live aus Lissabon 2025

    Update – Dienstag, der 13. Januar 2026: Aus die Maus – wir sind wieder online!

    Seit heute funktioniert unser Glasfaseranschluss wieder: Internet, Telefon und Fernsehen laufen.
    Lange hat’s gedauert, aber nun ist alles gut.

    Es hätte definitiv schneller gehen können – denn der Übeltäter wurde heute ganz fix von der Firma Steinbrecher gefunden:
    Ein durchgebissenes Kabel, vermutlich durch eine Maus.
    „Aus die Maus!“ – im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ich bin froh, dass die Sache nun abgeschlossen ist.
    Danke an alle, die mitgelesen und mitgefiebert haben – und natürlich an das Social‑Media‑Team von @Deutsche Glasfaser, das am Ende doch Bewegung reingebracht hat.

    Viele Grüße
    Petra

    In gut einer Woche ist es soweit. Es geht noch einmal nach Indien. Die Flüge sind gebucht, die Unterkünfte bestätigt. Unser E-Visum haben wir auch schon bekommen. Am Donnerstag fahren wir zum Straßenverkehrsamt und lassen uns die Internationalen Führerscheine ausstellen, denn wir wollen wieder Scooter oder Mopeds fahren.

    Unsere Erkältung klingt gerade ab und das Wetter wird auch besser, so dass wir in dieser Hinsicht wohl keine Schwierigkeiten mit Bahn und Flug bekommen werden.

    Wir werden in München einmal übernachten, bevor es dann nonstop nach Mumbai geht. Dort übernachten wir auch im Flughafen und amnächsten Tag fliegen wir mit Indigo nach Goa. Dieses Mal haben wir uns eine andere Unterkunft gesucht und zwar in Morjim. Dort bleiben wir eine Woche. Von dort geht es für eine Woche in die Berge ins Wildernest Resort, da gefällt es uns einfach gut und es ist Erholung pur. Zurück nach Goa haben wir noch ein paar Übernachtungen, dann geht es auch schon wieder los in Richtung Heimat.

    Dieser Thread wird auch als Kommentar-Thread zum Reisebericht dienen.

    Viele Grüße
    Petra

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