Unermüdlich flog der Uhu hin und her und wir schossen uns langsam ein.
Beiträge von Petra
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Am nächsten Morgen trafen wir uns mit allen Teilnehmern an einer Tankstelle. Hier erwarteten uns auch die Falkner Elias und Lisa Schubach. Es gab eine kurze Begrüßungsrunde - wieder kannte ich einige Teilnehmer von anderen Foto-Workshops - und dann fuhren wir alle hinter den Falknern her.
Nach einer Viertelstunde haben wir unser Ziel erreicht. Eine schöne Loaction, mit See, Wald und ziemlich abgelegen.
Nun musste nur noch das Wetter durchhalten und die Vögel mitmachen.

Wir nahmen unser Foto-Gepäck aus dem Auto und machten uns für den Europäischen Uhu bereit. Man muss es sich so vorstellen. Wir standen mehr oder weniger in Position und warteten darauf, dass einer der Falkner mit dem Tier um den See lief, um ihn dann "starten" zu lassen. Auf unserer Seite, quasi zwischen uns stand der andere Falkner und wedelte mit einem Leckerbissen.
Aber glaubt ja nicht, dass es immer sofort klappt. Manchmal entschwinden die Tiere lieber auf die Bäume und schauen sich erst einmal gemütlich um.
Oder wie eben dieser Uhu (leider kann ich mir die Namen nicht merken, ich glaube, es war Paulchen) erst immer einmal ins Wasser ging. Das war nicht geplant. Aber es gab die ersten wunderbaren Fotos.
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Am Freitag war es endlich so weit. Ich fuhr in Richtung Thüringen, denn dort habe ich ein Greifvogel-Fotoshooting gebucht, das von der von der Rennsteigfalknerei im Thüringer Wald durchgeführt wird.
Da ich genau 300 Kilometer bis nach Thüringen fahre, habe ich eine Nacht vor und eine Nacht nach der Veranstaltung gebucht. So konnte ich alles relaxed angehen.
Untergebracht war ich in der Pension Zur Lohgerberei in Bad Langensalza. Eine günstige Unterkunft, die sehr zweckmäßig war. Es war natürlich ein Herausforderung, dorthin zu kommen, denn wie so oft, hat mein Navi zwischendurch versagt, da es mittlerweile Straßen gibt, die eben mein Gerät gar nicht kannte. Außerdem befindet sich Bad Langensalza in einem Zustand mit etlichen Baustellen und Einbahnstraßen, so dass man gut und gerne ein paar Runden mit dem Auto drehen kann, und immer wieder an derselben Stelle ankommt.

Am Abend trafen wir uns schon teilweise mit anderen Teilnehmern in der Pizzaria zum ersten Austausch. Hier galt es, wer zu Fuß kam, hatte einen großen Vorteil, er kann ein Bier mehr trinken und ist schneller wieder in der Pension. ;D
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Schönheitsideal
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Straßenverkehr
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Tiziano Terzani
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Vorsichtsmaßnahme
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Radfahrer (!)
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So, die Schlosspantoffeln sind fertig gestrickt. Eine Anleitung gibt es hier: http://www.petra-kaiser.de/smf/index.php?topic=4036.0
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Die Vorlage zu diesen Puschen habe ich in dem Buch "Taschen und Hausschuhe strickfilzen - Modische Lieblingsstücke schnell gemacht" gefunden.
Allerdings hatte die Anleitung so ihre Tücken, denn sie ist einfach nicht zu verstehen.
Daher habe ich den Verlag angeschrieben und prompt bekam ich Antwort.Die Größenangaben lauteten dieses Mal für S, M oder L. Ich habe mich für die Größe S entschieden. Hier ist das Ergebnis:
An Material:
150 g Filzwolle in Burgung und 50 g Anthrazit, Rundstricknadel und Nadelspiel in Größe 8Auf der Rundstricknadel 8 Maschen in Burgund anschlagen und in der 1. Reihe alle Maschen verdoppeln. (bei mir ist die 1. Reihe eine rechtsgestrickte Reihe <$§$)
Grundmuster: glatt rechts stricken (eine Reihe rechts, eine Reihe links)
Sohlenmuster:
1. Reihe/Runde:
alle Maschen des Sohlenmusters links stricken, wenden (die anderen Maschen werden nicht gestrickt!)
2. Reihe/Runde:
1. Masche abheben alle Maschen des Sohlenmusters rechts stricken und wieder wenden
3. Reihe/Runde:
man hebt den Querfaden der vorletzten Reihe auf der Rückseite unterhalb der Masche auf die Nadel und strickt sie mit der laufenden Masche rechts zusammen, dieses macht man bei allen Maschen des Sohlenmusters. (Nach ungefähr 20 x bekommt man Routine und es fällt einem leichter. :mrgreen)
Nun werden auch die restlichen Maschen, die nicht zum Sohlenmuster gehören rechts zu Ende gestrickt.
4. Reihe: normal im Grundmuster stricken (links, solange noch nicht in Runden gestrickt wird)
5. Reihe: normal im Grundmuster stricken (rechts, solange noch nicht in Runden gestrickt wird)
6. Reihe: normal im Grundmuster stricken (links, solange noch nicht in Runden gestrickt wird)Danach fängt man wieder mit dem Sohlenmuster an.
In der 3. Reihe beginnt das Sohlenmuster, aber nur über die mittleren 4 Maschen. Das heißt, man hat 16 Maschen insgesamt und strickt in der ersten Reihe des Sohlenmusters 6 Maschen rechts, dann das Sohlenmuster - also 4 Maschen links, dreht um und strickt die 2. Reihe des Sohlenmusters: 1. Masche abheben, dann 3 rechts, wieder umdrehen und die 3. Reihe des Sohlenmusters, also den Querfaden der vorletzten Masche der Rückseite auf die Nadel holen und mit der Masche, die gerade dran ist rechtszusammenstricken, 4 mal und dann die letzten 6 Maschen rechts stricken.
Nun folgen die 4. - 6. Reihe im normalen Grundmuster.Das nächste Sohlenmuster wird über 12 Maschen gestrickt. Das bedeutet, zwei Maschen im Grundmuster, dann Sohlenmuster und danach wieder 2 Maschen Grundmuster.
Das Sohlenmuster wird nun bis zur Spitze über die 12 Maschen beibehalten.
Nach 30 Reihen, die man jedoch nicht im Sohlenmuster zählt, sondern am Rand, wird zugenommen. In jeder 2. Reihe wird auf beiden Seiten 2 x 1 Masche zugenommen und danach 3 x 2 Maschen zunehmen. Man kann natürlich nicht zunehmen, wenn man die 2 und 3 Sohlenmusterreihe strickt!
Insgesamt hat man nun 32 Maschen auf der Nadel. Nach 40 Reihen (nicht im Sohlenmuster zählen) wird in Runden weitergestrickt. Dafür 2 Maschen zunehmen und zur Runde schließen und auf die vier Nadeln verteilen. Ich habe mir die Maschen so verteilt, dass die Sohlenmustermaschen auf einer Nadel liegen.
Nun noch 14 Reihen stricken und dann mit der Spitze beginnen, ab hier wird kein Sohlenmuster mehr gestrickt.
Die Maschen habe ich mir jetzt wie folgt verteilt: 9/9/8/8Jeweils die ersten beiden Maschen einer Nadel zusammenstricken, bis nur noch 2 Maschen auf jeder Nadel sind.
Dann den Faden durch die restlichen 8 Maschen ziehen und von innen fest vernähen. Die hintere Naht schließen und alle weiteren Fäden vernähen.
Nun kommt noch die Umrandung, die ich mit anthrazit gestrickt habe. Dazu nimmt man rundherum Maschen auf, vorgeschlagen waren 60, aber ich habe 70 genommen. Zwei Runden werden nun links gestrickt und dann alle Maschen abgekettet. Die Fäden wieder vernähen und fertig ist´s.
Alles in der Waschmaschine bei 40° C Normalprogramm mit einem halben Becher Waschpulver und drei Tennisbällen waschen. Danach sofort die Schuhe in Forum ziehen und trocknen lassen.
Die Puschen sind nun zwischen 37 und 38 cm groß, das entspricht einer Größe zwischen 40 und 41.
Viele Grüße
Petra -
Nici, sehr schön!

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Einbahnstraße ...
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Wind of change
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Laub kehren (Wochenendarbeit)

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