Nici, das merkst Du ja schon. Wenn´s draußen schön ist, kannst Du ruhig ISO 100 oder 200 einstellen. Ist es trübe, würde ich mit ISO 400 arbeiten. Bei höheren Werten, wird meist die Bildqualität nicht so gut, aber bis 800 ISO kann man eigentlich mit allen Apparaten noch gute Fotos machen.
Wenn Du Hunde in Bewegung fotografierst, brauchst Du eine schnelle Zeit, mindestens 1/500 meist sogar mehr. Dann wird die Blendenzahl vermutlich kleiner, das heißt Du hast eine große Blendenöffnung. Das bewirkt, dass Du kaum Tiefenschärfe hast.
Je kleiner die Blendenzahl 2/4/5,6 je größer die Blendenöffnung und je weniger Tiefenschärfe hast Du. Das heißt, dass der Vordergrund des Hundes Auge, Kopf etc. schön in der Schärfe liegen und der Rest und die hintere Umgebung wird unscharf. Bei der Tierfotografie ist es ganz wichtig, dass das Auge (wenn auf ;)) scharf ist, dann verschmerzt man auch eine gewisse Unschärfe.
Willst Du eine große Tiefenschärfe haben, also alles soll scharf abgebildet sein, dann solltest Du mit Blende 8 oder höher arbeiten. Daraus ergibt sich dann die Zeit, die Du bekommst. Unter 1/60 aus der Hand werden sie Bilder aber vermutlich verwackelt, bei den meisten Fotoapparaten. Du siehst ja, welche Zeit er Dir gibt. Reicht das dann nicht aus, dann entweder ISO-Zahl höher oder Blendenöffnung vergrößeren (sprich kleineren Blendenwert eingeben)
Das mal als keinen Exkurs. ;D
Viele Grüße
Petra