Es ist Brutzeit und es herrscht ein reges Kommen und Gehen.
Beiträge von Petra
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Nach dem Mittagessen mache ich eine kleine Pause und sichte Bilder. Um 15 Uhr treffen wir uns das erste Mal zum Kurs und wie das Leben so spielt, kenne ich insgesamt 4 Teilnehmer aus früheren Workshops.
Es gibt eine kleine Vorstellungsrunde und ich erzähle, dass ich mit meinem 150 - 500 mm von Sigma nicht zufrieden bin. Und was erfahre ich, auch drei andere haben dasgleiche Problem und man sagt mir, dass Sigma eine Rückrufaktion gefahren hat und nachdem ich nun im Netz nachgeschaut habe, hat mein Objektiv genau die Seriennummer, wo etwas nicht stimmen kann. Na das sind doch schon mal posivite Nachrichten. Hier auf Helgoland nehme ich ohnehin nur mein 70 - 200 mm von Canon (F= 2,8) mit einem Konverter von 1,4. Das reicht super aus.
Nach der Vorstellungsrunde gehen wir wieder ins Oberland zu den Basstölpeln.
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Auf 30 Meter darf man sich den Tieren nähern. Ich ärgere mich maßlos über viele Touristen, die einfach ganz nahe zu den Tieren gehen und sich keinen Deut darum kümmern. Natürlich weichen die Tiere dann zurück. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Bullen auch mal angreifen, wenn sie Gefahr wittern.
Wir machen viele Fotos und gegen 11 Uhr packen wir unsere sieben Sachen zusammen und fahren zurück.
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Heute am 1. Mai fahren wir zu dritt (ein weiterer Teilnehmer ist eingetroffen) nach dem Frühstück mit dem Boot zur Düne. Helgoland besteht aus zwei Inseln. Die Düne ist nur 0,7 qm² groß, also recht überschaubar. Gleich am Südstrand sehen wir die Robben und haben Futter für den Fotoapparat.
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So packen wir unsere sieben Sachen zusammen und gehen langsam wieder zur Jugendherberge. Um 18 Uhr gibt es Abendessen. Wieder sind wir hungrig.
Das war´s für heute. Morgen Vormittag wollen wir zur Düne (auf dem letzten Bild ist vorne die Jugendherberge und ganz hinten die Düne zu sehen) zu den Seehunden und Kegelrobben. Ab 15 Uhr beginnt der Workshop.
Bild 3 zeigt die Lange Anna
Bild 2 am HafenViele Grüße
Petra -
Hier noch ein paar Bilder von den Basstölpeln. Es ist Brutzeit und somit herrscht hier ein reges kommen und gehen. (besser wäre hin- und herfliegen)
Obwohl die Sonne scheint, kommt langsam wieder der Wind. Meine Finger werden klamm und es wird merklich kühler.
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Vögel im Flug zu fotografieren, finde ich nicht so einfach. Entweder stimmt die Belichtung nicht, die Verschlusszeit, die Iso-Zahl, oder das Objektiv. Irgendetwas ist meist falsch. Da ist der Ausschuss ganz schön groß.
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Da heute auch eine weitere Teilnehmerin anreist, die ich kenne, haben wir uns am Katamaran verabredet, der gegen 12:45 h ankommt. Wir gehen zunächst in ein Cafe und genießen einen Cappuccino und ein Stück Torte. Frische Landluft macht hungrig.

Dann geht es zurück zur Jugendherberge. In der Mittagszeit verzichten wir das Fotografieren, das Licht ist zu hart. Um 15:30 h steigen wir die 260 Stufen rauf ins Oberland. Noch immer scheint die Sonne und nun bereitet sie uns ganz schöne Schwierigkeiten bei den Basstölpeln. Das Licht ist immer noch viel zu hell und außerdem fliegen die Basstölpel immer genau dort, wo man in die Sonne schaut, also krasses Gegenlicht.
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Heute Morgen wurde ich von der Sonne geweckt, klasse, endlich Sonnenschein und blauer Himmel. Gleich nach dem Frühstück um 8 Uhr mache ich mich fertig und gehe raus zum Fotografieren.
Am Strand ist es wunderschön, ich bleibe eine ganze Weile da. Heute sind noch viel Besucher hier, so dass es wenig Vögel gibt. Die fliegen nämlich immer davon, wenn man zu nahe kommt, aber das wissen natürlich nicht alle.

Egal, ich genieße mit der Katze die warmen Sonnenstrahlen. Es ist Low Tide und in der Ferne sehe ich die ersten Seehunde.
Pünktlich um 12 Uhr bin ich wieder zurück, es gibt Mittagessen. In der Jugendherberge, sind die Zeiten straff vorgegeben. Wer nicht pünktlich da ist, der bekommt nichts mehr. ~°
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Oh Nici, das hört sich ja beides nicht gut an, die armen Hundis...

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Fremdsprache
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Luxemburg hat uns sehr gut gefallen, ein nettes Großherzogtum.

Ha, ha Erhard, Du hast ja Ideen...

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Heute morgen in Cuxhaven war das Wetter gleich freundlicher, aber nicht wärmer. Daher habe ich mir noch schnell eine warme Jacke gekauft. Sie passte wie für mich gemacht, die Farbe gefiel mir auch und sie war warm. Dann noch ein paar Fotos gemacht und dann kam auch schon die Fähre, die mich nach Helgoland brachte.
Die Fortsetzung gibt es hier: Fotoworkshop auf Helgoland - Frühjahr 2012Viele Grüße
Petra -
Der Wind ist so kräftig, dass er mein Stativ umbläst und meinen Rucksack auch umwirft, der leider Gottes in die Pfütze fällt. Na ja, ein bissel roter Schlamm schadet ja nicht.

Mir wird kalt und ich bin hungrig. Da es um 18 Uhr Abendessen gibt, steige ich wieder die Treppen hinunter und das war´s dann auch für heute.
Viele Grüße
Petra -
Hier die letzten Bilder von Basstölpeln. Ich werde ganz sicher wieder nach oben gehen, denn es gibt noch so viele Motive.
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Der Basstölpel ist pfeilschnell, daher gelingen nicht immer die Bilder. Aber dafür bin ich ja hier. :,.)
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie der Vogel im Sturzflug ins Wasser stößt, um seine Beute zu holen. Er bevorzugt Heringe und Makrelen.
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Es gibt riesige Kolonien und es herrscht ein reges Treiben auf dem Felsen. Es ist windig hier oben. So bin ich froh, dass ich mich warm angezogen habe. Nach einer Weile nehme ich auch meine Handschuhe raus, denn die Kälte kribbelt in den Händen.
Ist das nicht niedlich, wie der eine Basstölpel seiner Liebsten ein Geschenk in Form von einer Rose bringt?
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Heute wollte ich hauptsächlich Basstölpel fotografieren. Seit 1991 brüten diese gänsegroßen Meeresvögel auch auf Helgoland.
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