Beiträge von Petra

    Von Paulshafen fuhren wir dann aber endgültig nach Liepaja. Wir verpassten die Ausfahrt und hatten so das Vergnügen etwas durch die Stadt zu irren. Noch immer gab es einige Umleitungen und viele Baustellen.

    Wieder hatten wir uns ein Zimmer im Amrita-Hotel gebucht. Die Lage des Hotels ist gut und das Frühstück hat uns auf der Hinreise auch gefallen. Dieses Mal parkten wir aber auf dem Hoteleigenen Parkplatz, checkten mit kleinem Gepäck ein.

    Nach einer kurzen Erholungspause gingen wir los auf eine erste Erkundungstour. Wir hatten uns als Ziel den Liepāja See ausgesucht. Es ist ein kleines Erholungsgebiet mit viele Picknickplätzen, Anlegestellen und natürlich auch einer Gaststätte.

    Dort machten wir eine kleine Pause, tranken eine Kleinigkeit. Hier trafen wir eine Rollerbladerin, die gerade eine Auszeichnung gewonnen hat. Auf dem See fuhr ein Motorboot, im Schlepptau einen Sportler, der sich auf ein kleines Brett gelegt hat und sich ziehen ließ.

    Ich machte ein paar Schnappschüsse und als wir zurück zum Hotel gingen, sahen wir ihn. Er wollte wohl gerade nach Hause. Ich sprach ihn an und fragte ihn, ob er Bilder haben möchte. Er gab mir seine E-Mail und mittlerweile habe ich ihm auch die Fotos zugemailt.

    Es wurde nun Zeit für uns zum Hotel zurückzugehen.

    Von hier aus fuhren wir ohne weiteren Stop nach Pāvilosta, (Paulshafen) eine Kleinstadt an der Saka gelegen. Es gibt einen Fischer- und Yachthafen, Campingplätze und natürlich einen schönen Strand. Der war richtig gut besucht.

    In der Nähe am ÖParkplatz gab es ein kleines Restaurant. Da wir Hunger hatten, bestellten wir uns eine Kleinigkeit. An diesem Tag war es sehr heiß und wir ergatterten gerade noch einen Platz im Schatten.

    Unsere letzte Station Liepaja

    Am nächsten Tag, es war der 16.8., hieß es Abschied nehmen von der schönen Unterkunft an der Venta. Hier hat es mir richtig gut gefallen, Ich bin gerne "auf dem Lande" abseits der Hektik.

    Wir sind zur Küste gefahren und machten erst einen kleinen Stop in Užava, erst an der Fußgängerbrücke über den gleichnamigen Fluss und dann suchten wir den Leuchtturm. Auf abenteuerlichen Wegen fuhren wir noch rund 5 Kilometer weiter und dachten immer: hier kann es nicht sein. Doch es war der richtige Weg. Kurz bevor wir endgültig umkehren wollten, fanden wir dann den Zugang zum alten Leuchtturm.

    So alt ist er nicht, denn er wurde im 1. Weltkrieg zerstört, dann wieder aufgebaut und seit Oktober 2005 ist die gesamte Leuchtturmanlage als „Technisches Kulturdenkmal“ № 8567 eingetragen. ( so steht es bei Wikipedia)

    Von oben sahen wir den schönen Strand durch die Bäume. Da wollten wir dann natürlich auch noch hin. Obwohl der Strand doch etwas versteckt lag, gab es einige Besucher. Es gibt Stellplätze, Picknicktische und ein Herzchen-Klo.

    Der Strand war leer, nur eine Toruristin suchte Steine und hatte schon 3 Tüten an die Seite gestellt. Wieder eine schöne Ecke auf der Welt. <3

    Und ich freue mich ,dass es eine Rückerstattung bei der Unterkunft gegeben hat, die für Euch nicht akzeptabel war

    Ja, uns freut es auch. Der Vermieter hat uns angeschrieben, dass er uns das Geld zurückzahlt, weil wir die Wohnung wegen der Mängel nicht genommen haben. Ein netter Zug. Zuerst hatte ich gedach, dass booking.com uns das erstattet, aber nein, die Mail kam vom Vermieter! :thump:

    Kathrin danke, jetzt kommen auch noch die nächsten beiden Tage.

    Dort bestellten wir uns den Grill-Fischteller und dazu noch je einen gemischten Salat. Mit den Softdrinks und der Coperto bezahlten wir 72 € und waren immer noch hungrig.

    Hoffentlich hat es gut geschmeckt. Den Preis finde ich happig, aber ich kenne mich ja nicht so gut aus.

    Friedrich hat einmal die Erfahrung gemacht und den Fang des Tages zu bestellen, ohne nach dem Preis zu fragen. Der Fisch war lecker und er wurde satt, aber die Rechnung ließ ihn fast die Tränen in die Augen schießen. Er hat aber ohne mit der Wimper zu zucken bezahlt und noch ein Trinkgeld gegeben. Ich bekam nur ein Rührei mit Pommes, aber in einem Fischlokal darf ich keine großen Ansprüche stellen. ;)


    Die Insel hört sich richtig interessant an!

    Oh wie schön, mir hat Sardinien auch gut gefallen. Wir waren aber schon 2009 mit den Motorrädern dort. In Santa Teresa sind wir mit der Fähre aus Korsika gekommen. Unsere erste Station war in Palau. Eine wirklich schöne Ecke. Bin gespannt, wo ihr noch gewesen seid.

    Viele Grüße
    Petra

    Danke, ja das Wetter hat gut mitgespielt. Es gibt halt immer mal wieder einen Schauer. Darauf kann man sich ja vorbereiten. Wir hatten auch meist immer einen Schirm mit.

    Es gibt noch Bilder von 2 Tagen. Ich bin jetzt dabei und suche sie aus. Ich habe auch noch ein paar Versprechen einzulösen, denn ich habe Bilder von "Fremden" gemacht, die ich noch verschicken muss. Die kommen jetzt zuerst dren.

    Ich hätte auch noch länger sitzen können. :) Der Weg zum Leuchtturm ist gut begehbar und nur rund 1 km lang. Als dann die ersten dunklen Wolken aufzogen sichtbar wurden, gingen wir zu unseren Motorrädern zurück. Friedrich versuchte eine Abkürzung zu finden, was ihm nicht ganz gelang. So entdeckten wir auch den Flughafen von Ventspils.

    Der Regen hat uns dann doch etwas erwischt, Diese Ecke von Ventspils hat uns gut gefallen. :)

    In der Ferne sehen wir den Leuchtturm, das sollte unser Ziel sein. Als ich jedoch am Ufer einen putzigen Kormoran sah, musste ich eine kleine Pause einlegen. Ich hatte nur mein 24-105 mm-Objektiv mit, macht nichts, auch damit kann man Fotos machen, sind halt nur etwas gecropped. ;)

    Am späten Nachmittag fuhren wir los nach Ventspils. Ich wollte unbedingt noch zum Leuchtturm und an den Strand fahren. Es soll dort sehr schön sein. Wir hatten es nicht weit und fanden auch schnell dorthin.

    Auf die beiden Boote darf man hochsteigen und sich umschauen. Viel zu sehen gibt es aber nicht.

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