Mit Sonnenschein sieht die Stadt schon viel freundlicher aus. Wir bleiben eine Weile am Ufer der Dane, in dem Park lernen wir einiges über die Geschichte Klaipedas und Litauens, das ist auf Schautafeln geschrieben, teilweise sogar noch mit alten Fotos.
Vor dem Segelschiff auf der anderen Seite des Flusses kann man draußen sitzen. Wir genießen das schöne Wetter bis plötzlich doch eine dunkle Wolkenwand auftaucht. Wir schaffen es nicht trockenen Fußes zur Bushaltestelle. Auf einmal schüttet es nur so vom Himmel.
Wir nehmen den ersten Bus, der in Richtung Akropolis fährt. Es ist ein Klein-Bus und hier kostet die Fahrt 1,20 pro Person. Ich bekomme einen Platz angeboten. Neben mir sitzt eine Mutter mit KLeinkind. Sie spricht mich auf deutsch an, ob ich vom Kreuzfahrtschiff komme... Sie ist Ukrainerin und lebt jetzt in Litauen. Ob sie jemals wieder zurück geht? Sie weiß es nicht, eher nicht.
Wir steigen aus, auf den Straßen sind riesige Pfützen. Man muss aufpassen, wenn ein Auto vorbeifährt, dass man nicht von oben bis unten nass wird.
Das war unser letzter Tag in Klaipeda, morgen geht es weiter.
Viele Grüße
Petra