Beiträge von Petra

    Nach weiteren 50 Kilometern erreichen wir Kuldiga (Goldingen). Vorher kommen wir an Varve vorbei und schauem schon mal, wie wir zu unserer Unterkunft zwei Tage später kommen.

    Unsere Unterkunft im Hotel Metropole liegt sehr zentral am Rathausplatz. Wir hatten das letzte buchbare Zimmer bekommen. Es ist auf 2 Ebenen. Unten ein Sitzbereich mit Badezimmer und über eine Treppe erreichen wir dann das Schlafzimmer. Wir halten uns nicht lange auf, richten uns kurz ein und dann gehen wir auf Erkundungstour. Ok, erst gibt es ein Begrüßungsbier. :bbbier

    Der erste Eindruck ist schon mal toll. Diese Stadt gefällt uns und wir sind so froh, dass wir diesen Stop unfreiwilliger Weise eingeplant haben. :thump:

    Wir laufen noch zum Hafen, aber es gibt eine große Baustelle. Den Strand heben wir uns für einen späteren Besuch auf, denn wir wollen ja noch nach Kuldiga. Vorher kaufen wir jedoch noch ein paar Lebensmittel ein. Etwas außerhalb von Ventspils an der P108 gelegen, sehen wir die Mühle. Hier gibt es auch kleine Hütten zu mieten. Wir nehmen uns vor, hier mal einen Kaffee zu trinken, allerdings kann ich sagen, dass es dann doch zeitlich nicht geklappt hat.

    In Ventspils machten wir einen weiteren Halt. Es ist eine Hafenstadt mit viel Industrie. Wir fahren in die Innenstadt und suchen uns einen Parkplatz. Wieder haben wir Glück mit dem Wetter. In der Nähe vom Rathaus und der Bibliothek finden wir ein Lokal , wo wir drau0en sitzen können. Der Veggie-Burger schmeckt super!

    Einige Infos über das Volk der Liven und über das Kurland in Lettland

    Kolka gehört zum Kurland, es ist der nördlichste Punkt. Hier leben auch noch rund 230 Liven. Der Volksstamm ist fast ausgestorben, die livische Sprache gibt es nicht mehr. Heute sprechen sie lettisch. Es gibt ein ein Livisches Kulturhaus in Mazirbe. Die Flagge der Liven war grün - weiß - blau

    Ich zitiere aus Wikipedia:

    Man sagt, die Flagge beschreibe den Blick von der See aus auf das Festland: Der Fischer sieht zunächst das blaue Meer, während der Blick dann zu den weißen Stränden mit den dahinter liegenden grünen Wäldern führt.

    Das Kurland ist eine historische Landschaft im Westen Lettlands mit den Städten Liepāja (Libau), Ventspils (Windau), Kuldīga (Goldingen), Pāvilosta (Paulshafen) etc.

    Mehr über diese geschichtsträchtige Landschaft: https://de.wikipedia.org/wiki/Kurland

    und über die Liven: https://de.wikipedia.org/wiki/Liven

    Von Kolka nach Kuldiga

    Wir sind an der Küste entlang gefahren und haben einen ersten Stop in Sikrags gemacht, am südlichen Rand vom Nationalpark Slītere. Hier trafen wir auf fast unberührte Natur, ein paar Angler saßen am Strand und versuchten ihr Glück.

    Einen weiteren Stop machten wir am Leuchtturm Ovīši, er gilt als ältester erhaltene Navigationsbau. Es gibt eine Aussichtsplattform, aber wir wollten weiter.

    Am Abend machten wir noch einen Spaziergang durch den Ort, viel zu sehen gibt es nicht.

    Zwei Regenschirmbilder habe ich noch. Das war es dann auch aus Kolka. Im Nachhinein sind wir froh, dass wir nicht die 4 Tage hier bleiben müssen. Die zwei Nächte haben wirklich gereicht.

    Viele Grüße
    Petra

    Wir erreichen wieder das Kap, imsgesamt sind wir knapp 5 km gewandert. Der Besucherstrom ist weg, die wenigsten übernachten hier, sondern fahren nach dem Besuch und Spaziergang weiter. Der Ort Kolka ist auch wirklich nicht sehr attraktiv. Es gibt nur ein Hotel mit einem Restaurant.

    Da wir das wissen, essen wir unser Abendbrot hier am Kap im kleinen Café. Es gab Knoblauchbrot mit Knoblauchcreme, Friedrich nahm einen Salat mit Lachs und für mich gab es einen Tomaten-Käsesalat. Das hat uns geschmeckt und vom Knoblauch hatten wir noch lange was, ist ja aber gesund!

    Nun trennen sich aber unsere Wege, wir laufen noch weiter, nun an der Ostsee entlang. Endloser weißer Sandstrand und man merkt, man ist jetzt an der Ostsee, denn das Meer ist hier etwas unruhiger als in der Rigaer Bucht.

    Wir sehen einen Aussichtsturm und erklimmen ihn. Mittlerweile ist mir auch warm geworden, das dauert bei mir immer etwas. ;)

    Von oben schauen wir auf die Ostsee und über die Kiefernwälder. Hier gibt es auch noch einen "freien" Parkplatz.

    Kurze Zeit später erreichten wir das Kap und auch die Mädels waren wieder da. ^^ Hier gab es jetzt doch einige Besucher am Kap. Klar, das ist ja doch eine Attraktion in dieser Region.

    Nun standen wir also auch dort, wo sich die Wellen beider Meere treffen und brechen. An diesem Tag war das Meer jedoch sehr sanft und die Wellen waren nicht hoch.

    In der Ferne sieht man den Leuchtturm, er wurde 6 km weit entfernt auf einer künstlichen Insel im Jahre 1884 gebaut. So weit draußen war nötig, da es hier eine Sandbank gibt, die weit ins Meer hineingeht.

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