Beiträge von Petra

    Diese Route hatte ich gewählt, weil ich unbedingt zum Berg der Kreuze nördlich von Šiauliai wollte. Es ist ein Wallfahrtsort, Alklerdings ist Berg etwas übertrieben, denn es ist eher ein kleiner Hügel.

    Es ist schon beeindruckend, wieviel Kreuze hier aufgestellt wurden und täglich kommen welche hinzu. Ich habe auch ein Kreuz von Zuhause mitgenommen und dort abgelegt.

    Von Litauen nach Lettland

    Nach dem Frühstück packen wir das Auto, räumen ein wenig die Wohnung auf und dann fahren wir los. Wir wollen nicht nur über die "Autobahn" fahren und schon wieder lässt uns das Handy im Stich. Um so besser, so fahren wir richtig schöne Wege. Rechts und links der Straßen sehen wir jede Menge Störche in den Wiesen und auf den Feldern. überall sind Storchennester, auch Kraniche lassen sich blicken.

    Wir machen eine Picknickpause am Lüksto-See und eine weitere in Vinkšnėnai. Dort wollten wir eigentlich nur einen Kaffee trinken. Wir schauten auf die Karte, alles in einer Sprache, die wir nicht verstanden, aber dann bekamen wir Hilfe und Friedrich bestellte sich Pommes mit Gemüse und ich nahm ein typischen Gericht ala Pancake mit Käsefüllung, Beeren und Quarkartiges, das war richtig lecker!









    Mit Sonnenschein sieht die Stadt schon viel freundlicher aus. Wir bleiben eine Weile am Ufer der Dane, in dem Park lernen wir einiges über die Geschichte Klaipedas und Litauens, das ist auf Schautafeln geschrieben, teilweise sogar noch mit alten Fotos.

    Vor dem Segelschiff auf der anderen Seite des Flusses kann man draußen sitzen. Wir genießen das schöne Wetter bis plötzlich doch eine dunkle Wolkenwand auftaucht. Wir schaffen es nicht trockenen Fußes zur Bushaltestelle. Auf einmal schüttet es nur so vom Himmel.

    Wir nehmen den ersten Bus, der in Richtung Akropolis fährt. Es ist ein Klein-Bus und hier kostet die Fahrt 1,20 pro Person. Ich bekomme einen Platz angeboten. Neben mir sitzt eine Mutter mit KLeinkind. Sie spricht mich auf deutsch an, ob ich vom Kreuzfahrtschiff komme... Sie ist Ukrainerin und lebt jetzt in Litauen. Ob sie jemals wieder zurück geht? Sie weiß es nicht, eher nicht.

    Wir steigen aus, auf den Straßen sind riesige Pfützen. Man muss aufpassen, wenn ein Auto vorbeifährt, dass man nicht von oben bis unten nass wird.

    Das war unser letzter Tag in Klaipeda, morgen geht es weiter.

    Viele Grüße
    Petra

    Spaziergang durch Klaipeda, dieses Mal bei schönstem Sonnenschein, zumindest am Anfang.

    Am 3.8. ließen wir es gemütlich angehen. Wir wollten noch einmal in die Stadt und nahmen dieses Mal den Bus, der 1 € pro Person kostete. Ich hatte Kaffeedurst und somit gab es dann erst einmal litauischen Kuchen (sehr lecker!) und einen Cappucino. Da muss wieder der Zucker dran glauben, denn ohne ist der Kaffee für mich nicht genießbar.


    Wir sind in Jürmala bei Riga angekommen. Die Unterkunft ist wieder genau wie wir es lieben. :love: Mit Picknicktisch und Grill auf der großen Terrasse, sowie eine große Wiese. Ich werde später noch Bilder einstellen.

    Da wir hier ein wenig umhergeirrt sind und das Haus nicht gefunden haben, habe ich jemanden gefragt. Sie konnte zwar kein englisch und der Sohn 12/13 Jahre musste übersetzen. Letzten Ende sind sie vor uns her gefahren. Das war doch wieder super nett. Wir hätten das nicht so gefunden und ich bin total sauer. Mein Handy hatte schon wieder kein Internet, fast die komplatte Fahrt. Das ist sehr nervig, vor allem, wenn man nicht den schnellsten und bequemsten Weg fahren will. Morgen kaufe ich mir einen Zugang für mein mobiles WIFI-Gerät (GlocalMe)

    Das Wetter war unterwegs wechselnd aber meist mit Sonnenschein.

    Wenn man viel Zeit hat, dann kann man natürlich auch auf eine der Dünen gehen. Zeit hätten wir noch gehabt, aber an zwei Stellen waren die Parkplätze belegt und somit gab es dann keine schweißtreibende Wanderung. Außerdem tut es der fragilen Natur gut, wenn nicht zu viele Menschen das kaputt machen, wozu die Natur viele Jahre braucht.

    Friedrich entdeckte dann auf dem Weg zur Fähre das Hinweisschild: Kormoran-Kolonie. Da hielten wir noch einmal an. Tatsächlich sahen wir Unmengen an Kormoranen auf den Bäumen. Schade, mein großes Objektiv hatte ich nicht mitgenommen und somit gibt es nur ein paar Belegbilder.

    Mit der Fähre ging es dann wieder zurück. Ein Ticket brauchten wir nicht, die Rückfahrt ist immer mit inbegriffen.

    Der Ausflug hat sich gelohnt. Wer die Chance dazu hat, sollte sie wahrnehmen. :)

    Viele Grüße
    Petra

    Nun fuhren wir noch nach Preila rein, ein wirklich keliner Ort ohne eine Parkmöglichkeit zu finden. In Pervalka fanden wir einen Platz am anderen Ende des Dorfes und machten einen kleinen Spaziergang.

    Ich sollte vielleicht erwähnen, dass durch die Kurische Nehrung das Kurische Haff von der Ostsee getrennt wird. An alle Orten, in denen wir waren, sah man das Wasser vom Kurischen Haff. Nur die Strandbilder im vorherigen Beitrag waren von der Ostsee.

    Von Nida aus fuhren wir dann wieder in Richtung Klaipeda und machten bei Preila einen Strandbesuch. Parkplätze gab es hier wirklich viele, aber fast alle waren bestzt. Der Strand ist klasse, hier könnten wir es auch gut aushalten. Es gibt selten Parkplätze direkt am Strand, meist muss man eine Weile laufen.

    Wir haben immer sehr viele Fußgänger und Wanderer unterwegs gesehen.

    Weiter geht es nun bis zum Ende der Kurischen Nehrung, zumindest auf der Seite von Litauen. Ich wollte sehen, wie es an der Grenze aussieht. Aber so weit sind wir gar nicht gekommen. Schon vorher ist alles abgesperrt. Das hätte ich mir denken können. So mache ich nur ein Bild und dann fahren wir ein kleines Stück zurück und erreichen Nida.

    Wir suchen uns einen Parkplatz, was nicht ganz so einfach ist, finden dann aber ein Plätzchen am Straßenrand in der Nähe vom Hafen. Wir drehen eine Runde und landen dann bei einer Pizza.

    In Juodkrante machen wir einen ersten Stop. Die Fahrt ging fast nur geradeaus, rechts und links der Straße sind Wälder, in denen leben Elche und Wildschweine leben. Wir haben aber keine dieser Tiere gesehen. Die Fahrradfahrer haben einen eigenen Fahrradweg, oft genug über sandige Wege.

    Wir stellen das Auto ab und laufen durch den Ort. Das Wetter ist prima, die Sonne scheint und warm ist es auch. Was für ein Glück!

    Ein Tag auf der Kurischen Nehrung - Neringa

    Egal wie das Wetter auch wird, wir haben uns für den 2.8. vorgenommen auf die Kurische Nehrung zu fahren. Allerdings haben wir es vorgezogen mit dem Auto dorthin zu fahren und ließen die Motorräder gut verpackt im Auto.

    Insgesamt ist die Nehrung 98 km lang, 52 km gehören zu Litauen, 46 km zu Russland (Oblast Kaliningrad). Seit 2000 ist die Kurische Nehrung Weltkulturerbe der Unesco.

    Es gibt keine Brücke zur Nehrung, aber man kann eine Fähre nach Smyltyne nehmen. Die Tickets kauft man ganz bequem vom Auto aus, an dem Tickethäuschen. Wir bezahlten 20,50 € für das Auto und hatten Glück, wir konnten gleich auf die Fähre fahren und dann fuhr sie auch schon los. Die Überfahrt hat nur wenige Minuten gedauert.

    Da Klaipeda der größte Hafen von Litauen ist, ist hier auch ganz schön viel los. Nach kurzer Fahrt müssen wir nochmals 20 € Eintritt für den Nationalpark Kurische Nehrung bezahlen. Nun dürfen wir nur noch dort parken, wo es ausdrücklich erlaubt ist. Übernachtungen auf den Parkplätzen ist nicht erlaubt. Es sind insgesamt manchmal nur wenige Stellen und oft darf man auch nur 1 Stunde dort stehen. Auch so kann man den Besucherstrom regulieren.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!