Beiträge von Petra
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Ich habe ein Zimmer in einer privaten Pension gebucht, diese liegt am Jakobsweg. An der Tür hängt ein Zettel mit einer Telefonnummer. Ich rufe an und dann kommt auch gleich der Chef. Wir unterhalten uns mit einer Übersetzungsapp, das klappt hervorragend. Hier spricht man galicisch. Das ähnelt mehr der portugiesischen Sprache.
Die Unterkunft ist sehr toll, ich habe ein großes schönes Zimmer mit einem kleinen Balkon bekommen, es gibt eine Küche, einen Aufenthaltsraum und eine Dachterrasse. Die Getränke kosten alle je 1 € . Frühstück gibt es nicht, aber man bekommt einen Kaffee/Tee und ein Muffin oder so. Das geht auch mal. Ich finde dann schon unterwegs irgendetwas.
Ich bin zufrieden.
Das war´s für heute. Gute Nacht!
Viele Grüße
Petra -
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Obwohl ich durch einige kleine Dörfer gehe, es gibt keine Einkehrmöglichkeit. Unterwegs sehe ich einen Automaten mit Getränken und Knabbereien. Ich kaufe mir ein Wasser und ein Mars und mir fällt die Werbung ein: Mars macht mobil...

Etwas später hätte es aber was gebeben und zwar auf Donativo-Basis. man nimmt sich, was man möchte und gibt was man möchte. Zwischendurch setze ich immer mal wieder den Rucksack ab und setze mich auch irgendwohin, wie hier auf dem Bild einfacgh mal ins Gras. Die GoPro habe ich auf 10 Sekunden-Timer gestellt, das hat gerade so geklappt.

Nach über 12 Kilometern, gab es endlich ein Lokal. Da es das einzige auf dieser Etappe ist, war es natürlich gut besucht. Die Pizza sah lecker aus und so bestellte ich mir auch eine mit gebratenem Gemüse.
Am Nebentisch saß eine Mutter aus dem Staate Washintons mit ihren beiden Töchtern (13 und 16) Wir kamen ins Gespräch. Sie sind vor langer Zeit schon in Frankreich gestartet und wollen noch bis Juli unterwegs sein. Die Mutter macht homeschooling, ja in Amerika ist so was möglich.

Ich habe tatsächlich die ganze Pizza geschafft, sie war genau richtig, ein knuspriger dünner Boden miit viel Belag. Dann brauch ich aber kein Abendessen mehr!
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9. Etappe am 06. Juni von Triacastela nach Sarria - 21,3 km
Ich habe wunderbar geschlafen um bin heute Morgen um kurz nach sechs aufgestanden. Meine Füße waren wieder erholt. Ich freute mich nun auf das Frühstück. Johan hatte den Kamin angemacht und ich bekam 2 Spiegeleier (weich) auf einem doppelten Käsetoast und dazu noch ein Käsetoast, Kaffee, Orangensaft und eine Banane. Das war richtig lecker.
Dann lief ich los. Heute Morgen war es richtig kühl. Ich habe mir ja warme Sachen mitgenommen und außerdem wird es mir jetzt auch dann doch sehr schnell warm beim Laufen . Die Sonne tut ein übriges.
Vorhin habe ich festgestellt, dass ich doch jede Menge Sonne im Gesicht abbekommen habe. Ich werde mich doch besser eincremen.
Diese Etappe ist sehr schön und nicht sehr schwer. Es geht zwar immer mal hoch und runter, (503 m Anstieg und 669 m Abstieg) allerdings sind da keine super steile Stellen dabei,
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Zu der Tour gestern noch. Unterwegs traf ich auch 2 Frauen aus dem Iran und eine aus Sierra Leone.
hier nun die Karte zu der Tour:
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Um 16:47 war ich in Sarria in der Pension. Da habe ich wieder Glück mit der privaten Unterkunft. Heute bin ich schon wieder 21.32 km gelaufen. Meine Vorabplanungen haben bisher alle zu wenig angezeigt, so 3 - 4 km Differenz. Ich hatte die Etappen mit Komoot geplant.
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Wasser habe ich immer genug mit.
So die letzten 7 Kilometer noch.
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Landschaftlich ist es einfach nur schön. Sehr spät kam ich dann doch im Casa Simon an und wurde herzlich empfangen. Johann ist Belgier. Der Checkin war schnell erledigt, er zeigte mir das schöne Zimmer.im ersten Stock mit den runden Fenstern.
Ich bin mal wieder so kaputt, dass ich noch nicht einmal was essen mag. Johann hat mir für morgen Spiegeleier versprochen. Ab 6 Uhr ist die Küche auf. Ich nahm mir eine Banane und Bier mit aufs Zimmer und freue mich, wenn morgen alles wieder vergessen ist.
Morgen muss ich nur 18 km laufen und es sind nicht so viele Höhenmeter, nur ein paar.
Daher sage ich jetzt schnell gute Nacht und bis Morgen. Die Karte mache ich auch morgen fertig.
Viele Grüße
Petra -
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Doch es war schlimm, da mega steil. Mit meinem Wanderstock stütze ich mich bei jedem Schritt ab. Völlig fertig erreichte ich dann den Alto do Poio auf 1.337 m Höhe. Gut war, es gab da gleich eine Terrasse und ich lkie0 mich auf einen Stuhl fallen. Man war das anstrengend.
Beruhigend, dass es wirklich jedem so ging. Manch ein Fahrradfahrer, der nicht die normale Straße genommen hatte, kam mit puterrotem Kopf an...
Nachdem ich mich ein wenig erholt habe, holte ich mir ein großes Stück Tortilla espanola und Brot und ein Tonic Wasser. Hier traf ich dann auch den ein oder anderen, den ich von den vorherigen Etappen kannte. Die Freude war immer groß auf beiden Seiten.
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8. Etappe am 05. Juni von O Cebreiro nach Triacastela - 23,1 km
Die Nacht war etwas kurz, dennoch bin ich kurz nach 6 Uhr aufgestanden, habe meine Sachen gepackt und bin zum Frühstücken runter. Mein Hotel war wohl einer der wenigen, die so früh geöffnet haben, daher dauerte es alles ein wenig.
Zuerst kam ich ganz gut voran, es ging leicht auf und ab. Bei der Pilger-Skulptur machte ich kurz halt, die Sonne stand schlecht, aber ich habe sie natürlich aufgenommen. Irgendwo unterwegs (in Hospital) machte ich eine 2. Pause, Hunger hatte ich nicht, daher gab es nur einen Kaffee und einen frisch gepressten Orangensaft. Ich lief über Schotterwegs, die aber gut zu meistern waren.
Als ich bei diesem kleinen Friedhof angekommen war, dachte ich mir noch nichts und genoss den schönen Blick rundherum. Bis ich dann ganz weit oben Menschen sah. Ich ergab mich in mein Schicksal und hoffte, dass es nicht sehr schlimm wurde.
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Hier die Karte von der 7. Etappe:
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Endlich angekommen, das war wieder eine Tour mit 23 km...
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