Beiträge von Petra
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Die letzen 7 Kilometer bis Ponferrada waren dann einfacher zu laufen. Eine ganze Weile lief ich neben der Straße. Nun war die Sonne wieder voll da. Nur in der Entfernung sah man eine große dunkle Wolke und man hörte das Grollen. Ich hoffte nur, dass ich noch im Trockenen das Hotel erreichte.
Ponferrada hat eine alte Templerburg, die man besichtigen und auch besteigen kann. Meine Füße sagten jedoch nein!
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So ging es noch 6 Kilometer weiter, auf und ab, im Nebel und in der Sonne, steinig und felsig und manchmal musste ich auch klettern oder durch herabhängenden Büsche und umgestürzte Bäume klettern.
Dann kam Molinaseca in Sicht. Wunderbar, nun bin ich schon über 9 km gelaufen, ich musste mich wirklich mal irgendwohin setzen und was essen und trinken. Dieser Ort liegt auf rund 600 m, gestern in Manjarin befand ich mich noch auf über 1400 m.
Ich suchte mir eine kleine Bar und hatte die Wahl zwischen einem Brötchen mit Wurst oder einer Tortilla espagnola. Klar, was ich genommen habe, dazu ein eiskaltes Tonic Wasser und die Welt war wieder in Ordnung. Ich blieb eine ganze Weile dort sitzen.
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4. Etappe am 01. Juni von El Acebo de San Miguel nach Ponferrada - 18,1 km
Heute bin ich schon um 6 Uhr aufgestanden, kam aber irgendwie nicht in die Pötte. Frühstück sollte es ab 6:30 geben, allerdings nicht in diesem Haus, sondern in der Albergue am Ortsausgang. Ich irrte ein wenig umher, traf 2 Französinnen, die auch was suchten, wo sie frühstücken konnten. Letzten Endes habe ich es doch gefunden. Beim Frühstück traf ich ein Pärchen aus Australien, 2 aus Irland (Belfast) und 2 Hongkong Chinesinnen.
Auch auf dieser Etappe war ich fast immer alleine unterwegs. Manchmal wurde ich überholt und mnachmal überholte ich jemanden. Es gab nämlich einige, die mit einer Drohne unterwegs waren, oder mit Hund, der gehörte zu einer Polin und war super gut erzogen!
Heute Morgen war es etwas kühler, aber sonnig. Vorhin habe ich festgestellt, dass ich besser mit Kopfbedeckung gelaufen wäre, nun habe ich neben Muskelkater auch einen Sonnenbrand auf dem Kopf.
Auch diese Etappe hatte es in sich. Die Wege waren teilweise richtig schlecht, Felsengeröll, Steine, matschige Stellen und manchmal auch sehr steile Passagen.Nach rund 3 km erreichte ich Riego de Ambros, da hätte ich gerne einen Cappucino getrunken, aber es gab nichts.
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Hallo Ilona,
nun bin ich im Zimmer und die Mail ist tatsächlich nicht rausgegangen, hatte wohl schlechtes Internet gestern. Ich habe Dir eben noch einmal geantwortet.#
Als ich nun nachgeschaut habe, ob sie rausgegangen ist, da habe ich die Mail von gestern in den Entwürfen gefunden und habe sie Dir auch gleich geschickt.

Viele Grüße
Petra -
Ja, Private Nachrichten habe ich für neue User gesperrt.

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Hallo Ilona, ich habe gestern auf Deine Mail geantwortet. Ich bin im Moment nur am Abend online und schaue nach Mails. Viele Grüße aus Ponferrda.
Petra
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Noch schnell die Karte :
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Nun geht es immer wieder mal rauf und mal runter, enge Wege, mal mit Schotter, mal felsig, mal steil und rutschig. Bei solch einem Untergrund muss ich höllisch aufpassen, dass ich mich nicht auf die Nase lege. Ich habe aber einen Stock dabei, Das hilft. Außerdem habe ich Zeit und es ist egal, wann ich wo ankomme.
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Beschwingt geht es nun weiter. Nach knapp 5 Kilometern erreiche ich Manjarin, ein kleines Dorf mit nur wenigen Häusern. Hier gibt es eine nette Möglichkeit für eine Pause mit schöner Musik, frisch gepresstem Orangensaft, ein süßes Teilchen und eine Banane. Die Aussicht ist toll. Ich bleibe eine ganze Weile in der Sonne sitzen.
Das ist übrigens die einzige Rast-Möglichkeit mit Bewirtung auf dieser Etappe gewesen.
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3. Etappe am 31. Mai von Foncebadon nach El Acebo de San Miguel - 12,4 km
In der Nacht hatte es ordentlich geschüttet. Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, lachte schon wieder die Sonne. So soll es sein. Ab 7 Uhr gab es Frühstück. Man konnte sich verschiedene Varianten bestellen. Da ich morgens noch nicht so einen großen Hunger habe, entschied ich mich für die einfache Variante: Kaffee, Orangensaft, 1 große Scheibe Brot, Butter und Marmelade. Alles zu 4,50 €. Die Preise sind meiner Meinung nach ohnehin sehr human, für einen Kaffee mit Milch zahle ich unterwegs 1,30, ein Bier kostet je nach Größe 1,60 (ich nehme ja lieber 2 kleine als 1 gro0en Humpen.
)Auch wenn die Strecke heute nicht so lang war, ich lief dann doch zeitig los.
Gleich zu Anfang ging es wieder bergauf, Nach nicht ganz 2 Kilometern habe ich Cruz de Ferro auf 1.510 m erreicht. Ein riesiger Steinhaufen, in der Mitte steht ein großer Eichenstamm mit einem eisernen Kreuz. Jeder Pilger legt hier einen Stein ab, den er von Zuhause mitgenommen hat. Man legt hier seine Sorgen symbolisch ab. Ich habe auch meinen Stein hingelegt und einen weiteren, den man mir mitgegeben hat.

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Hier die Karte von der Tour gestern:
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