Beiträge von Petra

    10. Etappe am 07. Juni von Sarria nach Portomarin - 24 km

    Vorab, ich habe hier ganz schlechtes Internet. Es kann sein, dass ich nicht den ganzen Bericht von gestern schaffe. Ich fange mal an. ;)

    Beim Frühstück sahen wir es schon, es regnet. :mmistwetter Tja, da muss man als Pilger durch. Ich hatte ja bisher nur schöne Tage, dann kann es auch mal regnen. Nun konnte ich meine kompletten Regensachen endlich mal anziehen und schleppte sie nicht durch die Gegend. All zu viele Bilder habe ich nichz gemacht, obwohl es wirklich lustige Regenverkleidungen gab. Man lief natürlich auch mit Schirn, oder mit durchsichtigem Regenmantel.. Ich sah bestimmt auch nicht besser aus.

    Wie man überall liest, wird es ab Sarria richtig voll. Ja, das sind schon jede Menge Menschen. Da ich sehr langsam laufe, habe ich natürlich den Vorteil, dass mich irgendwann alle überholt habe.

    Bei der Mittagspause traf ich Sheri wieder, ebenso die Brasilianer, die die doppelte Streck an einem Tag laufen.

    Nun bin ich wieder ganz oben. Das Wetter ist super die Sonne scheint kein Regen. Es sind viele unterwegs und ich treffe viele bekannte Gesichter die Brasilianer,die Mutter mit den beiden Töchtern aus Washington und die beiden Polinnen die gestern verzweifelt eine Unterkunft gesucht haben Punkt eben erzählten sie mir dass sie in einem Saal mit 100 anderen in etagenbetten übernachten mussten Punkt jetzt haben sie für den Rest der Reise vorgebucht.

    Die kleinen Leiden auf dem Jakobsweg. Es gibt hier eine Waschmaschine und einen Trockner. Prima, für 3 Euro Maschine angeschmissen und das wichtigste, meine Hose vergessen. Also eine weitere Maschine hinterher gewaschen. Dann für 4 Euro alles in den Trockner geschmissen, Nach einer Stunde war noch alles nass. Also das letzte Kleingeld geopfert und eine zweite Runde läuft gerade. Bin gespannt, ob ich morgen mit nasser Hose und nassen Socken laufen muss. =O


    Gott sei dank, der 2. Durchgang war dann ok. Heute gibt es keinen Bericht mehr. Gute Nacht! ::scnhlafen

    Ich habe ein Zimmer in einer privaten Pension gebucht, diese liegt am Jakobsweg. An der Tür hängt ein Zettel mit einer Telefonnummer. Ich rufe an und dann kommt auch gleich der Chef. Wir unterhalten uns mit einer Übersetzungsapp, das klappt hervorragend. Hier spricht man galicisch. Das ähnelt mehr der portugiesischen Sprache.

    Die Unterkunft ist sehr toll, ich habe ein großes schönes Zimmer mit einem kleinen Balkon bekommen, es gibt eine Küche, einen Aufenthaltsraum und eine Dachterrasse. Die Getränke kosten alle je 1 € . Frühstück gibt es nicht, aber man bekommt einen Kaffee/Tee und ein Muffin oder so. Das geht auch mal. Ich finde dann schon unterwegs irgendetwas.

    Ich bin zufrieden.

    Das war´s für heute. Gute Nacht!

    Viele Grüße
    Petra

    Obwohl ich durch einige kleine Dörfer gehe, es gibt keine Einkehrmöglichkeit. Unterwegs sehe ich einen Automaten mit Getränken und Knabbereien. Ich kaufe mir ein Wasser und ein Mars und mir fällt die Werbung ein: Mars macht mobil... :D

    Etwas später hätte es aber was gebeben und zwar auf Donativo-Basis. man nimmt sich, was man möchte und gibt was man möchte. Zwischendurch setze ich immer mal wieder den Rucksack ab und setze mich auch irgendwohin, wie hier auf dem Bild einfacgh mal ins Gras. Die GoPro habe ich auf 10 Sekunden-Timer gestellt, das hat gerade so geklappt. :S

    Nach über 12 Kilometern, gab es endlich ein Lokal. Da es das einzige auf dieser Etappe ist, war es natürlich gut besucht. Die Pizza sah lecker aus und so bestellte ich mir auch eine mit gebratenem Gemüse.

    Am Nebentisch saß eine Mutter aus dem Staate Washintons mit ihren beiden Töchtern (13 und 16) Wir kamen ins Gespräch. Sie sind vor langer Zeit schon in Frankreich gestartet und wollen noch bis Juli unterwegs sein. Die Mutter macht homeschooling, ja in Amerika ist so was möglich. :kkniep:

    Ich habe tatsächlich die ganze Pizza geschafft, sie war genau richtig, ein knuspriger dünner Boden miit viel Belag. Dann brauch ich aber kein Abendessen mehr!

    9. Etappe am 06. Juni von Triacastela nach Sarria - 21,3 km

    Ich habe wunderbar geschlafen um bin heute Morgen um kurz nach sechs aufgestanden. Meine Füße waren wieder erholt. Ich freute mich nun auf das Frühstück. Johan hatte den Kamin angemacht und ich bekam 2 Spiegeleier (weich) auf einem doppelten Käsetoast und dazu noch ein Käsetoast, Kaffee, Orangensaft und eine Banane. Das war richtig lecker.

    Dann lief ich los. Heute Morgen war es richtig kühl. Ich habe mir ja warme Sachen mitgenommen und außerdem wird es mir jetzt auch dann doch sehr schnell warm beim Laufen . Die Sonne tut ein übriges.

    Vorhin habe ich festgestellt, dass ich doch jede Menge Sonne im Gesicht abbekommen habe. Ich werde mich doch besser eincremen.

    Diese Etappe ist sehr schön und nicht sehr schwer. Es geht zwar immer mal hoch und runter, (503 m Anstieg und 669 m Abstieg) allerdings sind da keine super steile Stellen dabei,

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