Die etwas chaotische Rückreise:
Am nächsten Morgen gehe ich nicht mehr zum Fotografieren raus. Ich packe meine sieben Sachen zusammen und nach dem Frühstück verabschiede ich mich endgültig von meinen Mitstreitern und laufe zum Wasserbus. Noch einmal muss ich über den Markusplatz gehen. Ein Abschiedsbild noch ...
Dieses Mal klappt alles mit den Flügen, ich fliege über Frankfurt nach Hannover. Nachdem ich meinen Koffer geholt habe, sehe ich das Schild. In Hannover wird gestreikt. Toll, ich rufe Friedrich an, dass er mich abholen muss. Dann stelle ich fest, dass die S-Bahn doch fährt, erwische Friedrich gerade noch bevor er losfährt. Der Zug kommt, ich muss in Nordstadt umsteigen, steige aus Versehen eine Station vorher aus, die Türen schließen und ich winke wie verrückt mit den Armen. Die Türe geht wieder auf und ich bin fix und foxi, steige ein und an der nächsten Station dann wieder aus.
Dann rufe ich wieder Friedrich an, sage ihm die Ankunftszeit durch, die S1 kommt, ich steige ein und stelle nach wenigen Minuten fest, es ist die verkehrte Richtung. Wir gut, dass es Handys gibt, denn ich muss wieder Bescheid sagen, dass ich nicht mit dem Zug komme, den ich nehmen wollte.
So muss ich nach Hannover zum Hauptbahnhof fahren und habe nach 20 Minuten endlich einen Zug, der mich dann endgültig nach Stadthagen bringt. Was für ein selbst gemachtes Drama! 
Anderthalb Stunden später als geplant steht Friedrich am Bahnhof und ja, ich habe es geschafft und bin ein wenig geschafft.
Am nächsten Tag waren alle Strapazen vergessen und rückblickend muss ich sagen:
Die Reise nach Venedig hat mir richtig gut gefallen!
Viele Grüße
Petra