Beiträge von Petra

    Jenni hat noch Semesterferien und da haben wir uns gedacht, wir fahren mal nach Hannover ins Museum. Sie schlug das Sprengel Museum vor, denn dort gibt es einige Foto-Sonderausstellungen, die mich sicher interessieren würden.

    Ich hatte noch das 9-Euro-Ticket und somit fuhren wir mit dem Zug von Stadthagen nach Hannover. Am Bahnhof ein Käffchen und weiter mit der Straßenbahn zum Aegidientorplatz. Das Wetter war gut, so liefen wir den Rest zu Fuß.

    Dienstags hat das Museum bis 20 Uhr auf, so hatten wir genügend Zeit, um alles in Ruhe anzuschauen.

    Ich durfte zwar im Museum ohne Blitz und Stativ fotografieren, aber ich darf aus rechtlichen Gründen nicht alles zeigen. Daher habe ich auch nur die kleine Fuji X100S mitgenommen. :mrgreen{v

    Als erstes schauten wir uns die Sammlung Rudolf an. Er hat rund 60 Meisterwerke gefälscht im Auftrage des DDR-Regimes, die angeblich Devisen brauchten. Perfekt inziniert mit Ausweisen, Lebensläufen, Papieren, Bildern vom malenden Rudolf etc pp. Ich bin komplett darauf reingefallen, aber Jenni nicht, denn sie hat natürlich auch den Disclaimer gelesen. :ttwisted

    Ich drücke es mal so aus: die falsche Kunst ist gefälscht von einem Fälscher, der selbst eine Fälsching ist. Alles war das Werk von Dirk Dietrich Henning. Bei den gefälschten Bildern war unter anderem auch ein Bild von Picasso, ein verhülltes Pferd von Christo und auch Niki de Saint Phalle war mit einem "Werk" vertreten, gefälscht von Rudolf dem Fälscher.

    Schade, dass ich so nichts zeigen darf. Da hilft nur eins, ihr müsst es euch selbst ansehen. <&t~

    Zwischendurch gab es dann Kaffee-Kakao-Wasser-Kuchen mit Blick auf den Maschsee.

    Ein letztes Mal sahen wir die Fluke von einem Wal, ein schöner Abschluss! :hhherzen

    Zum Schluss wurde es dann doch recht ungemütlich, wir tanzten auf den Wellen herum, es blitzte und donnerte, da sahen wir zu, dass wir heile an Land kamen. Wir schafften es gerade noch so vor dem großen Gewitter-Regen.

    Nun hieß es Abschied nehmen vom Team Espaço Talassa. Nach diesen 3 Urlauben schließen wir nun die "Akte" Pico, es gibt ja noch andere Ziele, die uns sehr interessieren.

    Der Tag war jedoch noch frisch, auch wenn hier der Regen jetzt tobte, wer weiß, wie es oben auf der Hochebene aussieht oder gar auf der anderen Seite der Insel. Friedrich holte das Auto und wurde pitsche nass dabei. Ich ließ mich gerne abholen und blieb trocken. :ssschmunzeln

    Fortsetzung folgt!






    Samstag - 6.8.2022 - unser letzter Tag auf Pico

    Ein letztes Mal wollen wir raus aufs Meer und Wale und Delfine beobachten. In der Nacht hatte es ordentlich gewittert und geregnet. Die Aussichten für diesen Tag waren durchwachsen. So packten wir dann doch einmal Ersatzklamotten ins Auto und nahmen auch die Regencapes mit.

    Wir hatten wieder die Vormittagstour um 9 Uhr gebucht. Ja, es hingen wirklich dunkle Wolken am Himmel, ab und zu donnerte es und natürlich hielten sich die Wale dort auf, wo ich insgeheim dachte: bitte nicht unter den dunklen Wolken. Nun gut, es ist kein Wunschkonzert. :gggitarre

    Wir sahen wieder das volle Programm, allerdings war das Fotografieren kaum richtig möglich, macht nichts, manchmal ist es besser, wenn die Kamera ordentlich verpackt und sicher vor dem Regen ist.

    Dort akzeptiert der TAP-Schalter die LH-Boardingpässe nicht.

    Unsere Tickets beinhalten Möglichkeiten zur Flugzeitänderung.

    Wenn ihr bei LH für den späteren Flug eingecheckt habt und dafür die Boardkarte erhalten habt, dann könnt ihr auch nicht einfach eine Maschine früher nehmen. Ihr müsst erst den Checkin wieder rückgängig machen, dann eine Umbuchung auf den vorherigen Flug vornehmen und erst dann hättet ihr bei der TAP einchecken können.

    Wir haben ja ähnliches in Lissabon erlebt, aber bei uns ist es anders ausgegangen, davon berichte ich ja noch. Ich liege mit meinem Bericht etwas hinterher. ;)

    Ich sehe das mit Sao Tome ähnlich wie Heike, wir werden sicher nicht dorthin reisen, Friedrich würde eh nicht mitkommen wollen und ich habe andere afrikanische Ziele auf dem Schirm. Ich lerne ja nicht umsonst Suaheli. :love:

    Angelika, was mich noch interessieren würde, am Strand seid ihr [- den Bildern nach -] überhaupt nicht gewesen, warum nicht? Wie sehen die Strände aus? Immer noch so, wie bei Jens im Bericht mit "traumhaft" beschrieben?

    Viele Grüße
    Petra

    @Hürmel, die beste Zeit Wale und Delfine vor den Inseln zu sehen ist im späten Frühjahr und Sommer. viele Wale und Delfine halten sich nämlich nicht das ganze Jahr dort auf, sondern ziehen irgendwann weiter. Ich hätte ja gerne auch den Blauwal gesehen, aber im Juli/August ist er schon längst wieder woanders unterwegs.

    Pottwale und Delfine gibt es aber auch im Winter zu beobachten. Da ist das Meer aber viel unruhiger und viele Anbieter bieten keine Touren an.

    Espaco Talassa bietet zum Beispiel keine Touren zwischen November und März an:

    Welche Meeressäuger sind am häufigsten auf den Azoren anzutreffen? Wann ist die ideale Jahreszeit, um Wale und Delfine zu beobachten? Besteht die Möglichkeit während des Aufenthalt nichts zu sichten?

    Es gibt nicht ''die'' beste Jahreszeit, weil verschiedene Spezien zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr gesichtet werden können. Unsere Arbeit wird besonders durch die lokalen klimatischen Bedingungen beeinflusst, weshalb wir zwischen November und Ende März keine Angebote haben. Wir führen seit 1993 eine Beobachtungsstatistik. Auf dem Meer gibt es immer etwas zu sehen, wie Vögel, Schildkröten und Haie... Auf weniger als 1% unserer Ausfahrten treffen wir keinerlei Meeressäuger an.

    Quelle: https://www.espacotalassa.com/de/haufig-gestellte-fragen/

    Viele Grüße
    Petra

    Stimmt, ich finde auch, dass die Inseln mit vulkanischem Ursprung vieles gemeinsam haben.

    Natürlich wird der Müll aus dem Meer gefischt, das haben wir schon oft gemacht. Wir waren aber auch nicht sehr nah dran. In diesem Fall hätten wir sogar das Tier gefährdet. Die Boote fahren ja generell nicht so nah an die Tiere ran. Außerdem war die "Mutter" war nicht da. Wir haben sehr lange gewartet, ob der Wal davon ablässt und woanders hinschwimmt. Das war aber nicht der Fall.

    Wären wir zu ihm hingefahren, wer weiß, was das dann bei dem Tier ausgelöst hätte, Das Plastikteil war eine riesige Plane oder so ähnlich, die hat der Wal nicht gefressen, es war wohl eher ein Zeitvertreib oder ein Spiel.

    Es wurde aber gemeldet. Ich habe das jetzt nicht weiter verfolgt.

    Dann fuhren wir noch einmal zu den Seeschwalben zum Furnas de Santo António. Allerdings überraschte uns mal wieder das "Wetter". Dieses Mal habe ich mir aber mal das Hinweisschild genauer angeschaut. Neben den Flussseeschwalben (Sterna hirundo) leben hier auch die Rosenseeschwalben ((Sterna dougallii)). Ich kann sie aber nicht richtig unterscheiden, die Entfernung war zu groß und die Schwalben zu schnell.


    Seine Frau ist auch dort beerdigt, allerdings in der Schweiz gestorben und später überführt. Ich glaube, der Sohn liegt dort auch.

    In meiner Kindheit war ich eine große Verehrerin von Albert Schweitzer. Meine Großtante Helene aus Düsseldort hat mir Anfang der 60er Jahre ein persönliches kleines Fotoalbum mit Familienfotos geschenkt. Dabei war neben einer Katze Petra auch ein Foto von Albert Schweitzer. Sie hat mir viel von ihm erzählt. Ich habe gerade nachgeschaut, das Foto ist immer noch an seinem Platz. :love:

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