Beiträge von Petra

    Veules-Les-Roses am 10.05.2022

    Am 10.5. machen wir es uns gemütlich. Friedrich dreht am Vormittag eine Runde mit dem Motorrad und erledigt auch den Einkauf. Ich habe Zeit für den Reisebericht, lese etwas und erhole mich.

    Am frühen Nachmittag gehen wir los, ich habe zwei Geocaches rausgesucht, der erste ist in der Nähe des WW2- Memorial versteckt. Eine schwere Kanone, erinnert an das Schicksal des Schiffs Le Ceron von 1940.

    Es dauert ein Weilchen, ehe ich das Cache finde. Ich habe nämlich erst an einer falschen Stelle gesucht. Die Sicht auf die Alabasterküste und den Strand ist wieder toll.

    Wieder so schöne Bilder, schade mit dem Flug, aber Sicherheit geht vor. Da sind aber auch viele Puffins, toll mit den Walen und Wolfgang hält es ja lange im Wasser aus.

    Das Bild mit der Kirche habe ich gelöscht.

    Lasst es euch weiterhin gut gehen! :)

    Es geht wieder abwärts. Am Strand finden wir richtig tolle Steine, aber wir dürfen sie nicht sammeln, schade, ich hätte gerne ein paar mitgenommen.

    So gehen wir steinlos zurück zu unseren Motorrädern. Der Parkschein ist noch in Friedrichs Tasche. Es ist spät geworden und wir kommen gerade noch vor der Dunkelheit zurück.

    Mit dem letzten Bild wollte ich keine Werbung machen, aber genau das ist das Motiv von Claude Monet.

    In Étretat angekommen fanden wir einen Parkplatz, zogen brav ein Ticket und steckten den Zettel in Friedrichs Tankrucksack in der Hoffnung, dass sich keiner daran bedient. Dann halfen wir einem anderen Touristen mit dem Parkschein, der sich nicht so gut mit dem Automaten auskannte.

    Ich entdecke die Tourismus-Information und hole mir dort eine Karte und ein paar Informationen ab. Dann schlendern wir durch die Straßen. Es ist ein hübscher Ort mit schönen alten Häusern. Bevor wir die Klippen der Kreideküste erklimmen, wollen wir uns stärken. Wir gehen in ein Restaurant. Obwohl noch einige Plätze im Schatten frei sind, bekommen wir nur einen Platz in der prallen Sonne zugewiesen. Auf Nachfrage wir gesagt, nur diesen oder keinen. Wir gehen, dann essen wir eben nicht hier, war eh ziemlich teuer.

    So machen wir erst einen Spaziergang, dann suchen wir uns ein Lokal. Ha, ha, wir sind mal wieder zu spät dran, die Küche ist zu, es gibt nur noch ein Panini :D

    Das 5. Bild zeigt die Stelle an der schon Claude Monet gestanden hat und gemalt hat.

    Motorradtour nach Étretat am 09.05.2022 - 124 km

    Auf dem Weg nach Étretat haben wir es tatsächlich geschafft, dass wir jeweils verschiedene Wege nahmen und uns ein Weilchen suchen mussten. Nach einer halben Stunde haben wir uns dann aber wiedergefunden. Wir fahren nicht immer direkt hintereinander. Manchmal zischt Friedrich vorweg und man muss wissen in Frankreicht gibt es unheimlich viel Kreisverkehre, da habe ich halt mal einen anderen Weg genommen, Friedrich nahm den für LKW über 3,5 t. {h

    Alles halb so schlimm, während ich am Straßenrand wartete, kam ein Motorradfahrer angefahren, hielt an und fragte, ob er mir helfen konnte, das fand ich gut! :thump:

    In Fécamp machten wir einen kurzen Stop am Hafen. Als Friedrich auf sein Moped stieg, hatte er Pech, denn er kippte um, seinFuß ist abgerutscht, sein Knie spielte nicht mehr mit. Gott sei Dank ist nichts passiert. Auch hier waren sofort Helfer zur Stelle. Wir hoben die Maschine auf und nach einer kurzen Pause, machten wir uns wieder auf den Weg. Das war ein großer Schreck.

    Am 8.5. ist Friedrichs Wunschtag, denn er hat Geburtstag.

    Wir drehen eine kleine Runde mit den Motorrädern und fahren nach Quiberville. Dort war heute Markt und nun werden noch die letzten Fische, Muscheln und Austern verkauft. Endlich weiß ich, was "Huîtres" sind, nämlich Austern, Obwohl Friedrich ja Fisch isst, an Austern und Muscheln traut er sich nicht ran. Die Preise sind hier so ganz anders als in Deutschland, Austern zählen zu den Grundnahrungsmitteln und sind dementsprechend günstig. Es gibt sie ja auch vor Ort.

    Es ist ganz schön viel los, verständlich, es ist Sonntag und die Sonne scheint. Parkplätze sind rar.

    Hier in Frankreich wird Mutter tag nicht am 2. Sonntag im Mai gefeiert, sondern am 4. Sonntag im Mai.

    Ja, so schnell geht die Zeit vorbei, wir waren insgesamt 32 Tage in Frankreich, das ist schon ganz schön lange. :) Langsam freue ich mich auch wieder auf Zuhause.

    Ich habe aber noch nicht alles von Frankreich geschrieben. Das kommt dann nach und nach.

    Wir haben nur morgen einen Tag in Brügge, denn am Montag geht es endgülig zurück. Wir werden den Tag nutzen und durch Brügge schlendern, es gibt viel anzuschauen. Mal sehen, ob sich die Stadt verändert hat.

    Das war am Cap Gris Nez, hier konnten wir nach England rübergucken. Die Kreidefelsen haben wir vage erkennen können.

    Nun sind wir in Brügge in Belgien. Den ersten Rundgang haben wir schon gemacht. Brügge ist schön, ich war früher schon oft hier.

    Das Bild habe ich im Begiinenhof (Welterbeliste Unesco) gemacht. Beginen sind Witwen oder alleinstehende Frauen, die kein Gelübde abgelegt haben, aber sich für ein Leben im Dienste Gottes entschieden haben.

    Im Frühjahr sind die Wiesen mit blühenden Narzissen übersäht. Auch so sieht es sehr schön aus.

    Hier noch die Karten zu dieser Tour und dem Spaziergang in Veules-Les-Roses:

    Externer Inhalt www.komoot.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt www.komoot.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!