Beiträge von Petra

    Wir fuhren weiter nach Quiberon, eine Halbinsel in der Bretagne, deren Bewohner hauptsächlich von den Touristen leben. Da hier in Frankreich teilweise noch Schulferien sind, war es an vielen Stellen richtig voll. So in der Stadt Quiberon. Erst kämpften wir mit dem Parkautomaten, denn das war nicht einfach an ein Ticket ranzukommen. Nachfolgende wartende Urlauber waren mir behilflich, denn man muss erst das Kennzeichen vom Auto eingeben und dann mit plus bestätigen, die Zeit, die man bezahlen will etc. Es war lustig, denn mittlerweile kamen noch mehrere, die auch ein Ticket haben wollten.

    Dann ging es an die Bezahlung, ich hatte 3 Euro passend, aber er wollte nur die Kreditkarte, also nahm ich schnell eine aus meinem Portemonnai und der SuperGau, da fiel mir auf die Schnelle nicht der PIN ein. {v Ich hatte aber Glück, meine beiden Helfer kannten sich auch nicht aus und drückten irgendeine Taste, weil sie dachten der Automat geht nicht und schon durften wir von vorne anfangen. Alles kein Problem, keiner murrte, ich flüsterte Freidrich schnell zu, dass er mir sein Karte geben sollte, denn diese hatten wir in der letzten Zeit immer benutzt und da kannte ich die PIN.

    Wunderbar, es passte, ich bekam den begehrten Zettel und alle waren erleichtert. Ich bedankte mich mehrmals für die Geduld und endlich konnten wir bummeln gehen.

    Wir wollten später auch etwas essen, Restaurants gab es wie Sand am Meer, nur sie hatten mittlerweile geschlossen. Nach langem Suchen gab es Veggieburger und eine Coke.

    Carnac ist weltbekannt für seine Megalithen, die teilweise in Reihen auf einer Fläche stehen, die über 4 km lang ist. Da kann man man lange alte Steine angucken, denn sie stammen aus dem 5. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Wir fuhren die Wege mit dem Auto ab und hielten mal hier und mal dort, um die Steine zu bestaunen. Natürlich sind sie alle eingezäunt. Es gibt Führungen, da darf man auch auf die Steinfelder. Uns reichte es aber die Steine anzuschauen.

    Genaues weiß man nicht , warum und wieso es diese Steinreihen und Steingehege gibt. Es wird noch geforscht.

    Megalith = großer Stein

    Menhir = langer Stein

    Cairn= Steinmonument

    Dolmen = ein Gemeinschaftsgrab

    Tumulus = Hügelgrab (kann auch ein Einzelgrab sein)

    Den letzten Stop bei den "Steinen" machten wir beim Tumulus de Kercado

    Tagesausflug mit dem Auto nach Carnac und Quiberon

    Am nächsten Morgen, es war der 26. 4. frühstückten wir im Hotel, es gab ein kleines Büffet, hauptsächlich süß und alles vegetarisch ;) Interessant war das Körbchen mit dem bretonischen Kuchen und eins mit Craquelins, diese gab man früher den Seemännern mit, sie waren über ein Jahr haltbar. Ich denke, man kann sie mit unserem Schiffszwieback vergleichen.

    An diesem Tag hatten wir viel vor. Hatten wir zunächst vor, mit den Motorrädern zu fahren, war uns das ganze Procedere mit dem Abladen und später wieder einladen viel zu umständlich. So fuhren wir mit dem Auto.

    In La Trinité-sur-Mer machten wir einen kurzen Stop, Yachten über Yachten, hier kamen ein paar Euros zusammen. Voll war es auch und recht touristisch. So fuhren wir recht schnell weiter.

    Der nächste Stop war in Carnac, wir fuhren erst in den Ort hinein. Dort stellten wir fest, dass wir keine Parkscheibe im Auto haben, aber diese braucht man unbedingt. Oft steht in den Städten an den Straßenrändern geschrieben, wie lange man mit Parkscheibe parken kann. In der Innenstadt von Carnac waren es 15 Minuten.

    Ich fragte in einem Souvenir-Geschäft nach einer Parkkarte und siehe da, ich bekam eine, allerdings für 3 Euro!

    In der Tourismus-Information holte ich uns eine Karte und bekam einige Infos.

    Ganz in der Nähe ist ein Hügelgrab, Tumulus St Michel, das haben wir uns auch gleich angeschaut. (letztes Bild)

    Das Hügelgrab ist eine komplexe Grabanlage, 125 m lang, 60 m breit und 10 m hoch. Oben steht die Kapelle, die dem Heiligen Michael geweiht ist. Durch Ausgrabungen/seitliche Schachtgrabungen konnte man eine Kammer mit den Grabbeigaben, sowie einige Nebenkammern freilegen und erforschen.

    Diese Grabanlagen stammen aus der Jungsteinzeit.

    Für die zwei Nächte, die wir hier bleiben, nehmen wir nur das Nötigste aus dem Auto raus. Eine halbe Stunde machen wir Pause im Zimmer, dann ziehen wir los.

    Wir gehen am Fluss Auray entlang (Bild 1 + 2), auf bretonisch heißt er Loc'h. Es ist eine schöne Strecke, ca 20 Minuten brauchen wir, dann erreichen wir die schöne alte Brücke. Die Brücke verbindet den Hafen Saint-Goustan (Heiliger der Fischer und Seefahrer) mit der Oberstadt von Auray. Bilder der Brücke habe ich am nächsten Tag am Abend gemacht. Ich zeige sie natürlich noch. :)

    So jetzt habe ich mal genau nachgeschaut und Bilder an der Tankstelle gemacht. Wir tanken ja Diesel (Gazole) und waren auf der Suche nach AdBlue, bisher hatten wir keinen Erfolg. An den kleineren Tankstellen gibt es das nicht.

    Da wir gerade auf der Autobahn fahren, haben wir einen Stop bei TotalEnergies gemacht. Diese Tankstelle ist häufig in Frankreich vertreten.

    Man bezahlt hier im Voraus in bar oder mit Karte und PIN.

    Flüge buchen über Vermittler, da würde ich schon unterscheiden, ob Portal oder hauseigenes Reisebüro wie zum Beispiel über Manuela.

    Bei beiden ist klar, Änderungen etc gehen nur eben über den Vermittler. Aber ich stelle mir hier jetzt nicht die Frage, wer sich eher ins Zeug legt, wenn es zu Unregelmäßigkeiten kommt. :love:

    Ansonsten kann die Airline immer etwas außerhalb der Regularien machen, was ein Vermittler nur in Abstimmung der Airline machen darf.

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