Beiträge von Petra
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Nun stand die Frage im Raum, wie fahren wir zurück, über die "Berge" mit den vielen Haarnadelkurven und den schlechten Straßenabschnitten? Schaffen wir es noch vor der Dunkelheit? Ich finde, bequeme Wege und die auch noch doppelt fahren, macht keinen Spaß,
Ich sage nur, es hat sich gelohnt, wir sind über die Berge nach Pachia Rachi und von dort wieder runter nach Portes gefahren.
Wir haben einen tollen Sonnenuntergang gesehen und damit war klar, wir schaffen es nicht im Hellen zurück.
Seht euch die Bilder an, es hat sich wirklich gelohnt! Geschafft war ich dann, denn der letzte Teil der Strecke war grottenschlecht, immer wieder Löcher und Rillen, ich musste höllisch aufpassen, vor allem weil man dann doch nicht mehr so viel sieht, wenn es dunkel ist.
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Wir gingen noch ein Stückchen weiter. Man hat von hier einen freien Blick auf den Oros, den höchsten Berg von Ägina. Auf den Bildern kann man mit Mühe den weißen Punkt (es ist eine kleine Kapelle) erkennen.
Ebenso ist hier auch die "Camera Obscura" schade, denn das Gebäude ist fast auseinandergefallen.
Ich mache noch ein ein paar Bilder und dann gehen wir langsam zurück zu unseren Mopeds.
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Nach dem Essen verabschiedeten wir uns, Elli und Rainer fuhren mit dem Auto zurück nach Alones, Friedrich und ich, wir machten eine kleine Wanderung und suchten den letzten Cache für den Tag.

Friedrich war mal wieder schneller und fand ihn zuerst, überließ mir aber das Herausholen. Leider war alles ein wenig nass und nicht in einem guten Zustand.

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Die Sucherei nach den Caches verschlingt ganz schön viel Zeit. So kamen wir nicht ganz pünktlich an. Wow hier in Perdika war ganz schön viel los. Die Tavernen waren so gut wie voll, die Parkplätze dicht und auch im kleinen Hafen tummelten sich die Yachten.
Da kamen schon ein paar Euros zusammen. Da Claudia nicht mehr das Restaurant hatte (sie hat sich auch zur "Ruhe" gesetzt), wo wir sonst immer gegessen haben, gingen wir mal in ein anderes Restaurant. Das Essen war lecker und wir hatten uns viel zu erzählen.
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Am nächsten Tag, es war Samstag der 23.10. haben wir eine kleine Tour nach Perdika geplant. Dort wollten wir uns um 14:30 h am Hafen mit Elli und Rainer treffen.
Bei Panos gab es erst einmal ein ausgedehntes Frühstück. Dann machten wir uns fertig für die Mopedtour. 3 Caches hatte ich auf der Strecke nach Perdika rausgesucht.
Bei der Fischerfrau gab es den ersten Stop und wir fanden auch nach kurzer Suche das Versteck. Bei dem Leuchtturm hatten wir nicht so das Glück, wir sind zwar schon groß, aber leider nicht so groß, dass wir ohne Leiter an das Versteck rangekommen wären. Aber wer fährt denn schon mit dem Roller und nimmt eine Leiter mit?

Es war 24 Grad warm und wir kamen außerdem mächtig ins Schwitzen.
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Wir sind trockenen Fußes nach Hause gekommen. Gerade als wir zum Essen gingen, fing es an zu regnen. Das Restaurant ist nicht sehr weit entfernt. Als wir da waren, fing es an zu schütten. Gerade eben nutzten wir die Gelegenheit der Regenpause und gingen ins Hotel zurück.
Hier ist jetzt absolut nichts los, fast alles ist zu und wer noch geöffnet hat, da herrscht gähnende Leere.
Außer uns war in dem großen Restaurant noch ein weiterer Tisch belegt. Ich frage mich, wie die das überleben.
Wir sind heute doch nicht mehr losgefahren, es zog sich dann zu, blieb zwar trocken bis 18 Uhr. So haben wir es uns gemütlich gemacht, gelesen, gerätselt, etwas spazieren gegangen, Erholung pur.
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Wir hatten es nun nicht weit zurück nach Agia Marina, ein paar Kurven runter und dann waren wir schon wieder da. Hier habe ich noch die Karte von dieser Tour:
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Die Wege hoch zur Kapelle waren nicht die besten, wir nahmen daher genau denselben Weg (das wollte ich, um keine weiteren Überraschungen zu erleben), so wusste ich genau, was mich erwartete. Die Straßenbeschaffenheit ist nämlich hier auf der Insel nicht immer gut, vor allem, wenn man etwas abseits der gängigen Routen fährt.
Erst fuhren wir wieder nach Souvala zurück und dann nahmen wir den Weg zum Aphaia-Tempel. Ursprünglich hatten wir eine andere Route vor, aber dann wären wir doch in den Abend hineingekommen und bei Dunkelheit wollen wir nicht unbedingt unterwegs sein.
Über den Aphaia-Tempel habe ich früher schon einiges erzählt:
Die Sage erzählt, dass Aphaia vor ihrem Verehrer Minos weggelief und ins Meer sprang. In Ägina ging sie an Land und wurde im Wäldchen unsichtbar (Aphaia = unsichtbar). Sie versteckte sich in einer Höhle, die sich auf dem nordöstlichen Gelände dieser Anlage befand. In dieser Höhle wurden viele Terrakotta-Figuren gefunden, die aus der mykenischen Periode stammten.
Wir haben den Tempel schon mehrere Male besichtigt, dieses Mal wollten wir nur die schöne Sicht genießen und einen weiteren Cache suchen, der dort oben irgendwo versteckt war.
Auf dem Weg zum Tempel, fuhr ein Bus vor uns und oh Schreck, es stiegen immer mehr Menschen raus, aber der Busfahrer war clever, er hielt genau vor dem Eingang zum Tempel an und blockierte somit die ganze Straße und wir mussten warten, bis alle den Bus verlassen hatten.

Wir stellen die Mopeds ab und tatsächlich der kleine Parkplatz war auch voll. Egal, wir gingen eh einen anderen Weg, nämlich hinter den abgezäunten Tempelbezirk, liefen durch einen kleinen Pinienwald und hatten wieder einen schönen ungetrübten Blick.
Den Cache fanden wir auch.

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Auch für diese Reise hatte ich mir schon zu Hause ein paar Geocaches rausgesucht. Es gibt sogar ein paar auf Ägina.

Zu unserer großen Überraschung gab es tatsächlich noch Stellen, die wir in den 30 Jahren, die wir hier schon herkommen, noch nicht kennen.
So führte uns der Weg zu der kleinen weißen Kirche St Nikolaos, die auf einem Hügel liegt. Auch von hier hatten wir eine schöne Sicht. Wir brauchten etwas länger, ehe wir das Versteck gefunden haben, aber wir hatten ja Zeit.

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Mopedfahren verlernt man nicht.

In diesem Jahr bin ich noch nicht oft gefahren. Wir hatten nur eine kleine Runde geplant. Als erstes wollten wir nach Souvala fahren. Friedrich wählte die Strecke. Zunächst fuhren wir an den kleinen Klöstern von Paleochora vorbei. (Bild 1)Etwas später hatten wir eine richtig weite Sicht. Wir konnten das Festland gut sehen, einfach traumhaft. Ich habe in diesem Jahr nur meine kleine Fuji mitgenommen, mit 23 mm kann man das nicht so einfangen, dafür waren wir zu weit weg.
In Souvala machten wir einen kleinen Spaziergang und entschieden uns, hier eine Mittagspause einzulegen mit einem Chriatiki und Saganaki. Danach waren wir pappsatt!Vom Haus bekamen wir dann die Nachspeise spendiert.
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Wir sind wieder zurück und hatten einen tollen Tag. Wir haben einmal die Insel umrundet , 3 Caches gesucht und 2 gefunden, in Perdika die dicken Yachten bewundert und uns mit unseren Freunden dort zum Essen getroffen.
Das Wetter war Klasse, nur Sonnenschein, das Thermometer zeigte 24 Grad an, aber wir haben teilweise ganz schön geschwitzt.
Jetzt sitzen wir bei Panos und erholen uns bei den üblichen Getränken, dazu gibt es ein paar Vitamine.
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Bevor wir mit den Mopeds losfuhren, drehten wir erst eine kleine Runde durch Agia Marina. Wir wollten schauen, welche Geschäfte und Restaurants geöffnet haben - leider erschreckend wenige. Es ist halt keine Saison mehr.
Am Hafen von Agia Marina angekommen staunten wir nicht schlecht. Der Hafen wird ausgebaut!
Hier am Hafen aßen wir auch gerne in dem Lokal, man saß draußen mit Blick auf das Wasser, jetzt stehen keine Tische draußen und man sieht nur die Kieselsteine.
Nun geht es zum Hotel, wir packen unsere Sachen zusammen und los geht es.
Fortsetzung folgt!
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Wir schliefen richtig gut in "unserem" Hotel. Morgens schien schon die Sonne in unser Zimmer, das Wasser war heiß und wir freuten uns auf das Frühstück bei Panos. Er hatte den Abend gesagt, dass er ab 8 Uhr da ist. So früh wollten wir allerdings noch nicht bei ihm sein.
Wir bestellten bei ihm das, was wir immer essen, 2 Spiegeleier mit Tomaten, Brot Butter und Marmelade für mich, Friedrich bekam noch Bohnen dazu, dann einen Tee und einen Cappuccino, das ist doch ein richtig üppiges Frühstück, mehr brauchen wir nicht
Auf der Tischdecke ist die Insel Ägina mit den wichtigsten Straßen und Orten abgebildet. So ganz stimmt das allerdings nicht 
Es war schon morgens sehr warm, so dass wir einen Schattenplatz draußen suchten.
Nektarios war auch schon da und wir übernahmen die Roller und schlossen die Mietverträge ab. Alles musste schließlich seine Richtigkeit haben.
Letztes Bild: Friedrich - Nektarios - Panos
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Mit dem Bus X96 fuhren wir nach Piräus. Leider eine elendige Fahrt. Seitdem der Flughafen so weit draußen liegt, muss man mit einer Fahrtzeit von anderthalb Stunden rechnen, wenn man wie wir heute in der Rushhour unterwegs ist.
Wir hatten Zeit, denn die 16:50 Fähre war nicht zu schaffen und die letzte Fähre fuhr um 18 Uhr nach Ägina. So hatten wir in Piräus eine Stunde Zeit und konnten in Ruhe die Tickets kaufen und Friedrich holte sich ein erstes Mythos.
Ich wollte eine Kleinigkeit essen, allerdings gab es nur was mit Fleisch: vegetarian? sorry we don´t have. Das kenne ich ja, egal, dann tut es auch ein Schoko-Croissant.
Als wir da so saßen und auf die Fähre warteten, kamen zwei Mädels mit ihren Koffern an. Die hatten wir schon im Bus gesehen. Leider sind sie bis zur Endstation gefahren und waren jetzt ziemlich geschafft, aber die Fähren nach Hydra und Poros stand noch da (Bild 3), denn auch diese fuhr erst um 18 Uhr ab.
Wir nahmen den Flying Dolphin nach Ägina (Bild 5), Fahrtzeit 40 Minuten und es war leer auf der Fähre. Nicht mal 20 Personen fuhren mit, über 140 passen rein.
Dann waren wir da, wie schön

Busse fahren um diese Zeit natürlich nicht mehr nach Agia Marina, daher nahmen wir ein Taxi und nach rund 20 Minuten oder so waren wir am anderen Ende der Insel.
Panos freute sich riesig, als er uns sah, wir natürlich auch. Er hatte für uns die Unterkunft besorgt. Wie immer in den letzten Jahren haben wir bei Barbara ein Zimmer bekommen und das, obwohl das Hotel eigentlich schon geschlossen ist.
Auch der Mopedverleih hat schon zu. Kein Problem, Panos hat dort privat angerufen und ab morgen bekommen wir 2 Roller. Genau das lieben wir an dieser Insel.
Natürlich hätten wir in ein anderes Hotel gehen können, aber das wollten wir nicht. Wir sind auch gerne treu und bleiben bei denjenigen, die wir kennen und mögen.
Unser erster Abend war schon mal sehr schön und jetzt sage ich gute Nacht!
Viele Grüße
PetraIch habe den Thread gesperrt, Kommentare dürfen hier geschrieben werden

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