Beiträge von Petra

    Samstag, der 7.8., unser 8. und letzter Tag auf den Azoren. Morgens war das Wetter zunächst etwas trübe, wir planten dennoch eine Tour. Dieses Mal wollten wir von West nach Ost fahren und zwar über den Berg. Ich suchte noch 3 Geo-Caches raus, die auf dem Wege lagen.

    Eins muss ich noch nachtragen, denn wir fuhren bis São Roque die Küstenstraße und von dort in die Berge. Eine kleine Schleife mussten wir aber drehen, da wir uns verfahren haben. Dabei gibt es genau einen ausgeschilderten Weg in die Berge. :kkniep:

    Tja, auf dem Berg sah man so gut wie nichts. Wir hielten bei diesem Schild (Lagoa da Rosada) an. Normalerweise hat man hier einen weiten Blick. Es regnete leicht und warm war es gerade auch nicht. Aber hier sollte das erste Geocache versteckt sein. Erst fanden wir es nicht. Friedrich war das Wetter zu ungemütlich und ich wollte nicht aufgeben. So kletterte ich ein wenig herum und fand dann die Dose. :thump:

    Dann fuhren wir weiter und die Sicht wurde dann nach und nach etwas besser. So erhaschten wir dann noch an anderer Stelle einen Blick auf den Lagoa da Rosada. Das ist übrigens ein Kratersee, wie die meisten Seen hier im Hochland.

    Ich koppel mal die Igelbilder aus dem Tier-Thread ab, denn ich werde sicher noch mehr Bilder von den Igeln zeigen.

    Mittlerweile haben wir 3 Igel im Garten, sie scheinen sich bei uns wohl zu fühlen. Es gibt bei uns auch noch einige unordentliche Ecken mit Holzstapeln, viel Reisig und wildwachsende Büsche. 8)

    Für unsere Katze stellen wir schon mal Katzenfutter raus, das mögen die Igel gerne. Da ich eine Wildtierkamera habe, setzte ich sie gerne auch mal ein. Denn die Igel sind hauptsächlich in der Nacht aktiv.

    Allerdings lockt das Katzenfutter auch andere Tiere an, auch "unser" Waschbär liebt Katzenfutter. Den Waschbären wollen wir aber nicht unbedingt in unserem Garten halten und weiter anfüttern. Daher habe ich heute ein kleines Häuschen gekauft, damit ich ort das Igelfutter unterbringe und keine Katzen und Waschbären dort hineinkommen.

    Es ist allerdings ein Kaninchenhäuschen. ^^ Wir haben es noch ein wenig abgeändert, die beiden Eingänge etwas verkleinert und das Dach provisorisch abgedichtet und mit Steinen beschwert.

    Hier das Häuschen und noch ein paar Igelbilder.

    Hier noch die Karte zu der letzten Tour :)

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    Das Fotografieren wurde wirklich zu einer Kunst. Die Wellen wurde immer stärker und ich saß auf der linken Seite und bekam in regelmäßigen Abständen eine Dusche von der Seite ab. Meine Jacke war zwar regendicht, aber so vieles andere nicht. So klatschte das Salzwasser immer wieder in mein Gesicht. Aber in den Pausen habe ich das ein oder andere Foto geschafft.

    Ich hatte mein großes Outdoor-Mikrofaser-Handtuch mit und das war gut so, denn so konnte ich die Kamera und meine Beine etwas schützen.

    Friedrich bekam das Wasser dann etwas später ab. {a Nämlich als wir die Richtung änderten und sein Jacke war nicht so wasserdicht und hatte auch keine Kapuze. Aber das Handtuch hatte er auch mitgenommen.

    Als wir dann gebeten wurden, uns ganz nach hinten zu setzen und alles zu sichern, da wussten wir Bescheid. Wir tanzten auf den Wellen herum. Ich hatte Glück, mir wurde nicht schlecht. Dann wurden wir zurück beordert, die Zeit war um, bzw. wir waren schon etwas über die Zeit.

    Wir haben auch noch Ausschau nach einem Brydewal gehalten, der in der Gegend war, aber wir haben ihn nicht gefunden.

    Es war dennoch eine schöne, wenn auch etwas wellige und nasse Tour, das Licht war natürlich klasse!

    An diesem Abend gingen wir nicht mehr aus, denn wir waren erst weit nach 21 Uhr wieder zu Hause.

    Auf diesen Bildern kann man teilweise den runden Kopf vom Rundkopfdelfin erkennen.

    Es ist Freitag, der 6. August, auf heute wurde unsere ausgefallene Tour von gestern umgebucht und wir waren gespannt. um 17 Uhr sollte es losgehen und wir fuhren um 15 Uhr los. Das war gut so, denn es gab doch tatsächlich ein paar Straßensperren unterwegs. Umleitungsschilder gab es nicht, aber wir fanden dann doch den Weg. Außerdem wollten wir noch ein paar Souvenirs kaufen.

    Im Nachhinein bin ich froh, dass diese Tour auf den Abend verlegt wurde, denn am Morgen sah es noch sehr sehr trübe aus. Mir macht es mehr Spaß bei bestem Licht zu fotografieren. Auf dem Meer bei grau in grau ist es recht schwierig zu fokussieren.

    Wir hatten aber an diesem Abend ein ganz anderes Problem. Es war Wellengang angesagt. Neben den Schwimmwesten zogen wir uns gleich eine Schutzjacke an. Meine hielt ziemlich dicht. Am Anfang wussten wir noch nicht, was alles auf uns zukam :)

    Wir haben Pottwale, Grindwale, davon sogar eine Familie mit einem ganz jungen Kalb beobachtet, dann gab es Fleckendelfine und eine neue Art nämlich Rissodelfin oder Rundkopfdelfin (Grampus griseus). Toll!

    Ich habe den Link verbessert, es steht etwas darunter. Es kann ja auch sein, dass in Ghana meist anderes genommen wird. Kommt ja immer auf die Region an. 2014 war Ghana mit 1,3 Millionen Tonnen unter den Top 5 Produzenten von Taro und stand an 4. Stelle. Nigeria stand an 1. Stelle und China an 2. Stelle. Dort ist auch aufgeführt wofür man Taro in Ghana nimmt u. a

    They use cocoyam leaves to make popular local sauces like egusi and palaver sauce. It is also used to make cocoyam chips, baby food, and fufu as a substitute for plantains when they are out of season.

    Ah, das kann natürlich sein, dass Taro als Ersatz für die Kochbananen genommen wird, wenn es die nicht gibt. Letzten Endes ist es auch egal, wir haben schon so oft Maniok, Yams und Taro gegessen, da kann ich auch durcheinander gekommen sein, denn oft haben diese Wuzeln oder Knollen in anderen Ländern andere Namen. (Cassava, Tapioka etc.) In jedem Fall ist es ein spannendes Thema. Wenn ich nächstes Jahr wieder auf den Azoren bin, dann frage ich mal nach, wofr es dort eingesetzt wird, vielleicht nur als Viehfutter?

    Fufu hat mir aber überhaupt nicht geschmeckt, mir war es viel zu trocken, aber Red Red mochte ich gerne.

    Statt Maniok können auch Yams, Taro oder andere sehr stärkehaltige Pflanzen verwendet werden, die verwendeten Wurzeln und Mengen variieren dabei je nach Region.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fufu

    Friedrich und ich, wir waren nämlich der Meinung, dass wir Fufu aus Taro schon gegessen haben. Ganz genau wissen wir es aber nicht mehr.

    Auch in Indien wird Taro gegessen, dort heißt die Knolle Arbi oder Colocasia. Wenn wir das nächste Mal in Indien sind, evtl 2023, dann werde ich das mal bestellen, es gibt es als Marsala Arbi.

    Hier die Karte von diesem Tag:

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    Weiter ging es zum bis zum Casa Montanha. Wir wollen nicht den Pico besteigen, das war weder geplant noch hatten wir den Wunsch. Für mich wäre es viel zu anstrengend, ich bin nicht fit genug. Wir treffen aber eine Bergsteiger, die gerade wiederkommen und eine Gruppe macht wohl eine Nachtwanderung, denn sie steigt gerade erst auf.

    So genießen wir nur den Blick über das Land, wir sehen Lajes , im Westen kommt eine dichte Wolkenschicht. Wir überlegen, wie wir zurückfahren und entscheiden uns für einen neuen Weg in Richting São Mateus, ansonsten kann man zur Longitudinal, der Straße über das Hochland nehmen.

    Den Weg, den wir nun fahren, war schlecht, teilweise sehr eng mit vielen Schlaglöchern, aber hier fährt kein anderes Fahrzeug. Nur einmal sehen wir einen Landwirt, der zu seinen Kühen fährt.

    Neben vielen Kühen, die hier auch frei herumlaufen, sehen wir Maisfelder und Felder mit Pflanzen, die wir nicht zuordnen können (letztes Bild). Später finde ich heraus, die Pflanze heißt Taro (Wasserbrotwurzel), ist eine Nutzpflanze der Familie Araceae. In Afrika haben wir Fufu gegessen, dort heißt die Pflanze auch Cocoyam.

    Übrigens auch am Pico haben wir den Geocache nicht gefunden, denn dort kamen wir nicht hin.


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