Wieder festen Boden unter den Füßen, gingen wir als erstes zum Gepäckband und warteten auf die Koffer, es war gerade mal 14:10 Ortszeit. Das Auto hatte ich um 16:30 h bestellt, da wir ja nicht absehen konnten, wie schnell die Einreise verlaufen würde.
Bei nur 40 Personen ging alles super schnell. Wir hatten ja den QR-Code parat und durften sofort zur Überprüfung des Corona-Tests. Danach mussten wir allerdings wieder rein in die Halle, weil sich dort die Mietwagen-Schalter befinden. Alles kein Problem, man wird namentlich aufgeschrieben, so dass man nicht wieder den Test vorzeigen muss.
Wir waren nun viel zu früh am Schalter, aber das war auch kein Problem, wir bekamen jetzt einen Fiat 500 C und nicht - wie gebucht - mit Schaltung, sondern Automatik und können bei gutem Wetter sogar mit offenen Dach fahren. Uns war das Recht. Dafür bekamen wir den Wagen auch sofort.
Ich musste dann noch ein weiteres Mal in die Halle rein, denn wir hatten vergessen, uns bei der Info eine Karte von Madeira geben zu lassen. Das holte ich dann nach. Nun schrieb er meinen Namen nicht mehr auf, er wusste ihn auch so. 
Der Wagen war schnell gefunden, das Gepäck verteilten wir auf die Rücksitzbank und den winzigen Kofferraum. Friedrich machte sich ein wenig mit den Schaltern und Hebeln vertraut und dann fuhren wir los.
An der Info hatte man mir den Weg auf die Karte eingezeichnet, den wir fahren sollten. Wir hatten ja ein GPS-Gerät im Auto, ich beschäftigte mich damit und bekam es sogar ans Laufen. Allerdings habe ich festgestellt, dass wir oft im "Nirgendwo" fuhren, entweder war es eine alte Karte oder das Signal wurde pausenlos verloren.
Daher schmiss ich mein Sygic auf dem Smartfone an, ich hatte mir noch die neueste Portugal-Karte runtergeladen und siehe da, auf meinem Gerät fuhren wir immer auf der Straße und nicht im Nirgendwo.
Es ging aber fast immer nur durch Tunnel und anhalten konnte man ohnehin nicht. Daher machte ich ab und zu ein Foto durch die Scheibe. 