Wie man schon gesehen hat, waren die Kraniche nicht da, das hing auch damit zusammen, dass auf einem Feld der Mais gemäht wurde. Das ist gut für Kathrin und mich, denn genau dort am Maisfeld stehten unsere Hütten, die wir am Samstag gemietet haben.
Wir hielten nun durch bis Sonnenuntergang und ja, dann flogen die Kraniche in ihr Nachtquatier und wir konnten ein paar Bilder schießen, bis sich der Himmel verdunkelte und innerhalb von Sekunden kam ein Regenguß runter, shit, denn mein Mantel lag auf dem Stuhl, , natürlich die Innenseite oben und der Kamerarucksack war offen. Alles war in Sekunden nass. Wir versuchten zu retten, was zu retten war und mussten dann durch den Regen zum Auto laufen. Wie meinte Karin nur, als wir auf dem Rückweg waren:
Seht ihr den Sonnenuntergang, wir hätten da bleiben sollen. Ja, die Sonne ging wirklich glutrot unter und wir saßen im Auto. Mist! So ist das Leben. Für den nächsten Tag hatten sie durcheghend Regen angesagt und wir legten einen Ruhetag ein. Endlich mal nicht früh aufstehen, sondern bis 7 Uhr schlefen. Wir verabredeten usn für 9 Uhr zum Frühstück.
Karin musste leider nach Hause fahren, Kathrin fuhr nach Barth und ich blieb einfach im Zimmer und kümmerte mich um meine Bilder.
