Beiträge von Petra

    Auf dem Weg zum Café Strandperle kamen wir am einst schönen Strandhotel vorbei. Nun ist es dem Verfall Preis gegeben. Investoren streiten sich um Baugenehmigungen, Änderungen und Preise. Schade, schade... als ich diesen Aufenthalt geplant hatte, hatte ich im Geheimen gehofft, dass es dieses Hotel wieder gibt,

    Im Café saßen wir draußen mit Blick auf auf den See und aßen dieses Mal ein leichtes vorzüglich schmeckendes Süppchen.

    Dann fuhren wir wieder ins Hotel zurück. Am Abend liefen wir wieder zum Italiener und nahmen dort unser Abschiedsessen. Wie wurde ich begrüßt: "wo ist der Fotoapparat"? Der blieb dieses Mal im Zimmer, dieser letzter Abend in Schwerin sollte Fotofrei bleiben.

    Das war´s aus Schwerin, morgen geht es weiter. Ich fahre nach Klausdorf und Friedrich fährt wieder nach Hause.

    Kommentare bitte - wie immer - im Kommentar-Thread!

    Viele Grüße
    Petra

    Heute am Sonntag wollten wir es uns gemütlicher machen, gelaufen sind wir genug, das Wichtigste haben wir gesehen, nun fehlte nur noch Zippendorf, ein Stadtteil von Schwerin. Meine Mutter war ja früher Lehrerin und hatte in der Schule in Zippendorf unterrichtet. Wir waren schon einige Male hier in diesem schönen Ortsteil, es gibt einen Strand, eine Strandpromenade und auch ein paar Cafés und Restaurants.

    Nur 6 Kilometer hatten wir zu fahren, stellten den Wagen auf dem großen Parkplatz ab und fanden auch gleich eine leere Bank direkt am Wasser, wie schön!

    Ich hatte meine große Fotoausrüstung mitgenommen, auch das Stativ. Die Gänse flogen in Formation über unsere Köpfe und die Schwäne waren frech und wollten tatsächlich an uns knabbern, so dass ich hinter der Bank Zuflucht suchte. Sie merkten aber schnell, dass es nichts zu holen gibt und trollten sich.

    nach zwei Stunden Pause waren wir wieder fit für die nächste Runde. Dieses Mal nahm ich mein Stativ mi. Wir wollten zum Marktplatz mit dem Rathaus, zum Dom und auch zum Hauptbahnhof mit dem Brunnen.

    Es fahren hier Busse und Straßenbahnen, wir hätten diese natürlich auch nehmen können, aber irgendwie waren die Entfernungen für uns so, dass wir das auch gerne zu Fuß machten.

    Den Marktplatz hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt, er sprach mich nicht an. In den Dom gingen wir auch nicht hinein, hier wollten wir so viel wie möglich draußen bleiben.

    Weiter ging es am Pfaffenteich entland, dieses Mal jedoch auf der anderen Seite, vorbei am Innenministerium mit seinem markaten Bau. Wir bogen eine Straße zu früh ab und erreichten die Kirche St.Paul und über einen etwas längeren Umweg erreichten wir dann den Hauptbahnhof von Schwerin, natürlich auf der falschen Seite.

    Na ja, es war jetzt doch schon dunkel geworden und vom Brunnen gibt es keine Bilder, denn der war von Kindern in Beschlag genommen.

    Wir hatten Kaffeedurst und mir fiel ein, dass es auf dem Schlossgelände ein Café gibt, das wäre doch ein passendes Ambiente für die Kaisers. :ggrins:

    Also nichts wie hin. Auf dem Weg sahen wir auf dem Grünstreifen ein Nutria. Das Tier ließ sich nicht vom Fressen abhalten solange man nicht zu nahe kam.

    Wir passieren die Siegessäule und dann sahen wir schon wieder das Schloss und schon wieder machte ich Fotos. Das Schloss liegt auf einer Insel im Schweriner See. Heute befindet sich der Landtag im Schloss. Es gibt Wege rundherum wirklich sehr schön. Bei gutem Wetter wie es gestern dann noch war, hat man einen tollen Blick über den Schweriner See.

    Hercules mit dem Stier dient als Abschlussfigur auf dem Torbogen der Orangerie.

    Wir bekamen einen Platz im Café und aßen einen leckeren Kuchen zu einem Cappuccino und das bei ganz zivilen Preisen.

    Heute stand in der Presse, es waren ca 300 Demonstranten, alle verhielten sich vorbildlich, na prima!

    Mit der Maskenpflicht in MV ist es ohnehin anders als in Niedersachsen. Heute wurde wir im Restaurant angesprochen, dass wir keine Maske tragen müssten, nur die Bedienung. Man bekommt da schon ein schlechtes Gewissen und reißt sich die Maske vom Gesicht. }a

    Vom Pfaffenteich bummeln wir wieder durch die Altstadt, da das Wetter jetzt wieder richtig gut geworden ist, gehen wir einfach noch einmal zum Schloss, wir kommen da eh vorbei., wenn wir wieder ins Hotel wollten.

    Macht nichts Heike, es gibt im Netz genügend Anleitungen für eine Pelerine mit Kapuze, auch wenn es nicht Wikipedia entspricht.

    Wie gesagt Corona- Lottchen hat sogar auch noch Ärmel dran. Hübsch ist das Ding allemal, finde ich. Es war auch sehr aufwendig zu stricken.

    Auf dem Weg zum Pfaffenteich treffen wir dann auf die besagte Demo. Wir setzen uns auf eine Bank und genießen die kommenden Sonnenstrahlen. Alle Bilder sind am Pfaffenteich gemacht. Meine Mutter hat uns viel davon erzählt, wie sie im Sommer hier gerudert ist und im Winter sind sie Schlittschuh auf dem Eis gelaufen.

    Auf dem ersten Bild ist ein Büste von Heinrich Schliemann.

    Hier ist erst einmal Schluss, die Zeit ist abgelaufen, morgen geht es weiter mit dem Bericht.

    Viele Grüße
    Petra

    Wir schlendern weiter und kommen zur Anlegestelle der Weißen Flotte. Wäre das Wetter etwas angenehmer gewesen, dann hätten wir eine Rundfahrt auf dem Schweriner See gemacht. Der Wind pfiff doch noch ganz schön, so dass wir das sein ließen. Wir hatten das ohnehin schon mal gemacht. Ein östereichisches Café mit Spezialitäten aus dem Land, Wein aus dem Burgenland...

    Bild 4 zeigt das Justizministerium

    Bild 5 die St Nicola Kirche

    Ein bissel wehmütig war ich dann schon, aber so ist das Leben. Wir liefen nun weiter zum Schlosspark. Am Vormittag war es noch recht kühl und vor allem war der Himmel eine dicke Wolkensuppe. Der Schlosspark ist weitläufig und schön angelegt, wir liefen zum Schloss, umrundeten es, es waren doch einige hier ungterwegs. Bilder vom Schloss gibt es später, denn am Nachmittag waren wir noch einmal da und da zeigte sich der Himmel wieder in seinem gewohnten blau mit weißen Wolken.

    Das Reiterstandbild zeigt Friedrich Franz II. Ich habe noch mehr Bilder dazu, die kommen dann später mit weiteren Informationen.

    Freidrichs Knie muckte ein wenig, so gingen wir recht langsam und machten ab und zu eine kleine Pause auf den Bänken unterwegs.

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