Beiträge von Petra

    Ich hinke jetzt wirklich mit der Berichterstattung hinterher, egal, dann eben erst nach und nach.

    Nachdem wir nun die Tour beendet hatten, brauchte ich unbedingt einen Cappuccino und eine Kleinigkeit zu essen. Wie immer wollen wir nur draußen sitzen, bekommen einen leckeren Cappuccino und ich esse einen Cheese-Tomato-Toast. Langsam geht es mir wieder besser, Farbe habe ich aber genug im Gesicht, denn ich habe einen ordentlichen Sonnenbrand bekommen.

    Danke, die Wettervorhersage spricht dafür, dann müssen nur noch die Wale Lust haben, hier herumzuschwimmen.

    Ich habe alles für morgen gepackt, auch die Sea-Bands liegen bereit. Dieses Mal nehme ich 2 Fotoapparate mit, wenn die Tiere wieder um das Boot herumtanzen, dann möchte ich auch vorbereitet sein.

    Ihr werdet es sehen. Dieses Mal stellen wir auch 2 Wecker, damit wir nicht wieder so überhastet aus dem Haus müssen. :lol

    Die TAP hat uns da ganz schön hängen lassen, aber egal, ist halt so. Sie haben sich um nichts gekümmert und das Hotel müssen wir auch bezahlen, Aber andererseits kommen wir so in den Genuss uns Ponta Delgada anzuschauen. Jetzt zu Corona-Zeiten muss man halt auch Kompromisse eingehen.

    Wir freuen uns schon drauf.

    Ich habe eben beide Flüge eingescheckt. Obwohl wir mit TAP fliegen, ging das über SATA. Aber erst einmal haben wir noch den morgigen Tag. Drückt bitte die Daumen, dass wir dieses Mal wieder ein paar Wale sichten.

    Nein, wir haben nur eine Übernachtung, kommen gegen Mittag an und können erst am nächsten Tag nach Lissabon weiterfliegen, dort haben wir 3 Stunden Umsteigezeit, denn wir fliegen am Nachmittag weiter nach FRA/HAJ. Die Übernachtung war nicht eingeplant, aber unser Anschlussflug wurde gestrichen, es gab keine andere Möglichkeit an diesem Wochenende nach Lissabon zu kommen. So können wir noch einen Bummel durch den Hauptort machen.

    Erhard ,hatten wir in Lissabon immer Wind, der die Hitze relativ erträglich machte, ist es hier sehr, sehr schwül. Die Luftfeuchtigkeit beträgt fast 90%, die Temperaturen bewegen sich zwischen 24 und 27 Grad. In der Sonne ist es fast zu heiß, es gibt hier wenig Schatten. Im Moment ist es gut auszuhalten, es ist angenehmer geworden. Wenn wir auf dem Wasser sind, dann sieht es natürlich auch anders aus. Ich hatte mir die Azoren sehr viel kühler vorgestellt, bin aber bisher noch nicht aus dem Schwitzen rausgekommen. Seit gesten Abend ist es etwas angenehmer, aber es ist ja noch früh.

    Heike, Du hattest nach der Tour gefragt, wo man auch eventuell Schildkröten sehen kann. Es war diese hier: The Azorean biodiversity

    Wir haben nun dafür morgen noch einmal eine private Waltour gebucht.

    Guten Morgen,

    hier ein Bild aus unserem Schlafzimmerfenster heute Morgen um 7:33 gemacht, das ist doch ein toller Blick!

    eine halbe Stunde später sah es so aus:

    Heute wollen wir es gemütlich angehen lassen, wir haben keine Termine. Gestern waren wir noch bei dem Lagoa do Capitão auf dem Hochland. Da wollen wir heute noch einmal hin, ebenso zu den anderen Seen im Hochland. da nehme ich mal mein großes Objektiv mit und wir fahren eztwas später los.

    Ja, Heike die Hortensien (Hydrangea macrophylla) findet man überall auf den Azoren und sie blühen wunderschön, gelten aber als Bedrohung, weil sie die einheimischen Pflanzen verdrängen, ebenso wie der gelbblühende Schmetterlingsingwer (Hedychium gardnerianum).

    Es gibt wohl noch mehr invasive Pflanzen, heute werde ich mal ein Auge darauf werfen, vielleicht finde ich sie ja noch.

    kiki, Friedrich wird nicht seekrank. Das Bild ist einfach nur ungünstig aufgenommen, 35 mm sind zu nah, wir saßen ja nebeneinander und ich konnte nicht ausweichen.

    Im Meer schwamm eine Plastikkiste, als diese herausgefischt wurde, staunten wir nicht schlecht, denn es befanden sich Drückerfische darin. Sie suchen sich wohl immer ein geschütztes Plätzchen aus. Die Fische entließen wir wieder in die Freiheit und die Kiste nahmen wir mit.

    Wir sahen auch ganz viele Portugiesische Galeeren, zu erkennen an der Gasblase, die auf dem Wasser schwimmt.

    Als letztes bekam ich dann noch den Gelbschnabel-Sturmtaucher oder auch Sepiasturmtaucher (Calonectris diomedea) vor die LInse.

    Auch wenn wir keine Wale gefunden haben, war es eine schöne Bootstour. Nicht immer machen dienTiere das, was man will. Aber wir haben noch einen Versuch am 29.8. da hoffe ich, dass es dann viele Wale gibt.

    Viele Grüße

    Petra

    Fortsetzung folgt!

    26. 8.2020 - private Bootstour wieder mit Espaço Talassa

    Um 6:30 haben wir unseren Wekcer gestellt, damit wir in Ruhe frühstücken können und dann um 8 Uhr gemütlich loszufahren, denn die Tour sollte um 9 Uhr starten.

    Um 7:45 h sind wir aufgewacht, das Akku von meinem Handy hat versagt. Tja, da war nichts mehr mit Gemütlichkeit. Schnell unter die Dusche, die Sachen zusammengesucht, Brote auf die Fazúst, ein Glas Wasser und ab ging die Post.

    Nö auf so etwas kann ich gar nicht. }a

    Ich habe meine Sea-Bands vergessen und mir wurde elendig schlecht. Sonnencreme lag auf dem Tisch in der Küche und ich bekam einen Sonnenbrand. Das Wetter war Azorenmäßig. Der Walbeobachter konnte nichts sehen, er saß in den Wolken. Was für ein Start!

    Man ließ uns die Wahl, ob wir die Tour machen wollten oder nicht, denn es hieß, dass wir vermutlich kaum Wale oder anderes finden würden. Wir gingen das Risiko ein und machten die Tour und ja, wir haben zwar keine Wale gesehen, aber Hunderte von Fleckendelfine, die uns begleitet haben.

    Das war so schön! Die Wellen allerdings nicht, denn die waren ganz schön hoch.

    Friedrich machte die schönsten Bilder mit meiner kleinen Fujifilm X100S (35 mm!) und alles mit Automatik: Auto ISO, Auto Zeit und Blende 5,6 ;)








    Die Insel gefällt uns sehr. Wir befinden uns nun auf der Nordseite und fahren in Richtung Westen, immer an der Küste entlang. Ab São Roque do Pico machen wir keine Pause mehr. Das Stück erkunden wir dann später separat.

    Wieder ein schöner Tag mit vielen Eindrücken.

    Morgen geht es wieder auf eine Bootstour.

    Es ist verrückt, der Magen hängt uns in den Kniekehlen, aber es gibt nichts, was geöffnet hat. Dann fahren wir wieder eine Badestelle an und siehe da, es gibt dort einen Kiosk. Ich bekomme sogar ein Käsebrot. Das erinnert mich an meinen Jakobsweg, 3 Scheiben ungetoastetes Toasbrot ohne Butter, aber zwei dünne Scheiben Käse, das war´s. Gott sei Dank gab es Ketchup und Mayonnaise dazu, allerdings kämpften wir ordentlich, um die Plastiktütchen zu öffnen. Irgendwann gaben wir genervt auf und ich fragte nach einer Schere. :^^

    Ja, für Vegetarier ist es nicht immer einfach. Aber, ich wurde satt und das war doch die Hauptsache! Friedrich hat es einfacher, er isst ja Fisch und das gab es sogar ein Salatblatt zwischen dem Thunfisch.

    Pico ist die zweitgrößte Insel der Azoren. Sie ist ca. 42 km lang und 15 km breit. Wir wohnen ganz im Westen der Insel und zwar in dem Hauptort Madalena. Lajed ist im Süden der Insel und die zweitgrößte Stadt. Nachdem wir die Tour beendet hatten, war es gerade mal 13 Uhr. So beschlossen wir noch weiter bi zum anderen Ende ganz im Osten der Insel zu fahren.

    Die R 1-2 führt praktisch einmal um die Insel herum. Wir verließen aber oft die Hauptstraße und fuhren auf den Nebenstraßen, manchmal ganz schön abenteuerlich. Ich glaube, wir ließen kaum einen Weg aus. ;)

    Die Landschaft war traumhaft, es ist nichts los auf den Straßen und wir suchten auch vergeblich ein Lokal, denn wir hätten schon gerne eine Kleinigkiet gegessen.

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