Beiträge von Petra

    Der Zwickel zwischen den Beinen muss geschlossen werden, alle Fäden vernäht werden, die Arme sollten sorgfältig ausgestopft werden. Dann können die Arme eingenäht werden. Ich gebe zu für das Einnähen der Arme habe ich mehrere Anläufe gebraucht, ehe ich zufrieden war. Es soll ja schließlich alles passen.

    Die Beine hatte ich ja schon nach und nach ausgestopft, nun stand ich vor der Frage, wie stopfe ich den Körper aus, mit Rundungen oder ohne, mit Taille oder lieber wohlgenährt?

    Ihr werdet es gleich sehen. :D

    Die Beine waren fertig, ich habe sie nach und nach beim Stricken ausgestopft und nun fügte ich für den Zwickel in der Mitte wieder 6-8 Maschen ein und strickte den Körper in den Farben grün, blau, rosa und gelb. Bis auf die rosa Farbe waren es die Farben aus Maxens Jacke und Hose.

    Als ich zu den Armausschnitten kam, teilte ich die Arbeit und strickte Vorderteil und Rücken getrennt und zwar in beige. Die Abnahme für die Arme und die Schultern darf man nicht vergessen. Corona- Lottchen sollte nicht so dicke Arme bekommen wie Corona-Max, aber an den Schultern brauchte ich später doch ordentlich Stopfwolle, damit die Stabilität auch da ist. Den Rest der Maschen legt ich zunächst still, ich brachte sie ja für den Hals und den Kopf.

    Als nächstes stricke ich die Arme und fing wieder mit 6 Maschen für die Kugel an und nahm alle 2 Reihen auf jeder Seite 1-3 Maschen zu. Bei der Länge richtete ich mich nach den Armausschnitten, denn das muss später beim Zusammennähen passen. Hatte man diese Länge erreicht, dann geht es in Runden weiter. Da die Oberarme bekanntlich immer etwas dicker sind als die Unterarme habe ich 3 x je eine Masche am Anfang und Ende einer Reihe abgenommen. Bei mir war das in der 5,. 25. und 30. Reihe.

    Für das Handgelenk strickte ich dann jede 3. und 4. Masche zusammen. Dann habe ich noch 20 Runden weitergestrickt und dann jede 3. und 4. Masche wieder zusammenstricken und in der letzten Runde jede 2. und 3. Masche zusammenstricken. Hat man sehr viele Maschen dann kann man die Abnahme auch in 3 oder 4 Runden machen, also erst jede 4.und 5. Maschen, dann jede 3. und 4. Masche und ein oder zweimal alle 2 Maschen. Das kann man ausprobieren, wie es am besten passt.

    Nachdem mir das Stricken von Corona-Max so viel Spaß bereitet hatte, wagte ich mich an das nächste Projekt: Corona-Lottchen, denn schließlich braucht Corona-Max ja eine Gefährtin. ;)

    Die Farben und Wolle habe ich natürlich so ausgesucht, dass sie auch zu Corona-Max passen. Ich hatte noch einiges übrig und das Knäuel in der Farbe rosa habe ich mir dazugekauft. Ich habe dafür einfach ein Knäuel Strumpfwolle genommen, die gab es gerade in dem Supermarkt, in dem ich immer einkaufe. Hier auf dem Lande muss man meist nehmen, was man bekommt, wenn man nicht fahren will. ;)

    Wie immer habe ich mit den Füßen angefangen. Corona-Lottchen sollte etwas dünner werden als Corona-Max. Daher konnte ich die Maschenzahl schnell ermitteln. Die Füße wurden mit einer Keilferse gestrickt. Das hatte ich noch nie gemacht, aber es ist einfacher als mit Käppchen., im Netz habe ich dazu Anleitungen gefunden.

    Die Maschen zu Anfang habe ich wieder auf einem Hilfsfaden aufgenommen, denn als die Füßlinge fertig waren, musste ich die Maschen ja wieder aufnehmen, um dann die Beine in beige weiterzustricken.

    Nach 4 Runden habe ich eine Bordüre in weiß eingearbeitet, diese habe ich mir an Hand einer Zeichnung auf 12 Reihen ausgerechnet. Ich habe dazu mindestens 4 Anläufe benötigt, ehe es dann passte.

    Bei der Länge der Beine habe ich mich nach Corona-Max gerichtet, schließlich sollen beide Puppen ja miteinander harmonieren. ;) Für die letzten 18 Runden habe ich dann Wolle in verschiedenen Farbtönen genommen.

    Meist habe ich abwechselnd an beiden Beinen gearbeitet, dann musste ich mir nicht so viel merken oder aufschreiben und lief nicht Gefahr, dass sie unterschiedlich gestrickt wurden.

    Die Weltkarte ist nie fertig geworden, Jenni ist mittlerweile erwachsen und damit ruht das Projekt. Dort hängen aber jetzt ganz viele Nistkästen und Futterstationen. Ich sehe auch, die Hecke vom Nachbarn ist verschwunden, sie war alt und nicht mehr zu retten, dafür wurde ein Holzzaun gesetzt, der aber im oberen Teil durchsehbar ist.

    So dicht ist es ja nur im Sommer, im Winter sieht es dann schon anders aus. Hier ein Bild vom 29. März in diesem Jahr.

    Gerade habe ich gelesen, dass die EOS R5 auch eine Focus Bracketing Funktion hat. Das ist für meine Makrofotografie natürlich eine sehr willkommene Einrichtung.

    Ich habe schon lange mit einer Kamera geliebäugelt, die das kann und wäre beinahe sogar dafür "fremd" gegangen. (aber bisher nur in meinen Überlegungen)

    Das Wetter ist bis auf wenige Ausnahmen (Moped fahren) auch bei mir nicht so ausschlaggebend.

    Allerdings bin ich eher ein Nordsee-Fan, die raue See gefällt mir besser. Aber wenn die Kraniche oder der Seeadler laut genug rufen, dann lockt mich auch die Ostsee. :)

    Danke für die Bilder und den Bericht. :) Schön, dass es Dir so gut gefallen hat. So habe ich jetzt wieder eine andere Ecke kennengelernt und das gleich von zwei Seiten, da ja Anja auch gerade da war.

    Ich werde vermutlich nicht dorthin kommen, habe aber die Bilder genossen!

    Viele Grüße
    Petra

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