Beiträge von Petra
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Dann war die Zeit auch schon wieder um und wir fuhren zurück. Nun holten wir den Rest unserer Sachen und wurden von Fred zu seinem Kleinvogel-Versteck gebracht. Immer auf abenteuerlichen Wegen.
Das Versteck erwies sich als sehr bequem und geräumig für uns, wobei das Wort bequem schon eine gewisse Bedeutung haben kann. Aber ich habe schon in unbequemeren Hütten gesessen. 
Ich hatte übrigens mein neues Garmin-Gerät das GPSmap 66i dabei und konnte so ein wenig die Bedienung üben. Ich habe festgestellt, dass eben viele Wege, die keine Straßen sind, auf der Karte eingetragen sind, welche von den normalen Navis nicht erfasst werden. Karin hatte im Auto ihr Navi laufen und somit konnte ich immer mal vergleichen.
Als erstes wurde der Platz ein wenig aufgepeppt. Manche Äste gefielen uns nicht und an manchen Stellen fehlte etwas Moos. Ebenso hatten wir uns Nüsse und Samen gekauft, denn wir wollten schon ein paar Tiere anlocken, was uns auch gut gelungen ist.
Ich habe nun einige Fotos rausgesucht, die mir besonders gut gefallen. Als erstes ein paar Bilder von einem Buntspecht mit seinem Nachwuchs.
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Die Nacht war kurz, ich weiß nicht, wie oft ich aufgewacht bin und auf die Uhr geschaut habe. Um 6:30 sollte es zum Seeadler gehen, wieder mit dem Boot. Frühstück gab es natürlich noch nicht um diese Zeit. Da wir das vorher wussten, haben wir uns selbst verpflegt. Ich habe mir auch einen Wasserkocher mitgenommen und konnte mir so meinen Tee zubereiten. Dann wurden Brote geschmiert, die ich mitgenommen habe, sowie ein paar Tomaten, Gurken, eine Banane und Wasser. Ach und dann bekam ich noch ein gekochtes Ei von Kathrin vorbei gebracht. Ich hatte ja mal erwähnt, dass ich gerne ein Ei zum Frühstück esse.

Pünktlich um 6:30 h fuhren wir mit dem Boot raus. Dieses Mal wollten wir den "König der Lüfte, den Seeadler, fotografieren. Der Horst ist in der Nähe und zur Zeit zieht das Adlerpaar zwei Junge groß.
Wir waren gespannt. Der Seeadler saß schon auf seinem Stammplatz und auch ein Milan kreiste in der Luft. Das war nicht so gut, denn wenn jetzt ein Aal aufs Wasser geschmissen wird, dann schnappt sich der Milan den Leckerbissen und der Seeadler jagt dann dem Milan hinterher. Der Milan überlässt dem Seeadler seine Beute und der Seeadler verschwindet damit. So erzählt uns das der Ranger Fred Bollmann. Wir hätten nichts davon, denn das würde sich vermutlich nicht mehr in unserem Umkreis abspielen.
Aber mit List und Tücke wurde alles super gemeistert. Der Milan bekam seinen Happen und der Seeadler auch.
Nur ich schaute ein wenig in die Röhre, denn es gab genau 2 Anflüge vom Seeadler. Beim ersten war ich zu langsam und beim 2. wurden die Bilder unscharf. Was für ein Mist, aber es gab dann noch ein paar Bilder vom fliegenden Seeadler. (die letzten beiden Bilder)
So ist das manchmal...

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Da ich gerne meinen Bericht Fototour im Naturpark Feldberger Seenlandschaft zusammenhängend haben möchte, habe ich wieder einen Kommentar-Thread eingerichtet.

Viele Grüße
Petra -
Natürlich kommen auch andere Vögel hinzu. Diese Krähe flog dem Rotmilan hinterher und versuchte ihm den Fisch streitig zu machen. Der Milan hatte Mühe, sich die Krähe vom Hals zu halten.
Auch Möwen und Reiher nahmen sich ihren Anteil. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Irgendwann waren alle satt und die Zeit um. Wir fuhren zurück und ließen uns das Abendessen im Alten Zollhaus schmecken.
Das war schon einmal ein gelungener Auftakt!
Fortsetzung folgt!
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Am frühen Abend konnten wir schon gleich eine erste Tour unternehmen: Milane im Flug
Mit dem Boot fuhren wir auf den Breiten Luzin, Benni war mit dabei. Wir fuhren ein Stück hinaus und dann sahen wir sie auch schon auf dem Baum sitzen und warten. Klar, es wird ein Köder geschmissen und der Milan kommt pfeilschnell hinunter und holt sich den Leckerbissen. Rotmilane und Schwarzmilane wechselten sich ab.
Es sieht alles so leicht aus, aber nö, es ist nicht leicht. Na ja, die ersten Versuche gingen komplett in die Hose. So schnell konnte ich nicht scharf stellen und mitziehen, aber man übt ja mit jedem Versuch.

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Gleich nachdem wir unsere Sachen ausgepackt hatten, trafen wir uns zur Lagebesprechung. Kathrin ist auch zeitgleich angekommen, das nennt man Timing.

Die meiste Zeit werden wir draußen verbringen, entweder auf dem Boot oder in den Ansitzen vom Ranger Fred Bollmann. Wir hörten, es gibt viel zu fotografieren, Seeadler, Milane, Eisvögel, Spechte und vieles mehr.
Da auch Mecklenburg -Vorpommern erst jetzt für Besucher die Türen wieder geöfnnet hatte, hatten natürlich viele die Idee bei Fred einen Ansitz zu buchen. Wir hatten Glück und bekamen nach einigem Hin-und Hergeschaue für jeden Tag unser "Programm" unter Dach und Fach.
Schon da wusste ich, das wird kein normaler Urlaub werden, denn oft genug hieß es, Wecker muss um 4:45 h gestellt werden. Wer mich kennt, weiß, dass das für mich immer eine Herausforderung ist. Allerdings bei solchen Aussichten eine, die ich gerne annehme.
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Dass ich so schnell wieder nach Feldberg in Mecklenburg Vorpommern kommen werde, das hätte ich nicht gedacht. Aber in diesem Jahr ist halt alles anders. Als ich von meinen Fotofreundinnen die Anfrage bekam, ob ich nicht Lust hätte mit ihnen auf Fotomotivjagd in den Naturpark Feldberger Seenlandschaft zu fahren, da brauchte ich nicht lange zu überlegen. Schließlich fiel unsere geplante Fototour im April schon coronabedingt ins Wasser.
Für mich ist es nun das 3. Mal, dass ich dorthin fahren und es wird auch ein weiteres Mal geben.
Hier noch einmal die Karte,:
Externer Inhalt www.google.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich fuhr zunächst mit dem Auto nach Hamburg und dort ließ ich mein Auto stehen und fuhr mit Karin zusammen weiter. Unterwegs gab es dann eine zünftige Brotzeit und wichtig, wir tankten das Auto voll, damit wir unabhängig von den Öffnungszeiten der Tankstellen sind. Diese sind nämlich im Osten Mecklenburgs nicht so häufig. Nur wenige Kilometer entfernt beginnt auch schon das Bundesland Brandenburg.
Unsere Zimmer haben wir wieder im Hotel Alten Zollhaus gebucht. Ich hatte Glück und bekam das "Turmzimmer" mit Blick auf den Breiten Luzin, das ist der dritttiefste See in Mecklenburg.
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Usedom kannte ich bisher überhaupt nicht. Es gibt aber schöne Ecken dort. Schade, dass es euch nicht so gut gefallen hat, aber das ist einfach so, Nicht überall fühlt man sich wohl.
Danke für den Bericht und die Bilder und für euch eine gute Rückfahrt!
Viele Grüße
Petra -
Da hast Du die Zeit ja wieder gut genutzt, danke für die Bilder, mein Aufenthalt ist ja auch ins Wasser gefallen. Wer weiß, wann ich das wieder nachhole.
Gab es viele Kegelrobben und Seehunde?
Ach ja, so ein Sanddorngrog ist schon was Feines!
Danke und viele Grüße
Petra -
Schöne Bilder Silke, ich mag die Gegend sehr, mein Bruder hat in Einruhr gewohnt, nur 9 km vom Simmerath entfernt. Die Eifel ist schon schön und hat viel zu bieten!
Viele Grüße
Petra -
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Dann viel Spaß auf Helgoland!
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Böhse Onkelz
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