Beiträge von Petra

    Nach dieser Stärkung gingen wir langsam wieder zu unseren Motorrädern zurück. Unterwegs kaufte ich noch eine Creme zur Beruhigung der Haut nach Mückenstichen in der Apotheke, denn Friedrich hat es böse erwischt. Die Mücken haben durch sein T-Shirt gestochen!

    Wir musssten noch tanken und somit durften wir noch zweimal den Kreisverkehr umrunden. Ich habe noch einen Clip davon gedreht, da werdet ihr sehen, wie spaßig das ist. ^^

    Für meine Freundin Anne suchte ich nach Glasperlen, aber bisher haben wir noch keinen Straßenverkäufer gefunden, der die Perlen anbietet. Vor etlichen Jahren habe ich mal eine ganze Tüte voll mit nach Hause gebracht.

    Wir schüttelten auch die letzten beiden Verfolgerinnen ab und Friedrich fand das Lokal im 1. Stock wieder, wor wir auch schon mal waren. Wenn man nicht weiß, dass man oben sitzen und dort essen und trinken kann, der würde dort wohl nicht hingehen.

    Wir tranken eine Pepsi; Hunger hatten wir nicht, aber die Pause tat gut.

    Mapusa (man spricht es Mapsa aus) ist eine quirlige Kleinstadt mit irrem Verkehr. Wir fanden erst nach langem Suchen eine Abstellmöglichkeit für unsere Mopeds.

    Wir liefen über den Markt und wurden ewig verfolgt, where are you from, what is your name, come to my shop... Es war ganz schön heiß und man sieht, das Licht total grell.

    Die Blätter auf dem 2. Bild sind "Bitter Leaves", erst hatte ich gedacht, es sei so etwas wie Kautabak, aber es ist wohl eine Heilpflanze, wie ich durch googlen rausgefunden habe.

    Gestern wollten wir mit den Scootern ein wenig durch die Gegend fahren und schauen, was wir alles noch so kannten.

    Noch bevor wir überhaupt aus Anjuna rauskamen, gab es die erste Polizeikontrolle. Helme haben wir ja immer brav auf und sie wollten die Führerscheine sehen, aber nur den Internationalen. Der wurde lange studiert, aber dann für gut befunden. Ich habe mir ja den Internationalen Führerschein, der 3 Jahre gültig ist, ausstellen lassen. Den hatten wir schon immer hier in Indien.

    Heute hatten wir auch wieder eine Kontrolle, aber ich wurde freundlich durchgewinkt. :D

    Nun wissen wir auch, wie das geht und fuhren nach Assagao. Wir wollten uns das Anwesen anschauen, wo wir unsere vorherigen Urlaube immer verbracht haben. Aber der Watchman guckte nicht freundlich und er verstand uns auch nicht.

    So fuhren zur Villa Blanche, ein Bistro, auch in Assagao gelegen. Ein schönes Ambiente, wir tranken Cappuccino und ich ein Lemon Lassi, hier traue ich mir das. ;) Wer in der Gegend ist, ein Stop lohnt sich, es gibt eine große Speisekarte mit vielen Gerichten, man sitzt in gemütlicher Athmosphäre, hier sind wir auch schon vor 5 jahren gerne hingegangen. Mit der deutschen Besitzerin plauderten wir ein Weilchen, dann fuhren wir weiter.

    Wir bleiben nicht bis zum Sonnenuntergang, ich will nicht im Dunklen fahren. Wir machen in Siolim noch einen Stop, wir wollen noch ein paar Einkäufe machen, dann halten wir noch einmal an der St. Anthonys Kirche an. Dann geht es auf abenteuerlichen Straßen zurück nach Anjuna.

    Unterwegs schicke ich dem Motorradverleih über Whatsapp eine Nachricht, dass wir auch am nächsten Tag die Maschinen haben wollen. Wir sollen sie gleich mit zum Hotel nehmen, bezahlen können wir am nächsten Tag. {h

    Das war´s mal wieder. Morgen geht es weiter.

    Viele Grüße
    Petra

    Es ist immer noch schön hier, ein breiter Sandstrand und man hat viel Platz.

    Ich habe hier ein altes Bild von 1996 - gleicher Strand, es gab da nichts, ein kleiner Shack namens Dolphin, ein Ein-Mann-Betrieb, wir bekamen 2 Stühle, einen Sonnenschirm und Fried Rice :)

    und heute sieht es so aus:

    Von Siolim fahren wir über den Chapora. Gab es früher nur Fähren, ist es heutzutage bequem auf die andere Seite zu kommen.

    Nach weiteren sechs Kilometern erreichen wir die Morjim Beach. Hier waren wir 1996 das erste Mal und hatten uns in diesen Strand verliebt. Schön ist es immer noch hier, aber eben auch im Vergleich zu damals einfach voll.

    Wir gehen - wie immer - in den Boom-Shack und auch hier finden wir alte Bekannte :)

    Was sehr angenehm auffällt, es ist blitzsauber. Ja, es hat sich sehr gewandelt. Hier stehen Mülltonnen, schwarz, blau und grün, und am Strand sieht man nichts herumfliegen, kein Dreck, kein Unrat, man ist auf einem guten Wege, zumindest hier.

    Zwei Tage haben wir uns am Strand von Anjuna erholt, nun wollen wir auch mal andere Ecken abfahren. Daher haben wir uns Scooter geliehen, gleich hier um´s Eck gibt es einen Verleiher. Leider hat er keine Motorräder. Wir haben aber keine Lust, jetzt ganz Goa abzuklappern, wo wir vernünftige Mopeds bekommen.

    Mir ist es egal, dann eben "nur" Scooter. Friedrich knirscht einmal mit den Zähnen und dann nimmt er auch eine. Aber, meint er morgen nehme ich mir eine Enfield. Sein Wort in Gottes Ohr! :saint: (Denn auch heute ist er wieder mit dem Scooter gefahren 8o)

    Als Ziel haben wir uns die Morjim Beach an der Mündung des Chapora Rivers ausgesucht. Ach wie schön, wieder den Wind um die Nase wehen lassen. Das Fahren ist easy, es gibt keine Regeln, jeder fährt wie er will und somit wir auch. Der Weg führt uns zunächst nach Siolim und wir fahren diesseits des Flusses zum Fishing Jetty.

    Da kommen wir genau richtig an, denn gerade als wir die Scooter abgestellt haben, hörten wir Musik. und eine kleine Gesellschaft spzierte an uns vorbei. Wir dürfen ein Bild machen und ich nehme eine kleine Video-Sequenz auf. Was das auf sich hatte, das haben wir nicht herausbekommen.

    Zur Vorbeugung habe ich ja was mitgenommen, aber ich habe Soventol oder Ähnliches vergessen. Der Apotheker hat mir eine ayurvedische Salbe verkauft, sie heißt Kwikeal - protect "Dengue, Malaria und Chikungunya" und soll auch bei Stichen kühlen. Friedrich meint sie hilft, es juckt nicht mehr. Ich habe bisher noch nichts genommen und habe auch nur einen Stich an demselben Abend in die Hand bekommen. Viel mehr war ja auch nicht mehr frei. ;)

    Ungefähr 29 Grad {a Das war am ersten Abend als wir aus Mumbai kamen, da hatte ich noch unsere Reisesachen an. Wir saßen da gerade unter einer eiskalten Kühlung.

    Heute hat man mich auch in Mapusa angesprochen (Inder) ich würde mich ja indisch kleiden, ich sehr so gar nicht wie ein Tourist aus, die immer halb nackt hier rumfahren. :mrgreen Ich habe immer lange Hosen an, außer am Strand.

    Tagsüber ist es richtig heiß immer über 30 Grad, da brauche ich keine Jacke mehr, trage aber meist langärmelige Blusen. Die Mücken stechen auch ganz schön sogar durch Friedrichs T-Shirt, er hat gesten 12 Stiche auf dem Rücken bekommen, wie geschrieben mit T-Shirt.

    Wir waren heute in der Apotheke und haben uns erst einmal mit Zeugs versorgt.

    Neue Helme!

    Habt ihr die im Koffer transportiert?

    Da kommt leicht ein Platzproblem auf.

    Aber lieber die eigenen Helme mitschleppen als irgendwelche durchgeschwitzten Dinger aufsetzen.

    :thumbup:

    Ja, wir haben uns im Sommer für die Motorradtour an Schwarze Meer neue Helme gekauft. Unsere waren sehr alt und vor allem war das Innenleben kaputt. Um Probleme/Diskussionen am Airport zu vermeiden, haben wir sie im Koffer transportiert. Ja, sie nehmen ganz schön viel Platz weg, aber die angebotenen Helme, die schon Hunderte vor mir anhatten, nö die nehmen wir nicht.

    Silke die Kühe ziehen hier meist nur durch, aber manche setzen sich richtig schön dekorativ vor einem hin. Mir sind sie nicht so geheuer.

    Als wir vorhin aufgestanden sind, turnte ein Affe im Baum vor unserem Balkon. Dann brach der Ast und er sauste nach unten, konnte sich aber noch abfangen.{a

    Hier nun ein Geburtstagsgruß für meine Schwester aus Köln :hhherzen

    Happy Birthday liebe Katja <3

    :birthd4

    In den frühen Abendstunden kamen nun auch viele indische Familien an den Strand. Wir blieben wieder bis zum Sonnenuntergang und auf dem Rückweg erkundigten wir uns nach den Preisen für die Scooter und Enfields.

    Ein Scooter koster 400 Rupees am Tag, das sind gerade mal rund 5 Euro. Ich hätte ja gerne wieder ein Motorrad genommen, aber das Angebot ist hier nicht so groß. Eine Hero hätte mir ja gereicht und Friedrich schielte ohnehin nach einer Enfield.

    Das war wieder ein erholsamer Tag, morgen wollen wir auf Tour gehen.

    Fortsetzung folgt!

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