Beiträge von Petra
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Nee, da ist noch vieles, was gemacht werden muss. Es kommen noch einige Bilder mit den maroden Straßen und Häusern. Natürlich gibt es auch viele gut erhaltene und sanierte Gebäude. Ich habe ja schon einige gezeigt. Die historische Altstadt von Vilnius ist ja nicht umsonst in die Unesco Welterbeliste aufgenommen worden.
Das Bild vom vorherigen Beitrag ist auf dem Engelsplatz in Užupis gemacht. Direkt neben (vor) dem Café ist die bekannte kleine Bar Špunka, nicht mehr auf dem Bild zu sehen. Es ist die Hausbar der Brauerei Dundulis.
Das litauische Bier schmeckt anders als das, was wir hier so kennen. Man sollte sich überraschen lassen. Teilweise ist es auch stärker.
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Da, wo wir waren, durfte nicht geraucht werden, aber selbst bei knapp über 0 Grad saß man noch draußen.
Wir sind ja nicht so die Kneipengänger und wenn ich spät am Abend dann noch Bilder bearbeite und Bericht schreibe, während Jenni liest, dann trinke ich gerne auch etwas anderes als schnödes Wasser.

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Ja klar, jedes Land besteht nicht nur aus der Hauptstadt. Es gibt sicherlich auch in Litauen viel zu sehen. Der Mann meiner Freundin kommt aus Litauen und er fährt jedes Jahr einige Male in seine Heimat. So erfahre ich hin und wieder einiges über das Land und seine Bewohner.
Die Bierpreise, da kommt es immer darauf an, wo man das Bier trinkt und welches Bier man sich aussucht. Wenn ich im Ausland Bier trinke, dann nehme ich ausschließlich das örtlich hergestellte und am liebsten vom Fass und frage nach, welches am wenigsten stark ist.
Im Supermarkt hätte die Dose Bier 67 Cent gekostet. Ich habe hier noch zwei Belege von den Restaurants, in denen wir gegessen haben. In einem kostete 0,5 l 3,30 € in dem anderen 2,95 €, jeweils gezapft, im Hotel an der Bar vom Fass 5,50 €, in der Minibarals Dose 6,50 €. (immer alles 0,5 l)
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Am nächsten Tag war es früh morgens doch noch sehr bewölkt und es war gerade mal 1 Grad. Wir zogen uns also dick an, denn wir wollten uns noch einiges anschauen. Als erstes jedoch schauten wir nach, wo der Bus zum Flughafen abfährt, denn am nächsten Tag mussten wir ja schon wieder zurück.
Wir kamen am Litauischen Nationaltheater für Oper und Ballett vorbei (Bild 1) und gingen über die älteste Brücke über den Fluss Neris hinüber in die Neustadt.
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Erstaunlicherweise habe ich immer noch Speicherplätze frei...

Ich bin jetzt bei 660!
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Nun hatten wir uns unser Abendessen aber wirklich verdient. Im Reiseführer waren 3 vegetarische Restaurants aufgeführt, wir hatten uns schon im Vorfelde für das Vieta auf der S. Ignoto entschieden. Etwas mehr als 1 Kilometer von unserem Standort entfernt.

Darauf kam es jetzt auch nicht mehr an. An Freitagen und Samstagen hat das Restaurant von 12 - 2 Uhr geöffnet, Sonntags geschlossen und an den anderen Tagen bis 23 oder Do bis 24 Uhr.
Es gibt nur 5 Tische und ein wechselndes Angebot an vegetarischen und veganen Speisen.
Wir haben uns zunächst für Nachos als Vorspeise entschieden und dann nahmen wir beide noch ein Hauptgericht alles sehr sehr lecker, aber einfach zuviel! Wie gut, dass Jenni viel verträgt!

Auch hier spielten wir zwischendurch unsere Rommé-Spiele und hielten es lange aus.
Neben dem Vieta gibt es noch ein Restaurant. Ich weiß jetzt nicht, ob das Schild, welches draußen hängt, auf das Veggie-Lokal gemünzt ist.

Auf dem Rückweg zum Hotel gingen wir in einen Supermarkt und ich wollte mir noch ein Bierchen fürs Hotelzimmer mitnehmen. Die Überraschung an der Kasse war groß, Alkohol kann man nur zwischen 10 und 15 Uhr kaufen.
Nun gut, dann eben das teure Bier aus der Bar im Hotel kaufen.

Inzwischen ist es recht ungemütlich geworden, denn es waren gerade mal 1 Grad und der Wind blies ganz schön.
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Das lohnt sich ganz bestimmt.
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Wir haben zweimal eine größere Gruppe von vielleicht 20 Personen gesehen. Es war generell nicht viel los, prima. So hatte ich mir das auch gedacht. Ich hatte gehört, dass Vilnius im Gegensatz zu den anderen beiden Hauptstädten Riga und Tallin noch nicht so überlaufen sei. Daher habe ich auch diese Stadt ausgesucht.
Mit dem Licht, ja das war am Abend wirklich schön. Daher wollte ich auch unbedingt an diesem Abend noch hoch zur Burg, denn eigentlich waren wir schon ziemlich geschafft, ich mehr als Jenni
Aber man sieht ja, es hat sich gelohnt. -
Leider, leider ist dieser Aufzug außer Betrieb und der Aufstieg war für mich sehr beschwerlich, denn es waren grobe Steine und darauf kann ich schlecht laufen. Na gut, dass Jenni mir zunächst helfen konnte, denn es gab kein Geländer auf dem ersten Teilstück. Gemeinsam haben wir das dann geschafft.

Die Aussicht war einfach toll!
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Wir laufen an der Kathedrale vorbei, erhaschen den ersten Blick auf die Burg. Vorher kommen wir an dem Nationalmuseum vorbei. Es ist das älteste Museum im Land und dementsprechend beliebt in Litauen.
Vor dem Museum sieht man eine große Statue von dem einstigen Herrscher Litauens, es ist der Großfürst Mindaugas.
Dann sehen wir den Schrägaufzug.
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Ihr seht, das Wetter war auf einmal sonnig mit kleinen Wölkchen am Himmel, die Temperatur sank zwar bis kurz vor dem Gefrierpunkt, aber wir waren relativ warm angezogen. Daher dachte ich mir, wir könnten ja noch zu dem den Gediminas Turm gehen. Es gibt nämlich einen Schrägaufzug hinauf und von oben hat man einen schönen Rundumblick über Vilnius.
So schlugen wir den Weg zum Kathedralenplatz ein. Hier steht die Kathedrale, sie ist dem Heiligen Stanislaus und Ladislaus geweiht. Heute schauen wir sie nur von außen an und verschieben den Besuch auf den nächsten Tag.
Auf den schönen weißen Glockenturm der Kathedrale hätte man auch aufsteigen können, aber da wäre kein Aufzug gewesen.

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Wir gehen in das Museum der St. Michaelkirche, ich zahle keinen Eintritt, Jenni den ermäßigten Satz von 2,50 €, normaler Eintritt kostet 4,50 €
Die Kirche selbst stammt aus Ende 16. Jh und es werden viele wertvolle Stücke aus der Kirchengeschichte gezeigt, Gemälde, eine sehr alte Orgel, prunkvolle Gewänder, Kelche, Monstranzen und vieles mehr.
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Wir verlassen Užupis über die nördliche Brücke . Jenni möchte gerne in das Museum für kirchliches Kulturerbe an der St. Michaeliskirche.
Einmal verlaufen wir uns, denn wir biegen in die Falsche Richtung ab. So ist das halt, wenn man kein Navi benutzt. Aber meine Maxime ist, alles unter 20 km am Tag ist noch ok.

Die St. Michaeliskirche ist nämlich fast genau gegenüber der St. Annenkirche (auf dem Bild links) und der Bernhardinerkirche. (auf dem Bild rechts )
Hier treffen wir zum ersten Mal auf einen Schwung Touristen.

In meinem Reiseführer steht, die beiden Kirchen bilden eines der schönsten Kirchenensembles Europas. Von der gotischen St. Annenkirche weiß man nur, dass sie in dieser Erscheinung auf das 15. Jh zurück geht. Aber das ist nur ein Folgegebäude. Die Bernhardinerkirche war sogar eine Wehrkirche, denn sie hat etliche Schießscharten. Es ist eine Ordenskirche der Bernhardiner aus dem Mittelalter. Der Bernhardinerorden ist schon im 2. Jahrtausend aus dem Benediktinerorden hervorgegangen.
Noch eins zu den vielen Kirchen in Vilnius, während der Sowjetzeit waren viele geschlossen und wurden anderweitig genutzt, als Lagerhaus oder Museum etc. Erst nach der Unabhängigkeit Litauens wurden auch die Kirchen wieder zurückgegeben. Viele davon geplündert oder verunstaltet.
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... like we did last SUMMER
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