Beiträge von Petra

    Diese Serie zeigt ein paar Menschen, die ich unterwegs getroffen habe.

    Auf dem letzten Bild ist ein Wandergeselle zu sehen, der gerade eine Tischplatte bearbeitet. Auf vielen Tafeln kann man viel über die Tradition und Gebräuche der alten Handwerkskunst erfahren. Auch wie sich alles in den Jahren entwicklet hat. Wandergesellen gibt es noch, natürlich nicht mehr so viele,

    Stadtrundgang in Sibiu/Hermannstadt

    Wie schon erwähnt liegt Sibiu oder Hermannstadt, wie die Stadt auf deutsch heißt, in Siebenbürgen, eigentlich mittendrin in Rumänien.

    Schon im 12. Jahrhundert ließen sich die ersten deutschen Siedler hier nieder und prägten die Stadt.

    Nach nur wenigen Minuten Fußmarsch von unserem Hotel erreichten wir die Innenstadt von Sibiu.

    Wir waren doch sehr überrascht. So nett haben wir uns die Stadt nicht vorgestellt. Sie ist doch recht gut zu Fuß zu erobern. Wir ließen uns wieder einfach treiben und liefen von einem Platz zum anderen. Die Sehenswürdigkeiten reihen sich so ziemlich aneinander.

    Es gibt einige Kirchen und noch gute erhaltene Reste der alten Stadtmauer nebst Türmen, viele Museen, Parks, Restaurants, Cafés und vieles mehr.

    Ich habe die Fotos mal ein wenig thematisch zusammengefasst. ;)

    Auf dem letzten Bild sieht man die Lügenbrücke. Laut meinem Reiseführer ist es die erste gußeiserne Brücke Rumäniens, die 1859 erbaut wurde. Um den Namen der Brücke ranken sich so manche Geschichten. Klar, eine davon lautet, dass die Brücke unter der Last von Lügnern zusammenbrechen würde. Also gibt es nur ehrliche Einwohner und Touristen, die über diese Brücke gehen. :D

    Claudi, wenn ihr mit dem Auto fahrt, dann könnt ihr auch ein Hotel direkt in der City nehmen. Ich laufe ja gerne und die Unterkünfte sollten ja auch insgesamt nicht so teuer sein, daher war das dann ein guter Kompromiss. Wenn ihr nicht in der City wohnt, dann würde ich aber darauf achten, dass ihr eine gute Anbindung habt.

    Ich fand das klasse schon von der Brücke aus einen tollen Blick auf Budpest zu haben.

    Weiter geht es auf der E79, die Autobahn ist noch nicht frei gegeben, aber das kann nicht mehr lange dauern. Irgendwann kommen wir wieder auf die A1 und nun geht es wieder flott voran. Es ist wieder ein angenehmes Fahren, man muss nicht angestrengt auf die Straße schauen, ob da nicht doch wieder ein Loch oder ähnliches auftaucht und man blitzschnell reagieren muss.

    Wir halten irgendwann noch einmal an und ich kaufe mir ein Eis, (Magnum).

    Nun haben wir noch ungefähr 25 Kilometer bis Hermannstadt und auf einmal kommt das Gewitter. MIr ist ganz unheimlich, denn es blitzt und donnert und regnet. Das Motorrad ist ja kein faradayscher Käfig und ein wenig ist mir mulmig.

    An der nächsten Tankstelle überlegen wir, ob wir abwarten oder im Regen weiterfahren. Wir tanken voll und entscheiden uns zum Weiterfahren, es sind nur noch 17 Kilometer. Wir kommen am Flughafen vorbei, nun muss ich doch mein Navi anschmeißen. Wir fahren einmal am Hotel vorbei, bemerken es aber gleich und dann haben wir es geschafft. Es ist keine besondere Unterkunft, aber es gibt einen gesicherten Stellplatz für unsere Motorräder. Da es immer noch regnet und wir kaputt sind, kaufen wir ein und machen es uns auf dem Zimmer gemütlich.

    Morgen werden wir uns dann die Stadt anschauen.

    Viele Grüße
    Petra

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    Kurz nach dieser Rast ging es nicht mehr weiter, wir mussten nun auf normalen Straße fahren. Es war ein schöne Strecke, aber der Zustand der Straßen war teilweise katastrophal. Man musste höllisch aufpassen, dass man nicht in ein tiefes Loch hineinsauste.

    Auch konnte man nicht schnell fahren, der Verkehr staute sich gewaltig, denn nun ging die Fahrt bergauf und bergab. Wir haben übrigens das (historische) Banat verlassen und fahren nun durch Siebenbürgen (auch als Transsilvanien bekannt)

    Den nächsten Stop machten wir in Deva (deutsch: Diemrich) beim MCD (man nimmt halt das, was gerade da ist, Pommes, Cola und ein Käsetoast). Die Verständigung ist manchmal etwas schwieriger, denn ich kann nur 5 Worte rumänisch. :ffffluesternaber wir werden satt und können uns ein wenig erholen.

    Neben MCD befindet sich der Bahnhof und der Busbahnhof, wir sehen etliche Flixbusse. Mehr schauen wir uns aber nicht an, denn wir haben ja noch ein paar Kilometer zu fahren.

    6. Etappe von Temeswar nach Hermannstadt 26.8.2019 - 281 km

    Hier die Karte: :)

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    Heute Morgen standen wir vor der Entscheidung, Regenklamotten an oder nicht? Ich entschied mich dagegen und Friedrich änderte dann auch noch seine Meinung und zog keine Regenklamotten an. Das Problem ist nämlich, wenn es richtig schützen soll, dann ist es auch nicht weit her mit der Atmungsaktivität und bei Temperaturen über 30 Grad wirklich kein Vergnügen.

    Als wir endlich alles auf den Motorrädern verstaut hatten, lugte tatsächlich die Sonne ein wenig hervor. Nun hieß es endgültig bAbschied nehmen, aber ich bin ja in 3 Monaten wieder in Temeswar. Ich habe auch schon gehört, dass ich wieder beim LKW abladen helfen darf, denn es kommen Weihnachtspäckchen an. :thump:

    Da die Tankstellen auf der Strecke nicht so dicht gesät sind, tankten wir voll und brausten davon.

    Wir fuhren zunächst Autobahn, von Jahr zu Jahr gibt es neue Teilstücke. Die Raststätten sind noch nicht alle komplett bestückt, aber man weiß sich zu helfen und stellt ein paar kleine Kübel für den Müll auf.

    Motorradfahrer brauchen keine Vignette, es war auch nicht all zu viel los auf den Straßen. Autobahn.

    Speziell für meine Schwester Katja :love:<3 gibt es hier ein Bild von Topi, ich habe sie nicht besser erwischt, denn sie weiß genau, wenn wir am Abend wiederkommen, dann gibt es leckeres Überbleibsel vom Essen und da kann sie einfach nicht still stehen bleiben.

    Die ganze Nacht hat es schwer gewittert, es blitzte und donnerte und der ersehnte Regen für den Garten kam in Strömen hinunter. Ich sah schon schwarz für den nächsten Tag.

    Als letztes gehen wir zum Blumenmarkt und kaufen ein paar Rosen für das Grab meines Vaters, es ist auch schon wieder fast 15 Jahre her...:wweinen

    Wir zerfließen und fahren zurück, machen eine lange Siesta, am Abend gewittert es ein wenig, wir fahren noch einmal in die Stadt zum Pizzaessen.

    Tja und dann müssen wir schon heute Abend Abschied nehmen von Kati und Evi, denn sie müssen morgen ganz früh raus, die Arbeit ruft.

    Wir werden nach dem Frühstück unsere Mopeds packen und dann geht die Reise weiter.

    VIele Grüße
    Petra

    Ich bin ja jedes Jahr einmal in Temeswar, aber Friedrich war erst zweimal hier und das ist auch schon lange her. Daher haben wir heute Vormittag zusammen mit Mechtild, Kati und Evi einen Rundgang durch die Innenstadt gemacht.

    Auch am Sonntag kann man hier Geld tauschen, in einer Wechselstube bekamen wir eine gute Rate.

    Diese Warnung haben wir auf einem Rastplatz gesehen. Ich finde sie nicht ungewöhnlich, denn in Deutschland findest Du ähnliche Warnungen auch überall, egal ob auf den Flughäfen, im Bahnhof, an den Bushaltestellen. Es wird doch überalle vor Taschendiebe gewarnt. In den Flughäfen und Bahnhöfen werden sogar Durchsagen gemacht, dass man kein Gepäck unbeaufsichtigt lassen soll.

    Genau dieses ist Mechtild ja auch schon passiert. Einer lenkt ab und sagt, dass etwas mit dem Reifen nicht in Ordnung ist und der andere nimmt Wertsachen vom Beifahrersitz.

    Taschendiebe findet man leider überall.

    Wir waren den ganzen Vormittag unterwegs, es sind 32 Grad, wir schwitzen ganz schön. Jetzt machen wir eine kleine Siesta und ich nutze die Zeit für meine Bilder. Um 18 Uhr fahren wir dann Pizza essen.

    5. Etappe von Budapest nach Timisoara - 24.08. - 345 km

    Die Karte::)

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    Heute sind wir wieder nur Autobahn gefahren. Schon in Budapest haben wir eine Ausfahrt verpasset und wurden dafür mit einem Umweg bestraft. Ansonsten gibt es nicht allzuviel zu erzählen. Die Straßen waren recht voll, aber wir kamen ganz gut voran. Ab und zu machten wir eine Pause.

    Vor der Grenze tankten wir noch einmal unsere Maschinen voll, denn in Ungarn ist das Benzin günstiger als in Rumänien. An der Grenze schaute man kurz auf unseren Personalausweis, dann durften wir weiterfahren.

    In Temeswar wurden wir schon erwartet. :) Erst gab es einen leckeren Apfelkuchen und Kaffee, dann durfte Friedrich ein Bierchen probieren. Zwei Maschinen Wäsche haben wir gewaschen und dann gab es Abendbrot, den ultimativen Gemüsekuchen, so lecker.

    Wir saßen noch sehr lange draußen in der lauen Sommernacht und hatten viel zu erzählen.

    Viele Grüße
    Petra

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