Beiträge von Petra

    Mit Dani wollten wir noch ein Abschiedsbier trinken, bevor sie weiterfährt. Ja sie musste am Abend noch fahren, es waren aber "nur" 20 Kilometer und davon etliche bergauf.

    Das Bier hatten wir im Hostel in den Kühlschrank gestellt, schön mit Namen versehen, wie auch die anderen Sachen.

    Unterwegs witzelten wir schon, ob es überhaupt noch da ist. Ja, wir haben eure Diskussion natürlich verfolgt. Auf die Idee, dass sich jemand daran vergreift, wären wir auch nie gekommen.

    Aber allen Unkenrufen zum Trotz alles war noch da.:thump:

    Wir haben aber auch nichts anderes erwartet. Nur Dani hatte Probleme, denn ihr Vorderrad war platt und sie musste noch den Schlauch wechseln. Das ging aber ruckzuck.

    Dann nahmen wir Abschied. Gute Fahrt Dani, ich werde auf Deinem Blog mitlesen. ::***

    Wir gingen noch einmal ans Meer, dann wurde es für uns Zeit.

    Das war´s von Kangaroo Island, es hat uns richtig gut gefallen.

    Viele Grüße
    Petra

    In der Nähe entdeckte Friedrich den Weißwangenreiher (Egretta novaehollandiae).

    Nun fuhren wir zu den "Remarkable Rocks". Da stehen tatsächlich etliche große Felsblöcke am Meeresrand. Man darf sie besteigen, was wir auch gemacht haben.

    Zurück nahmen wir einen anderen Weg und fuhren erst den West Highway und dann über Pamdana zurück nach Penneshaw.

    Insgesamt sind wir 342 Kilometer gefahren.

    Hier nun ein paar Bilder von den Seebären, auch sie hatten Junge. Wir waren echt hin nund weg, so viele Tiere. Wieder war ich froh, dass ich die große Ausrüstung mitgeschleppt habe, denn mit meiner kleinen Kamera konnte ich da nichts ausrichten.

    Das letzte Bild ist ein ganz junges Tier, sie sind schwarz <3

    Ich habe auch mal 2 Hinweisschilder fotografiert. Da sind ein paar Informationen aufgeschrieben, allerdings nur auf englisch.

    Nach "langer" Fahrt erreichen wir den Flinders Chase national Park. Es gibt ein Visitor Center, aber wir fahren weiter bis wir den Leuchtturm am Cape du Couedic. Er wurde 1907 -1909 errichtet. Es gab zwar schon einen Leuchtturm am Cape Borda, aber dennoch gab es immer wieder hier Schiffsunfälle, denn diese Route war beliebter.

    Von hier fuhren wir weiter zum nächsten Parkplatz direkt unten an der Küste. Wow, was für ein Ausblick. Wunderschön und wir sahen sie auch schon die Seebären (New Zealand fur seals) zu Hunderten tobten sie überall herum oder lagen auch mal auf den Felsen.

    Von der Seal Bay fuhren wir zurück auf die Hauptstraße und nun ging es in Richtung Südwesten bis ans fahrbare Ende der Insel zur Admiral Arch.

    Unterwegs sahen wir den Laden Vivonne Bay Gerneral Store & Bottle Shop. Uns war nach einem Kaffee zu Mute, also hielten wir an. Aber damit waren die Beiden im Laden vollkommen überfordert: 1 Kaffee Latte groß, 1 Cappuccino klein mit Zucker, 1 Cappuccino groß ohne Zucker. Ist ja auch etwas schwierig. So wurde ein Schmierzettel geholt und alles erst einmal aufgeschrieben.:^^

    Geschmeckt hat der Kaffee gut und Zeit für ein Selbstauslöserbild war auch genug. ;)

    Dann ging die Fahrt fast immer geradeaus, mal hoch mal runter.

    Noch was zu den Robben, das ist der große Oberbegriff, dazu gehören Seehunde, Seelöwen, Seebären, Walrosse, Kegelrobbe, Seeelefanten etc.

    Ich komme immer durcheinander, aber wie Silke schon schrieb, man kann sie eigentlich leicht unterscheiden.

    Seehunde und Kegelrobben sowie Seeelefanten sind Hundsrobben, sie haben keine sichtbaren Ohrmuscheln, während die Seebären und Seelöwen zu den Ohrenrobben gehören, da kann man die Ohrmuschel sehen. Seelöwen und Seebären wiederum zu unterscheiden, das ist auch so eine Sache. Ich kann in disem Fall beide zuordnen, weil es Schilder an den Stellen gab und die Seebären sahen wirklich ganz anders aus als die Seelöwen.

    Als dritte Gruppe gibt es dann die Walrosse, da weiß man aber immer sofort, wenn man eins sieht. :)

    Wir haben unser Tagesziel erreicht und sind in Mildura angekommen, eine labge und heiße Fahrt mit wenigen Möglichkeiten irgendwo unterwegs anzuhalten, denn es gibt kaum was. :) Doch davon später mehr.

    Wir haben nach der Backpackerunterkunft wieder etwas komfortabler: 1 "Villa" mit Wohnküche, Schlafzimmer, Bad und der Pool ist vor der Türe. Da sind wir erst einmal hineingesprungen.

    Wer mal hier in der Gegend vorbeikommt, das ist sehr empfehlenswert.:love:

    Silke ja, es sind australische Seelöwen, die wir dort gesehen haben.

    Seebären haben wir etwas später an anderer Stelle gesehen und zwar Neuseeländische. Diese sehen ganz anders aus.

    Bilder kommen heute Abend. Wir sind schon auf der Fähre, haben eine frühere brkommen, die gerade ablegen wollte. Der letzte Platz war für uns. ( nachdem sie alles zusammen geschoben haben)

    So haben wir eine Stunde an Zeit gewonnen.

    Dani ist übrigens Österreicherin, kommt aus Salzburg und lebt in Wien. Wir verstanden uns auf Anhieb gut :)

    Da ich ja mein großes Objektiv mithatte, konnte ich ein paar schöne Bilder knipsen.

    Im Januar kommt der Nachwuchs der Seelöwen zur Welt, somit gab es noch einige Junge.

    Für heute mache ich Schluss, wir müssen morgen nämlich früh raus, weil wir die erste Fähre auf das Festland nehmen und danach noch einige Kilometer vor uns liegen. Langsam geht der Australienurlaub dem Ende entgegen. Wir haben jetzt nur noch drei lange Fahrtage vor uns, denn wir müssen das Auto wieder nach Sydney bringen. Von dort aus fliegen wir auch weiter.

    Hier nun noch ein paar Tierbilder. Morgen geht es dann mit dem Bericht weiter.

    Viele Grüße

    Petra

    Ein schöner Tag auf Kangaroo Island :)

    Heute Morgen beim Frühstück lernten wir Dani kennen. Sie ist mit dem Fahrrad unterwegs, in Melbourne gestartet, war in Tasmanien und ist dann hierhergefahren, 2.000 km hat sie schon geschafft. Ein Ende ist noch nicht in Sicht, denn sie will noch rauf bis Perth. Da kann man nur den Hut ziehen!

    Da sie heute einen Ruhetag einlegen wollte, boten wir ihr an, dass sie mit uns mitkommen könnte, wir wollten ein wenig die Insel erkunden.

    Dieses Angebot nahm sie gerne an und so fuhren wir dann zu dritt los. Proviant und Wasser haben wir mitgenommen, denn dort wo wir hinwollten, gibt es nicht allzuviel.

    Kangaroo Island ist doch recht groß, immerhin ist es die drittgrößte Insel. 145 km lang und über 50 km breit, das alles kann man natürlich nicht an einem Tag besichtigen. So suchten wir uns ein paar Highlights raus.

    Als erstes fuhren wir zur Seal Bay. Wie der Name schon verrät, gibt es hier Seehunde.

    Der Eintritt kostet 11 AUD, wenn man alleine "rumgehen" will. Es gibt einen Boardwalk. Das Dreifache zahlt man, wenn man mit einem Guide geht, dann hat man jedoch auch die Möglichkeit näher an die Tiere ranzukommen.

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