Beiträge von Petra
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In der Nähe von Princetown gibt es einen Wildlife Park, den wollten wir uns anschauen. Ich kann schon jetzt sagen, das hat sich gelohnt!
Der Eintritt kostet 22 AUD (Stand 2019) Senioren bekommen einen Rabatt und zahlen nur 17 AUD. Tja, schade, dass wir immer schon darauf angesprochen werden, das zeigt, dass wir doch schon ganz schön alt aussehen.

Der Park jedoch war richtig schön, die Tiere hatten viel Platz.
Als erstes kamen wir zu den Emus und den Kängurus auf der Streichelwiese. Wir haben uns auch ein Päckchen Futter für 1 AUD für die Tiere gekauft. Unbedingt empfehlenswert, denn sie fressen einem aus der Hand
Es gibt ein Gehege, wo man rein darf und die Tiere streicheln darf, wie die Kängurus und auch Emus. -
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Morgens ist zur Zeit das Wetter immer grau in grau, so hatte ich keine Eile
Wir fuhren erste gegen 11 Uhr los in der Hoffnung, dass das Wetter unterwegs besser wird. Wir hatten uns noch die Gipson Steps vorgenommen. Da kann man über Stufen zum Strand gelangen und haben dann wieder einen Blick auf die 12 Apostel. Hier hatten wir den Blick von oben (BIld 1) und nun auch von unten

Über viele Treppen gingen wir nach unten zum Meer. Es hatte auch eine ganze Weile gedauert, ehe wir unser Bilder im Kasten hatten, denn ein Stativ habe ich dieses Mal nicht mitgenommen. Da muss man dann auf so manch andere Idee kommen.
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Ja Heike, Australien ist ein wunderschönes Land. Das solltet ihr ruhig mal ins Auge fassen.
Wir sind heute wieder den ganzen Tag unterwegs gewesen und erst nach 21 Uhr durchgefroren zurückgekommen. Wir haben dieses Mal auf die Pinguine gewartet, die erst nach dem Sonnenuntergang aus dem Meer gekommen sind.
Wunderschöne Landschaften gab es heute wieder, nun habe ich auch einen Wombat gesehen, aber er schlief, dafür Emus, ein Känguruh mit Nachwuchs in der Tasche, Papageien, einen Dingo, sogar einen Graubartfalken un vieles mehr. Ich weiß nicht, ob ich den Bericht heute noch schaffe, aber er kommt ganz gewiss noch!
Hier ein Bild mit Selbstauslöser vor zwei der zwölf Aposteln. Dafür mussten wir viele Stufen von den Klippen hinunter gehen.
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Ja die Tigerotter greift an, wenn sie sich bedroht fühlt. Da sie nur einen Schritt entfernt vom Weg lag, sicherte einer den Weg ab. Er hielt immer einen Rechen vor, wenn man vorbeiging, so dass sie nicht vorschnellen konnte. Als wir zurückgingen war sie verschwunden, allerdings unter der Gehwegplatte. Sie konnte also von allen Ecken wieder auftauchen, daher mussten wir sehr schnell weitergehen.
Heute haben wir noch einen Tag an der Great Ocean Road, es gibt ja noch einiges zu sehen.
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Es war ein langer Tag und am Abend sind wir dann zum Essen gegangen. Beide Lokale brechend voll. Klar die Hotels sind hier alle immer komplett ausgebucht. Wer jetzt ohne Reservierung kommt, hat echte Probleme.
Ich habe mit Pilzen gefüllte Ravioli in Sahnesoße mit Walnüssen gegessen und Friedrich den Fisch des Tages mit Pommes.
War beides sehr lecker.
Viele Grüße
Petra
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Wir mussten unterwegs tanken, hier ist man froh, wenn man überhaupt eine Tankstelle findet und daher mussten wir auch einen saftigen Preisaufschlag in Kauf nehmen, aber immerhin noch besser als stehen zu bleiben.

Wir fuhren noch einmal zu den 12 Aposteln und machten dort ein paar Fotos, dann sind wir zum Sonnenuntergang zum Mutton Bird Felsen gefahren.
Ich habe gefroren und kein Vogel kam. Na gut, so ist es halt manchmal. Einer kam ja, aber es war kein Mutton Bird, er hatte schwarze FLügel und war sonst weiß. Wenn ich wieder schnelles Internet habe, dann versuche ich mal rauszufinden, was es war.
Dafür haben wir eine nette Familie mit zwei kleinen Kindern aus Shanghai getroffen, mit denen wir uns nett unterhalten haben. Selbst die Kinder sprachen schon etwas englisch.
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Auf dem 12 Kilometer langen Strecke bis zur Great Ocean Road hatten wir mal wieder Glück, denn es tummelte sich ein hungriger Koalabär hoch oben in einem Baum und war rege. Das war doch wieder was für mich.

Koalas sind immer ganz weit oben im Baum, denn sie fressen am liebsten die ganz jungen Blätter.
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Der Leuchtturm von 1848 ist jetzt nicht mehr im Dienst. In früheren Zeiten jedoch half er den Seefahrern, den Weg um 5 - 6- Tage abzukürzen, wenn sie auf der engen Straße zwischen Cape Otway und King Island fuhren.
Im Meer liegen einige Wracks, die es damals nicht geschafft haben. Es gibt noch einiges zu erkunden, nicht alles hat uns interessiert.
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Bevor wir nun zum Cape Otway fahren, halten wir bei den 12 Aposteln an, denn dort gibt es einen Kiosk und auch WCs. Ich habe schon die zwei Bananenkuchen in der Hand und wollte den Kaffee bestellen, als Friedrich mich zurückpfiff. Er hatte nämlich nur noch 10 AUD im Portemonnaie und vermisste 500. So ein Mist! Da ich jedoch immer meine Kreditkarten mithatte, konnten wir uns nun doch noch den Cappuccino und auch den Kuchen erlauben. Die Preise sind natürlich nicht ohne. 20 AUD haben wir dafür löhnen müssen.
Wir gingen zum Auto zurück, denn es regnete gerade mal wieder für ein paar Minuten. Friedrich krempelte alles um, aber das Geld war futsch. Wir haben im Urlaub immer dieselbe Einteilung, Friedrich das Bargeld, ich die Karten.
Dann fiel mir doch noch was ein, als ich das Geld aus dem ATM gezogen hatte, habe ich es ihm gegeben und darum gebeten, dass er es sofort wegsteckt und das war halt nicht das Portemonnai, sondern die Seitentasche in seiner Fleecejacke und die hing schon seitdem im Auto herum.
Da war dann aber jemand sehr erleichtert und ich ließ mir gleich mal 100 AUD geben, für den nächsten Notfall
ATMs sind nämlich hier dünn gesät.Von der Great Ocean Road zweigt eine 12 Kilometer lange Straße ab, die wir in Richtung Cape Otway fuhren.
Der Eintritt zum Cape Otway Lightstation kostete 19 AUD pro Person.
Wir machten einen kleinen Rundgang auf dem Gelände und bestiegen auch den Leuchtturm.
Auf dem Weg zum Leuchtturm habe ich dann diese Tigerotter (Notechis scutatus) fotografieren können. Da sie direkt neben dem Weg, den wir gehen mussten lag und sich in der Sonne wärmte, sie aber sehr giftig ist, stand zu unserem Schutz jemand da. Ich machte dennoch meine Bilder und "er" war leicht nervös.
Endlich habe ich mal eine richtig giftige Schlange in Natura gesehen.

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Heute haben wir uns viel Zeit genommen und sind die Küste zwischen Port Campbell und Cape Otway abgefahren mit vielen Stop unterwegs.
Wir waren am Thunder Cave, am Broken Head und haben zur Mutton Bird Island hinübergeschaut. Mutton Bird ist ein Kurzschwanz-Sturmtaucher, er brütet hier und am Abend soll er zu Hunderten vom Meer zurückkommen. Wir nehmen uns vor, dann noch einmal hinzufahren.
Dann laufen wir den Island Archway und schauen zum Razorback. Auch am Castle Cove legen wir einen Stop ein.
Es ist überall voll und es gibt viele Ranger, die für Ordnung sorgen, am meisten an den Parkplätzen. Viele PKWs parken gerne dort, wo eigentlich Camper parken sollen, weil es da so viel Platz gibt.

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Im NDR zeigen sie gerade einen Naturfilm über Australien. Ein herrliches Land. Wollt ihr auch in das Wüstengebiet im Westen? Hast du schon einen Wombat gesehen?

Nein Kathrin, dafür reicht die Zeit leider nicht. Wir fahren "nur" bis Adelaide / Kangaroo Island und dann übers Land zurück.
Wombat: jetzt, wo Du es sagst, ich glaube, wir haben einen weghuschen sehen und wussten nicht so genau, was es war, vor allem, weil wir ihn auch nur so kurz gesehen haben. Mal sehen, er kommt noch auf meine Möchte-ich-unbedingt-sehen-Liste, ebenso wie ein Emu.
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Nun hatten wir nur noch wenige Kilometer zu fahren, dann erreichten wir unsere gebuchte Unterkunft: Sea Foam Villas. Wir haben wieder ein Apartment mit zwei Zimmern, nicht so schön wie in Melbourne, dafür aber teurer. Die Unterkünfte sind hier leider alle sehr hochpreisig und es ist auch alles ausgebucht.
Es ist aber ok, wenn wir rausgehen, brauchen wir nur über die Straße zu gehen und schon sind wir am Strand (letztes Bild). Ein Supermarkt und ein paar Restaurants, sind vielleicht 2 Minuten zu Fuß entfernt.
Wir machen noch einen kleinen Spaziergang, kaufen ein und dann ist Schicht im Schacht!
Viele Grüße
Petra -
Viele Kurven warten auf uns, wir kommen nur langsam voran. Oft können wir nur 40 - 60 km/h fahren, zwischendurch gibt es auch eine Baustelle, die uns zum Langsamfahren zwingt.
Überall sehen wir Surfer, ja es ist das Surferparadies. Wir beobachten sie und mir gelingen ein paar Fotos mit meinem großen Objektiv.
Wir passieren die Abzweigung zum Cape Otway, das werden wir morgen machen, denn wir haben ja 3 Nächte hier gebucht.
Von hier aus sind es noch rund 80 Kilometer. Übers Landesinnere geht es weiter. Friedrich kann nun etwas schneller fahren. Kurz vor den "12 Aposteln" kommen wir wieder ans Wasser. Wir halten heute schon einmal an, das Licht ist gerade so schön, aber die 12 Apostel sehen wir im Gegenlicht.

Voll ist es, wir gucken nur kurz und beschließen auch hier morgen noch einmal hinzufahren.
Jetzt zieht es uns weiter.
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Vorwärts kamen wir nicht, die Zeit rinnt uns davon, aber wir dachten uns, hierher kommen wir sicherlich so schnell nicht mehr, also hielten wir immer wieder an.
Als wir gerade weiterfahren wollten, sah Friedrich dieses Tier. Hält man an, dann gesellen sich ganz schnell auch andere, die mitgucken wollen. Ich frage, was das für ein Tier ist, es ist ein Echidna, ein Ameisenigel. Ich bin ganz begeistert und wir schauen eine Weile zu, wie er/sie mit dem Rüsseln in der Erde herumstochert. Echidnas gebären keine Jungen, sondern sie legen Eier und bebrüten diese.
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