Beiträge von Petra

    Philipp Island ist bekannt wegen der Pinguin Parade (nicht nur, denn es gibt auch einen Curcuit, das werden Auto- und Motorradrennen ausgetragen, ein große Seelöwenkolonie, ein Koala-Centrum und vieles mehr)

    Da ich schon viele Pinguine gesehen habe, hat es mich nicht zu dieser Parade hingezogen, wo Hunderte andere auch auf einer Tribüne sitzen und dem "Zauber" zuschauen. Die Pinguine werden mit Flutlicht bestrahlt und fotografieren darf man eh nicht. Es ist sicher eine schöne Sache, dieses mal anzusehen. aber wie gesagt, wir haben noch andere Möglichkeiten und daher sind wir an den Strand gegangen.

    Es gabe einen schönen Sonnenuntergang, den ich in allen Variationen fotografiert habe, bis die Sonne untergegangen ist...

    Noch ungefähr 50 Kilometer lagen vor uns. Heute war Sonntag und wir wussten nicht, wo wir auf Philipp Island einkaufen können, daher haben wir das in San Remo erledigt. Von San Remo führt eine Brücke auf die Insel Philipp Island.

    Unser gebuchtes Apartement liegt auf der Nordöstlichen Seite von Philipp Island. Wir wurden schon erwartet und sind zufrieden mit dem großen Zimmer mit Küchenzeile und einem Balkon.

    Wir fuhren auf der A1, dem Princes Highway, denn wir wollten vorankommen. Bei Merwell verließen wir ihn aber und wollten nach Leongatha. schon kurz nach der Abfahrt sahen wir das Polizeiauto stehen, sie versperrten den Weg. Na klasse! Nun fuhren wir erst einmal auf einer Gravelroad, das war kein Vergnügen.

    Das Navi mussten wir abschalten, denn a) waren diese Straßen, die wir nun befuhren nicht drauf und b) wollte es uns natürlich immer wieder auf den "richtigen" Weg schicken.

    So fuhren wir Kilometer für Kilometer auf engen Straßen mit vielen Kurven mit höchstens 40 - 45 km/h.

    Friedrich meinte unterwegs nur: oh schau mal, die schöne Landschaft!

    Irgendwann erreichten wir Leongatha und damit waren wir dann wieder auf dem richtigen Weg.

    In Inverloch angekommen machten wir wieder einen Stop, der sich auch gelohnt hat! Nur die Koalas haben sich nicht blicken lassen. :wweinen

    3. Fahrtag von Orbost nach Ventnor auf Philipp Island - 440 Kilometer

    Nach dem Frühstück packten wir das Auto und los ging die Fahrt. Ich habe mir wieder die Karten von Australien auf mein Handy geladen, die ja seltsamerweise einfach weg waren. }a

    Heute Morgen war es recht frisch, so dass wir glatt unsere Jacken anzogen, das erste Mal seit vielen Tagen.

    Unser erster Stop war in Lake Entrance. Wir besorgten uns im Visitor Informationszentrum etliche Broschüren.

    Vom Jemmies Point, am Pricess Highway gelegen, hat man eine schöne Sicht über das Wasser und das Land. Ich hatte auch noch Glück, denn es flog ein Pelikan in Fotosweite an uns vorbei.

    Nun mussten wir wieder bis zur A1 zurück und nun folgten rund 120 Kilometer mit einfach nix. Wald, Bäume, wir waren alleine auf der Straße. Internet und Telefon funktionierten auch nicht, wie gut, dass wir einen vollen Tank hatten.

    In Cann River gibt es aber noch eine Tankstelle. Wir hätten es gerade noch geschafft. Egal, so habe ich meine Känguruhs gesehen. :thump:

    Kurz vor 20 Uhr haben wir unser heutiges Ziel erreicht. Wir haben ein Zimmer im Orbost Country Roads Motor INN gebucht.

    Das war´s mal wieder für heute.

    Viele Grüße
    Petra

    Weiter ging die Fahrt bis nach Eden. Auch dort machten wir einen kurzen Halt bei einem ausgeschilderten "Lookout", aber es war nichts Besonderes ( siehe Bild 2)

    Wir hätten hier tanken sollen und außerdem hatte Friedrich Hunger. Ich machte den Vorschlag, dass wir weiter bis nach Mallacoota fahren sollten, denn diesen Stop hatte ich mir aus irgendeinem Grunde vorgemerkt. Mallacoota war der erste Ort in Victoria, vielleicht deswegen.

    In Eden sahen wir schon in der Ferne dunkle Wolken in der Ferne aufziehen. Wir entschieden uns Mallacoota auszulassen, sollte es wirklich regnen. Das war jedoch ein Wunschtraum, denn wir mussten noch langsam doch tanken, denn wir hatten vielleicht noch für 60 Kilometer Benzin. In Deutschland wäre es ja kein Problem, aber wir sind in Australien. Wie sagte Sharon vorgestern zu mir: Ihr denkt in Kilometern, wir denken in Stunden...

    Als wir das Schild sahen, noch 22 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle, atmeten wir auf. Nur, um diese Tankstelle zu erreichen, mussten wir 20 Kilometer in die "falsche" Richtung fahren und diese dann auch später wieder zurück. Somit kamen wir dann doch nach Mallacoota, denn dort war die Tankstelle und sie hatte offen! Leider regnete es in Strömen.

    Ein wenig unruhig war ich schon, denn es gab auf dem Weg Hinweise, dass die Straßen wegen Überschwemmungen geschlossen werden könnten.

    Wir kamen gut an und tankten den Wagen voll. Mallacoota ist nur ein kleiner Ort und bei Regen sieht alles nicht so schön aus. Wir gingen in eine Pizzaria und bestellten uns eine Pizza.

    Dann kauften wir für den Abend ein: Bier, Wein und Käse, etwas Brot und Tomaten, auch schon für das Frühstück.

    Da wir uns, um aus dem Ort zu kommen, verfuhren, war wieder unser Glück, denn ich entdeckte Känguruhs. Meine Schwester Andrea, die ja zur Zeit in Neuseeland weilt, schrieb mir nämlich heute, dass sie keine Känguruhs in Australien gesehen hat.

    Der Regen hatte jetzt etwas aufgehört und ich nahm die Känguruhs ins Visier.

    2. Fahrtag von Nowra nach Orbost - 541 km

    Heute wird ein langer Tag werden. Wir haben schon mit vielen Kilometern gerechnet, aber nicht mit so vielen.

    Wir nahmen hauptsächlich den Princes Highway, die A1 in den Süden. Unser erster Stop war in Ulladulla, dort haben wir gefrühstückt. Im Motel haben wir uns nur einen Tee/Kaffee im Zimmer gemacht und ein paar Kekse gegessen.

    Wir fanden ein nettes Café mit Blick auf das Meer.

    Das erste Bild ist nur Show, natürlich gibt es morgens noch kein Bier ;)

    In Gerroa hielten wir ein weiteres Mal an, und zwar am Kingsfort Smith Reserve. Von hier aus hatten wir einen fanstastischen Blick auf den Strand der Seven Mile Beach. ( Bild 2, aber nicht so gut zu erkennen)

    Charles Kingsford Smith war ein berühmter Flugpionier, der 1935 in der Andamanensee verschollen ist.

    Im Jahre 1933 fand unter Teilnahme von Smith das erste kommerzielle Flugrennen statt, das von dem Strand Seven Mile Beach aus in New South Wales nach Neuseeland startete. (aus Wikipedia)

    Nun wurde es langsam Zeit, wir hielten an einem Bottle Shop an und der erste Regenguss erwischte uns. :mmistwetter

    Hier in Australien kann man alkoholische Getränke nur in solchen Läden kaufen. <%%

    Unsere Unterkunft in Nowra, das Mariott Park Motel, haben wir schnell gefunden, wir haben nämlich ein Motel günstig an unserem Weg gelegen gebucht.

    Wir sind zufrieden, das Fahrzeug steht vor dem Eingang, das Zimmer ist groß genug, mit Bad, und ist mit einigen Küchenutensilien wie Mikrowelle, Wasserkocher und Geschirr ausgestattet.

    Es ist nur für eine Nacht. Morgen haben wir ein paar mehr Kilometer zu fahren und wollen gegen 8 Uhr los. Gefrühstückt wird unterwegs.

    Übrigens, als wir ankamen, hat es nur so vom Himmerl geschüttet und wir sind beim Auspacken trotz Schirm nass geworden.

    Viele Grüße
    Petra

    In der Ferne braut sich ein Unwetter zusammen, wir sehen ab und zu Blitze. Wieder einmal halten wir an, manchmal kann man jedoch auch nicht viel sehen.

    Ich gehe ein paar Schritte und nun habe ich einen schönen Blick auf einen Strand. Ein Pärchen steht auch dort, er hat ein riesiges Objektiv auf einem Stativ stehen. (Er ist Filmer) Ich frage ihn, was er gerade aufnimmt und er zeigt mir eine recht großen Echse im Dickicht. Mit meinen 35 mm der Fuji habe ich keine Chance. :razz

    Daher gehe ich zum Auto zurück und hole meine Canon mit dem 100-400 raus. Als ich wieder an der Stelle ankam, wo die Echse saß, rannte "sie"weg und auch "er" schaute immer wieder hin und her. Er sagte, es kam gerade eine ziemlich große Schlange aus dem Dickicht und er wisse nicht, wie giftig sie ist. Daher ging er auch lieber weg. Nun stand ich alleine im Gras und mir war auch nicht wohl. In Australien gibt es die giftigsten Schlangen und bei manchen muss man innerhalb von 30 -45 Minuten ein Gegengift erhalten, sollte man gebissen werden. :rolleyes

    Und ich stand mit Sandalen ohne Strümpfe im knöchelhohe Gras. Die Vernunft hat gesiegt, ich habe nur schnell versucht, ein paar Bilder zu machen, habe mich auch einmal hingekniet, aber dann bin ich doch lieber zurückgegegangen.

    Ab sofort ziehe ich mir lieber meine Wandeschuhe an, sollte ich mich wieder ins Dickicht wagen. ;)

    In Berry machten wir einen Stop, wir hatten Hunger und gingen in ein kleines Lokal.

    1. Fahrtag - von Sydney nach Nowra - ca. 249 km

    Für 14 Uhr habe ich unser Auto gebucht. Die günstigste Rate habe ich bei billiger-mietwagen.de bekommen. Wir haben nur einen Kleinwagen genommen und den auch nur mit Automatik, so dass ich mich ums Fahren nicht reiße. Dafür haben wir aber das große Versicherungsprogramm genommen mit Vollkakso ohne SB, Schutz für Schäden an Reifen und Glas, sowie Haftpflicht über 30 Millionen.

    Über Uber haben wir uns ein Taxi bestellt und sind zum Domestic Airpotrt gefahren. Das Auto haben wir etwas früher bekommen.

    Aus Sydney sind wir ganz gut rausgekommen. Die ersten Kilometer fuhren wir auf dem Highway und auch zwischendurch einmal, als wir irgendwie von der Scenic Route abgekommen sind.

    Ansonsten haben wir versucht, immer an der Küste entlang zu fahren.

    Wir hielten immer wieder mal an und gingen ein paar Schritte. Wir fahren auf dem Grand Pacific Drive, der rund 140 km an der Küste entlang führt, mit tollen Ausblicken. So oft können wir gar nicht anhalten.

    Die Sea Cliff Bridge (im Royal National Park auf dem 5. Bild zu sehen), wurde gebaut, weil es immer wieder zu Steinschlag kommt. Wir mussten auch darüber fahren.








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