Weiter ging die Fahrt bis nach Eden. Auch dort machten wir einen kurzen Halt bei einem ausgeschilderten "Lookout", aber es war nichts Besonderes ( siehe Bild 2)
Wir hätten hier tanken sollen und außerdem hatte Friedrich Hunger. Ich machte den Vorschlag, dass wir weiter bis nach Mallacoota fahren sollten, denn diesen Stop hatte ich mir aus irgendeinem Grunde vorgemerkt. Mallacoota war der erste Ort in Victoria, vielleicht deswegen.
In Eden sahen wir schon in der Ferne dunkle Wolken in der Ferne aufziehen. Wir entschieden uns Mallacoota auszulassen, sollte es wirklich regnen. Das war jedoch ein Wunschtraum, denn wir mussten noch langsam doch tanken, denn wir hatten vielleicht noch für 60 Kilometer Benzin. In Deutschland wäre es ja kein Problem, aber wir sind in Australien. Wie sagte Sharon vorgestern zu mir: Ihr denkt in Kilometern, wir denken in Stunden...
Als wir das Schild sahen, noch 22 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle, atmeten wir auf. Nur, um diese Tankstelle zu erreichen, mussten wir 20 Kilometer in die "falsche" Richtung fahren und diese dann auch später wieder zurück. Somit kamen wir dann doch nach Mallacoota, denn dort war die Tankstelle und sie hatte offen! Leider regnete es in Strömen.
Ein wenig unruhig war ich schon, denn es gab auf dem Weg Hinweise, dass die Straßen wegen Überschwemmungen geschlossen werden könnten.
Wir kamen gut an und tankten den Wagen voll. Mallacoota ist nur ein kleiner Ort und bei Regen sieht alles nicht so schön aus. Wir gingen in eine Pizzaria und bestellten uns eine Pizza.
Dann kauften wir für den Abend ein: Bier, Wein und Käse, etwas Brot und Tomaten, auch schon für das Frühstück.
Da wir uns, um aus dem Ort zu kommen, verfuhren, war wieder unser Glück, denn ich entdeckte Känguruhs. Meine Schwester Andrea, die ja zur Zeit in Neuseeland weilt, schrieb mir nämlich heute, dass sie keine Känguruhs in Australien gesehen hat.
Der Regen hatte jetzt etwas aufgehört und ich nahm die Känguruhs ins Visier.