Beiträge von Petra

    Von den Nashornvögeln haben wir nicht viele gesehen. Entweder gab es kaum welche, oder sie waren nicht sichtbar.

    Zwei haben wir auch nur in Käfigen gesehen, da ist natürlich ein Fotografieren nicht angebracht.

    Toll war der Rhinozerosvogel (Buceros rhinoceros), dieses wunderschöne Exemplar lief frei im begehbaren Gehege herum.

    Interessant war, dass er sich an einem Gehege aufhielt, wo auch ein Nashornvogel drinnen war. Dieses Tier war dabei, Steine von einer Begrenzungsmauer abzutragen und der Rhinozerosvogel half von außen. Eine putzige Sache.

    Von dort nahmen wir wieder einen Bus zum Pasar Seni. Um zum Bird Park zu kommen, mussten wir den Fluss überqueren. Das war nicht ganz so einfach, denn wir fanden keine Brücke für Fußgänger. So gingen wir an einer Autostraße entlang, passierten die National Mosque und machten nun einen kleinen Umweg über den Butterfly Park. Egal, irgendwann waren wir am Bird Park angelangt.

    Eintritt kostete 63 Ringgit (rund 13,50 €) pro Person. Bevor wir nun in den Park spazierten, brauchte ich unbedingt eine kleine Pause und ein kühles Getränk.

    Vor dem Eingang gibt es einen Kiosk und ein paar Tische und Stühle. Während wir unser Wasser/Cola tranken, kam ein spitzer Schrei aus der Verkaufsbude und die Verkäuferinnen rannten weg. Dann sah man einen sehr großen Hundertfüssler, der wie wild herumrannte. Bevor ich meine Kamera rausgeholt hatte, kam auch schon ein Security-Man mit einem Besen und entsorgte das Tier.

    Hundertfüssler greifen aktiv an und ihre Bisse sind nicht nur sehr schmerzhaft, wegen des Giftes, sondern sie können auch für den Menschen gefährlich werden.

    Warum wir am nächsten Tag nicht mit dem Shuttle vom Hotel aus fuhren, ich weiß es nicht. Irgendwie laufen wir einfach gerne und auch große Distanzen machen uns nichts aus. :)

    Jedenfalls sind wir doch glatt 10,7 Kilometer den ganzen Tag über gelaufen. Es war insgesamt nur ein wenig zu heiß, zeitweilig an die 36 Grad bei blauem Himmel. So viel geschwitzt habe ich lange nicht mehr. Ich hatte allerdings auch einiges an Gepäck mit, denn Friedrich überraschte mich damit, dass er den Birdpark als Ziel vorschlug. Da konnte ich ja nicht nein sagen und zum ersten Mal in diesem Urlaub kam mein 100-400 mm Objektiv zum Einsatz.

    Wir sind dieses Mal nicht zu den Twin Towers gelaufen, sondern anders herum. Das war keine gute Idee. Erst liefen wir lange an einer Straße entlang mit 8 Fahrstreifen, dann mussten wir etliche Umwege wegen riesiger Baustellen gehen. Hier wird vielleicht gebaut, ein Wolkenkratzer entsteht neben dem anderen. Da wird jede Lücke ausgenutzt.

    Irgendwie schafften wir es natürlich den verkehrten Ausgang der Suria Mall zu nehmen, beim nächsten Mal wissen wir einfach besser Bescheid.

    Ich machte dann noch ein paar Fotos von den Twin Towers, dann gingen wir zurück zum Hotel.

    Erst gab es eine kleine Ruhepause und dann ging es ab in die Bar im 31. Stockwerk. Dort trafen wir dann wieder Konni und Ute und es wurde ein sehr kurzweiliger Abend. Konni hat soviel von den Touren erzählt, vor allem vom Iran und dem Pamir Highway, den sie auch gefahren sind. Richtig spannend zuzuhören.

    Als nächstes geht es dann nach Indonesien und Borneo auch nach Bali, später ist dann auch nach Australien dran.

    Das war´s mal wieder, ich sage jetzt mal gute Nacht!

    Viele Grüße
    Petra



    Nun sind wir schon wieder jede Menge herumgelaufen, wir hatten Hunger und Durst. Ich wollte gerne ins indische Viertel, denn da finde ich ja immer eine große vegetarische Auswahl.

    Mit viel Fragerei fanden wir dann die Leboh Ampang. Hier gab es viele Lokale und wir suchten uns eins aus, wo die Inder auch hingingen: Restaurant Kader

    Hier gibt es eine riesige Auswahl an vegetarischen Gerichten. Sogar "Chicken vegetarisch" konnte man in allen Variationen bestellen.

    Wir nahmen jedoch einmal Malai kofta (Gemüsebällchen) und einmal Palak Paneer (Spinat mit Käse), dazu gab es Reis auf Bananenblätter.

    Normalerweise isst man hier mit den Händen, aber wir bekamen ein Essbesteck. :) Wir hätten auch gerne ein Bier dazu getrunken, aber sie hatten keine Lizenz, daher tranken wir dann 1 Liter eisgekühltes Wasser. War auch ok. ;)

    Nun fing es gerade an zu schütten und wir flüchteten in ein Kaffee und tranken einen Kafe tarek. Das ist ein großes Glas Kaffee. Wir haben ihn mit Milch bestellt und die Milch war gezuckert.

    Hier warteten wir den Schauer ab, denn Regenklamotten haben wir nicht mitgenommen.

    Hier in KL gibt es 4 verschiedene Busrouten (GoKL) , die kostenlos bestimmte Strecken abfahren. (Purple Line, Red Line, Blue Line und Green Line)

    Wir haben rausgefunden, wo es in der Nähe eine Haltestelle gibt und sind in die Purple Line eingestiegen. Wir wollen in die Nähe des Central Market fahren. Daher stiegen wir am Pasar Seni wieder aus.

    Was auch neu ist, es gibt viele überdachte Wege, hoch über den Straßen, sie heißen Walkways. So muss man nicht mehr Straßen überqueren. Außerdem hat es den Vorteil, dass es dort immer angenehm kühl ist, denn sie sind mit Aircondition ausgestattet.

    Da wir im Hotel nur einen Tee/Kaffee getrunken haben, wollten wir irgendwo frühstücken. Wir sahen das Schild Eat-Street. Das hörte sich doch gut an und so verließen wir den Walkway und gingen an den kleinen Restaurants vorbei. Frühstück gab es dann doch nicht mehr. So aßen wir eine Falafel und tranken eine Cola dazu. Das war sehr lecker!

    Danach gingen wir wieder zum Walkway zurück und wir ließen uns treiben.

    Friedrich hatte sich ein wenig mit dem Stadtplan verlesen und dachte die Busrouten seien Monorail-Routen. Er wollte einfach eine Runde fahren, so als kleine Rundfahrt.

    Gestern sind wir wieder viel gelaufen, insgesamt 8,9 Kilometer. Es ist heiß und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, da schwitze sogar ich.

    Das Frühstück im Hotel haben wir verpasst, auf den nächsten Shuttle wollten wir auch nicht warten, also gingen wir zu Fuß los und zwar in Richtung Petronas Towers.

    Die erstnb drei Bilder haben wir von unserem Flur aus fotografiert, durch die Scheiben, denn die Fenster kann man nicht öffnen.

    Es war schon 20 Uhr geworden und wir wollten nun nicht mehr aus dem Haus gehen. So schauten wir uns im Hotel um. Als erstes fuhren wir hoch in den 31. Stock und schauten uns den Swimingpool an. Von hier aus können wir die Twin Towers nicht sehen und ins Wasser wollten wir nicht.

    Aber es gibt in demselben Stockwerk eine Bar und von dort aus haben wir die Türme sehen können.

    Bis 22 Uhr ist Happy Hour und wir bekommen zwei Biere für rund 5 Euro, das ist doch ein fairer Preis. Wir sitzen draußen und genießen den Blick auf die Petronas Towers.

    Hier machen wir die Bekanntschaft von Konni, er ist mit seiner Frau seit drei Jahren per Tandem unterwegs, gestartet in Deutschland. Da gibt es viel zu erzählen. Zwei Jahre haben sie noch, dann müssen sie zurück, denn die Versicherung ist nur 5 Jahre gültig. ;)

    Sie haben auch eine Seite im Netz: Bis Genf und dann links

    Morgen wollen sie auch hier oben in der Bar sein.

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