Beiträge von Petra

    Der Deckel wäre ja was für Okkes Freund Marvin, der sammelt Bierverschlüssel aus aller Welt. Immer wieder interessant, was es für Hobbys gibt.

    Zu spät Heike, heute haben wir die Flaschen und den Müll entsorgt. Wir haben auch mal eine Zeitlang Bierdeckel und Verschlüsse gesammelt, sogar die Aufkleber auf den Flaschen. Ich kann ja mal versuchen daran zu denken. In Reunion trinken wir sicher ab und zu mal eins.

    Wir können nicht einchecken und wissen noch nicht, was morgen geht. Übrigens, die kleinen ATR-Flieger zur Nachbarinsel Rodriguez sind gestrichen. Nach Reunion soll aber ein A 330 gehen.

    Wir haben Fernsehen an und schauen DW und BBC. Es werden aktuelle Informationen bei der Deutschen Welle eingeblendet, auch von Air Mauritius, denn einige Flüge gingen heute früher als geplant. Von unserem Flug morgen wissen wir noch nichts.

    Merkt man denn überhaupt schon was?

    Ja, es gibt immer wieder heftige Regenschauer und Windböen. Durch den Regen ist natürlich der Wasserspiegel gestiegen und das sah heute am Kai, wo die Boote zur Ile aux Cerfs normalerweise ablegen, so aus. Er ist schon zum Teil verschwunden. Das haben wir uns natürlich gedacht, dass man nicht mehr rüberkommt. Wir wären auch nicht übergesetzt, zu groß die Gefahr, dass wir irgendwo stranden.

    Hier in der Unterkunft haben wir einige Informationen bekommen, was wir machen sollen. Außerdem gab es eine Notlampe und Handtücher zum Abdichten von Fenster und Türen.

    Wenn ich das jedoch recht verstehen, dann rauscht Cilida in einer Entfernung von 200 km an Mauritius vorbei und zwar in Höhe von Poudre D'Or am frühen Sonntagmorgen.

    Mauritius Meteorological Services

    Nun sind wir wieder in unserer Unterkunft. Das Auto ist sicher in der Garage verstaut. Heute gehen wir nicht mehr raus. :)

    Wieder auf Mauritius kommt gerade ein Bus angefahren, wir nehmen ihn, steigen am Supermarkt aus und kaufen unser Abendessen ein.

    Uns ist nach einem Kaffee und Kuchen. Ich sehe an der Kuchentheke kleine Samosas und frage nach, ob sie vegetarisch sind, ja sind sie. So gibt es anstatt furchtbar süßen Kuchen für jeden 2 Samosas und jeweils 1 gebratene Aubergingenscheibe, alles furchtbar fettig, aber es schmeckt köstlich. (pro Stück bezahlen wir 5 Rupien, das sind rund 13 Cent!) Für Friedrich habe ich dazu extra scharfe Chilisauce bestellt. :ffffluestern

    Heute wollten wir uns diese nocvh einmal holen, alles ausverkauft, Weihnachten naht... auch Baguette haben wir heute nicht mehr bekommen! Das ist ja fast wie bei uns vor Feiertagen. {a

    "Zu Hause" angekommen waren wir doch ziemlich geschlaucht und sanken auf´s Sofa und erst einmal ein köstliches kühles Bier, natürlich ein lokales...

    Zum Schluss sehen wir die jungen Schildkröten, sie sind gut geschützt, ebenso wie risiege Flughunde (Pteropus niger) Der Rundgang geht langsam zu Ende, wir besuchen noch das kleine Museum, tragen uns ins Gästebuch ein und erstehen ein Geschenk für Friedrichs Mutter.

    Diese Kanone ist ein Überbleibsel vom 2. Weltkrieg.

    Dann geht es mit dem Boot wieder zurück nach Mauritius.

    Das war ein lohnenswerter Einblick in die Flora und Fauna von Mauritius. Der Fokus lag auf Gewäche und Tiere, die nur hier auf Mauritius beheimatet sind. Bei 30 Grad im Schatten ist es natürlich immer etwas anstrengender. Wichtig ist, dass man genügend Wasser mitbringt, denn es gibt nichts auf der Insel zu kaufen. Ebenso sollte man unbedingt Mückenschutz mitnehmen und ein Sonnenhut ist auch nicht schlecht.

    Man kann auch eine Tour buchen, die mit einem Sprung ins Wasser endet. Das haben wir nicht gemacht, denn ich wollte ja lieber fotografieren. :ppfeifen


    Die Pflanzen wissen sich auch zu schützen. Zum Beispiel fressen Schildkröten keine Blätter mit einer roten Rippe. So sieht man bei vielen Pflanzen und Bäumen unten am Stamm andere Blätter, nämlich welche mit roten Rippen. Sin die Pflanzen dann größer, dann wachsen grüne Blätter.

    Bild 1 und Bild 2 gehören zu demselben Baum.

    Wir erreichen den Ebenholz wald. Das Holz wird hauptsächlich für Musikinstrumente und Möbel verwendet.

    Von außen ist das Holz grau weißlich, nur der harte Kern ist dunkelbrauch bis schwarz. (Bild 3)

    Auf dem letzten Bild sieht man die Skulptur von dem ausgestorbenen flugunfähigen Dodo. Seit 1690 gilt er als ausgestorben. Das Fleisch war äußerst zäh und nicht wohl schmeckend, dennoch hat man den Vogel als Fleischvorrat mit auf See genommen, ebenso wie die Schildkröten.

    Es sind Naturpfade, die wir auf dem Rundgang gehen, also geht es über Stock und Stein und ich habe ein wenig Mühe. Unser Tourguide erzählt, dass man die ganze Insel von" nicht endemischen" Tieren und Pflanzen befreit hat. Wenn ich es richtig behalten habe, dann haben sie 11 Jahre dafür gebraucht.

    Wir besuchen ein Gewächshaus, hier werden die Pflanzen gezüchtet, die ursprünglich nur auf Mauritius beheimatet waren. Ableger werden gerne von den Hotels genommen, die wieder Verwendung in ihren eigenen Gärten haben. So schließt sich dann der Kreis wieder.

    Wir sind gerade zurück von unserer Inseltour, es war richtig klasse, die Scheibenwischer scheinen ein Eigenlebenzu führen, obwohl es nicht regnete. :rrocken Zumindest bis 16 Uhr nicht. Die wilde Südküste ist toll, dann fuhren wir in die Berge, dort fing es an zur regnen, aber fragt nicht wie, eine Serpentine nach der anderen, aber Friedrich ist wieder toll gefahren, auch wenn ich eine grottenschlechte Beifahrerin bin, ich sah mich ewig am Abgrund. Soviel konnte ich gar nicht mitbremsen.

    Jetzt müssen wir uns erholen.

    Pünktlich um 13:30 h, (also zur besten Fotografierzeit :D) fuhren wir mit dem Boot auf die Insel.

    Gleich zu Anfang sehen wir eine große Aladabra- Schildkröte. "Er" ist noch jung gerade mal 103 Jahre alt. Wir bekommen unheimlich viele interessante Informationen. Behalten kann ich nicht alles. Es wird ürbigens englisch gesprochen.

    Ich lerne, wie man die männlichen und weiblichen Schildkröten unterscheidet. Nur die männlichen haben die Buckel oben auf dem Panzer.

    Viele Tiere, die früher hier lebten, sind ausgestorben, meist hat bzw. hatte der Mensch die Hand im Spiel. Die Seefahrer brachten viele Tiere und Pflanzen mit, die das Gleichgewicht störten und somit eigentlich eine Katastrophe bewirkten, denn es starben viele Tiere und Pflanzen aus.

    So der MAURITIUS GIANT SKINK und die COMMERSON’S LIZARD-OWL, deren Nachbildungen wir auf dem Rundgang sehen.

    Wir sind tatsächlich um 7 Uhr morgens aufgestanden :) Das Frühstück haben wir draußen im Freien eingenommen. Es ist im Übernachtungspreis mit drin.

    Gegen 11 Uhr haben wir unsere Sachen gepackt und sind losgegangen. Ich hatte neben meiner kleinen Fuji X100S auch die große Canon nebst 100-400er Objektiv. Also wieder richtig viel Geraffel zum Schleppen.

    Wir probierten mal einen anderen Weg aus (da fanden wir die Palme siehe Rätsel ;) ) Der Weg erwies sich als Sackgasse, wir kamen nicht weiter. Ist ja nicht schlimm, es war nur heiß und die meine Schultern litten.

    Viel zu früh kamen wir am Pointe Jerome an. Hier gehen die Boote zur Insel Ile aux Aigrettes ab. Seit 1965 ist diese Insel ein Naturreservat. Man kann nur mit einer gebuchten Tour die Insel besuchen. Da gibt es verschiedene Angebote. Es gibt eine Webseite:

    Mauritian Wildlife Foundation

    Dort findet man jede Menge Informationen. Auf dieser Insel leben noch Vögel, die es nur dort gibt. Es gibt ein Aufzuchtprogramm von der Aldabra Schildkröte und viele mehr.

    Wir haben uns für eine private Tour entschieden, denn ich wollte gerne fotografieren. Diese VIP-Tour dauert 2,5 Stunden und kostete 1.500 Rupien pro Person. Das war es mir aber wert.

    Wir kamen viel zu früh an, ich bezahlte schon mal die Tour, das geht auch mit Kreditkarte und dann machte Friedrich ein kleines Nickerchen und ich warf einen Blick auf das Wet-Land.

    Auf dem 2. Bild sieht man den Dodo,ein großer flugunfähiger Vogel, der durch die Menschen ausgerottet wurde, vermutlich um 1690. Heute ist der Dodo das Wappentier von Mauritius.

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