Beiträge von Petra

    Flori, die Betreuerin auf dem ersten Bild war eine Schülerin der Hilfe-Schule in Temeswar, die mein Vater "gebaut" hat. Sie kann sich noch gut an ihn erinnern, wie schön :)

    Ich werfe einen Blick in den großen Topf. Heute gab es für die Kinder Nudeln in Tomatensoße. Draußen werden die Spielgeräte winterfit gemacht.

    Hilfe für Kinder unterstützt diese Einrichtungen mit Lehrmaterial, Lebensmittelzuschüssen und Benzingeld für die Betreuer.

    Die Hausaufgabenhilfe für Schulkinder im Dorf Bencecu de Jos stand auch auf meinem Besuchswunsch. Wir kauften 5 kg Bananen ein und fuhren in das Dorf.

    Es liegt recht abgelegen und wir fuhren eine Weile bis dorthin. Da wir im Sommer mit den Motorrädern auch in dieser Gegend sind, schaute ich mir die Straßen meist etwas genauer an. Manche sind ganz ok, aber viele haben doch ganz schön viele Löcher und andere Rillen.

    Außerdem gibt es keine ausgewiesenen Vorfahrtsstraßen. Wenn die Nebenstraßen ein Vorfahrt-achten-Schild haben, dann haben wir Vorfahrt, wenn keines da ist, dann gilt rechts vor links. Das wird noch lustige werden, wenn wir dann im Sommer unterwegs sein werden.

    Wir kamen gut jedoch gut durch. Es waren schon einige Kinder da. Sie kommen nun direkt nach der Schule hierher, bekommen ein Mittagessen und danach werden Schularbeiten gemacht, die beaufsichtigt werden.

    Kathrin, das organisieren "wir" nicht. Es sind Vereine oder Sponsoren, die das übernehmen. Wir geben kein Geld für Transporte aus. Wir haben in diesem Fall eine Anfrage bekommen, ob wir Weihnachtspäckchen haben wollen und haben das Angebot gerne angenommen. Solche reichhaltig gefüllten Päckchen haben wir bisher noch nicht bekommen.

    Heute habe ich wieder viel Elend gesehen, das steckt man nicht so einfach weg. Morgen werden wir mit Claudia Radu zu armen Familien gehen, vorher müssen wir aber noch in der Metro Lebensmittel einkaufen.

    Es wird Zeit, das Bett ruft. Gute Nacht!

    Auch wir waren gespannt, was sich in den Päckchen alles verbirgt, welches die Kleine öffnete:

    Schulhefte, Federmappe, Tuschkasten, Pinsel, Zahnbürste, Kinderzahnpasta, Schere, Tesafilm. ein Puzzle, Anziehsachen, wie Fleecejacke, T-Shirt, Unterwäsche, Socken, Schlafanzug, Seife, Duschzeug, Waschlappen und natürlich auch was Süßes.

    Da haben wir alle richtig gestaunt und natürlich war die Freude groß!

    Fortsetzung folgt!

    Kommentare bitte hierhin schreiben :)

    Wir machen uns auch gleich auf den Weg zu einer armen Familie, die kaum über die Runden kommt. Ein Paket für ein Mädchen nehmen wir mit. Wir haben einen Sponsor gefunden, der diese arme Familie mit einer monatlichen Spende unterstützt. <3

    Wir treffen die Mutter mit ihren beiden Kindern zu Hause an. Das Baby ist erst wenige Monate alt, ihre Schwester ist knapp 5 Jahre. Der Vater lebt von Gelegenheitsarbeiten, da ist die Not groß.

    Toll kiki, irgendwann muss ich es auch mal im Winter auf die Insel schaffen.

    Für die Jungtiere ist es wohl das beste. Nachdem was ich von anderen Fotografen gehört hatte, wollte ich auch nicht mehr wegen der Robben dahin.

    Genieße die Zeit und ich freue mich auf viele Bilder...

    Viele Grüße
    Petra

    Wir waren noch nicht lange wieder zu Hause, da kam der Anruf, dass der LKW in Kürze eintritt. Da ich für die Bilder zuständig bin, machte ich meine Kamera bereit.

    Nun achtete ich darauf, dass ich auch immer das Ersatzakku in der Tasche hatte. Es wäre schade, wenn das noch einmal passieren würde. Die Bilder sind für uns und die Sponsoren wichtig. So können wir berichten und belegen, was wir machen.

    Mechtild Gollnick hat drei Sozialarbeiter informiert, die uns beim Entpacken und auch beim Verteilen der Weihnachtspäckchen helfen wollten.

    Sechs Paletten mit großen Paketen waren im kleinen LKW und dann noch einige Bananenkisten voll mit Kleidung und Schulmaterial.

    Der Fahrer erwartete eine Gabelstapler, damit die Paletten abgeladen werden konnten. Nun ja, so etwas haben wir natürlich nicht, hier ist noch Handarbeit angesagt. ;)

    Für den nächsten Tag wurde ein Kleintransporter mit Weihnachtspäckchen aus Deutschland angekündigt. Der Fahrer wollte sich von unterwegs aus melden. So konnten wir keine großen Pläne machen, denn wir mussten schlißelich vor Ort sein und die Päckchen ausladen.

    Es gibt aber immer genug zu tun. Pünktlich zur Öffnungszeit fuhren wir in die Stadtmitte. Mechtild Gollnick hatte einiges zu erledigen, Geld musste gewechselt werden und noch verschiedene andere Dinge. Ich nutzte diese Zeit und spazierte ein wenig durch Temeswar, hauptsächlich am Opernplatz (Piața Victoriei), der Flaniermeile von Temeswar. Auf der einen Seite steht die Orthodoxen Kathedrale und auf der anderen Seite die Oper.

    Es ist Weihnachtszeit, überall stehen Buden weihnachtlich geschmückt, aber es ist noch zu früh, es hat noch keine auf.

    100 Jahre Rumänien wird gefeiert und ja man sieht es auch.

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