Beiträge von Petra

    Nun schauten wir uns das alte Viertel von Bilabao an, das Casco Viejo. Es ist der älteste Teil von Bilbao und bestand aus nur sieben Straßen. Mit Blick auf das Museo Arqueológico, Etnográfico e Histórico Vasco setzen wir uns auf den lebhaften Unamuno Miguel Plaza (BIld 3)und machten das, was alle hier machen, ausruhen und schauen.

    Der Ober stolperte als er unsere Getränke brachte und mein Tonic-Wasser (ohne Gin ;-)) ergoß in einem Schwall über den Tisch undmeinen Rucksach und ich konnte gerade noch aufspringen mein Smartphone und Fotoapparat schnappen und bekam so nur ein paar Spritzer ab. Friedrichs Bier blieb unbeschädigt auf dem Tablett. Warum sich der Ober ärgerte, blieb mir ein Rätsel.

    Nach der kleinen Pause gingen wir weiter, irgendwie in die falsche Richtung und kamen in ein Viertel, wo wir nicht hinwollten. Daher kehrten wir um und gingen nun in Richtung Kathedrale.

    Am Abend hatte ich noch zwei Apfeltaschen und ein paar "Schweineohren" in einem Eroski (eine spanische Handelskette) gekauft, die wollten wir dann irgendwann später genüsslich verspeisen.

    Das habe ich dann auch gemacht und nach den ersten zwei gierigen Bissen entsetzt festgestellt, dass sich die Apfeltasche als eine Thunfischtasche herausstellte. :mmad

    So hatte Friedrich für den nächsten Tag gleich ein Frühstück, einen Kaffeeautomaten hatten wir ja im Zimmer und ich hatte auch noch Tee übrig. Frühstück hatten wir nicht im Hotel mit inbegriffen. Das wollten wir dann am nächsten Tag, unserem Abreisetag genießen.

    Nun gingen wir ins alte Zentrum von Bilbao. Wieder überquerten wir den Ria de Bilbao und schlenderten die Straßen entlang. Auf dem 4. Bild sieht man das Teatro Arriaga, es wurde auch Ende des 19. Jh. erbaut und zwar im neobarocken Stil. Es war übrigens derselbe Architekt (Joaquín Rucoba) der auch schon das Rathaus entworfen hat.

    Vor etlichen Jahren wurde das Gebäude durch die Flut schwer beschädigt und 1985 neu aufgebaut.

    Für unser zweites Frühstück suchen wir uns ein nettes Plätzchen und es gab ein ausgesprochen gut schmeckendes vegetarisches Pintxos. :) Dazu einen Cappuccino und einen O'Saft und die Welt sah schon wieder anders aus.

    Es war schon wieder schwierig, denn auch die anderen Restaurants öffneten erst später. Burgerking war keine Option, aber das WOK-House probierten wir aus. Es gab sogar etwas Vegetarisches für mich.

    Hat klasse geschmeckt und wir waren pappsatt. Wir haben nämlich jeder die große Portion bestellt, aus lauter Angst, dass wir nicht satt werden würden.

    Das war´s für heute. Morgen geht es weiter!

    Viele Grüße
    Petra

    Wir gehen über die Brücke Puente del Ayuntamiento auf die andere Seite. Langsam bekommen wir nun wirklich Hunger, denn das kleine Pintxos war ja wirklich nur was für den hohlen Zahn.

    Wir finden auch ein nettes Lokal, die Preise sind einigermaßen akzeptabel und wir suchen uns schon was Leckeres aus. Dann kommt die Ernüchterung, Im Moment kann man nur was trinken, die Küche macht erst um 20:30 h auf. Erst denken wir, das halten wir aus, aber dann entscheiden wir uns doch dafür, dass wir uns etwas anderes suchen, der Hunger nagt...

    Es gibt einen Erholungspark, Picknickmöglichkeiten. Wir wollten jedoch zu der Kapelle gehen, aber wir haben sie nicht gefunden. :Kopffass:

    Es war heiß und die Wege waren nicht ganz so günstig zum Gehen, auch wenn ich ja in Übung war. Daher beschlossen wir in eine der Restaurants einzukehren und ein kaltes Getränk zu trinken. Essen wollten wir noch nichts. Ich glaube, es gab auch noch nichts.

    Ach so, so richtig gab es da nicht zu fotografieren, außer diesem Lost Place. :)

    Nach nur wenigen Minuten erreichen wir die Funicular de Artxanda, die Seilbahn, die uns in in kurzer Zeit nach oben auf den Stadtberg bringt. Wir kaufen uns eine Hin- und Rückfahrkarte zu 3,25 € pro Person. Die Bahn ist voll, oder wir sind zu spät, daher bekommen wir nur einen ungünstigen Stehplatz, egal auf dem Rückweg hatten wir dann die Möglichkeit besser zu gucken.

    Das Wetter ist herrlich und wir haben uns überlegt, dass wir zum Monte Artxanda hochfahren wollen. Von dort hat man eine schöne Aussicht auf Bilbao, so hatten wir das gehört.

    Wir müssen über den Ria de Bilbao gehen und laufen über die Fußgängerbrücke Zubizuri. Das ist baskisch und heißt übersetzt weiße Brücke. Sie sieht hübsch aus in ihrem modernen Design. Der Boden ist eigentlich aus Glas, aber die Glasflächen wurden mit Kunststoff abgedeckt. Der Grund soll die Rutschigkeit bei Nässe sein. Schade, sonst hatte man auf den Fluss durchschauen können.

    Friedrich brachte mir frische Sachen mit, vor allem ein paar bequeme Schuhe. Dann zogen wir los, denn wir hatten beide schon eine lange Fahrt hinter uns und wir wollten eine Kleinigkeit essen und ein Willkommensbier trinken.

    In den Kneipen und Bars werden viele leckere Pintxos angeboten. Bei den Basken gibt es nämlich keine Tapas.

    Wir haben Glück unter unter den vielen Fleisch- und Fischangeboten finden wir ein einziges vegeatrisches Pintxos, mit Ziegenkäse und Gemüse zwischen Brot und alles wird mit einem Zahnstocher zusammengehalten. Die Vielfalt der Pitxos ist wirklich riesengroß. Die Bars übertreffen sich gegenseitig. In der Regel macht man eine Pintxostour, das heißt man isst ein, zwei und trinkt dazu ein kleines Glas Wein, natürlich ein Txakoli oder ein kleines Bier, das heißt Zurito. Danach zieht man weiter.

    Die Pintxos sollen aber kein Mittagessen ersetzen, sondern nur ein Appetithäppchen sein.

    Angekommen in Bilbao musste ich mich erst einmal orientieren, denn ich hatte noch keinen Stadtplan. Wie gut, dass die Touristeninformation gleich in der Nähe des Bahnhofs war.

    Dort bekam ich einen Stadtplan und die nette Mitarbeiterin zeigte mir gleich, welche Spaziergänge wir in der Stadt unternehmen können, wo sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden und am wichtigsten war zunächst, wie ich zum Hotel komme.

    Ich hatte für uns das Mercure Bilbao Jardines De Albia, ein Mittelklassehotel, gut in der Innenstadt gelegen, gebucht.

    Zu Fuß war ich auch in wenigen Minuten da, checkte ein und überlegte gerade, ob ich mir schon ein Willkommensgetränk aus der Zimmerbar gönnen sollte. Da kam aber schon Friedrich an und die Freude war groß. <3

    Zunächst musste ich jedoch von Burgos, wo ich meinen Jakobsweg beendete, nach Bilbao kommen. Schon von Deutschland aus habe ich mir eine Zugfahrkarte gekauft. Für die zweieinhalbstündige Fahrt habe ich gerade mal 14,85 € bezahlt. Gebucht habe ich über goeuro.com, ausgeführt von dem staatlichen Eisenbahnunternehmen Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles kurz Renfe genannt.

    Was ich nicht wusste, der Bahnhof von Burgus für die Schnellzüge liegt um die 5 Kilometer von der City entfernt. Es fahren Busse dorthin. Ich hatte Glück, die Haltestelle Plaza de España lag nicht weit von meiner Unterkunft entfernt.

    Für die Züge werden nur so viele Tickets verkauft, wie auch Plätze vorhanden sind, das macht das Reisen sehr angenehm.

    Die letzten drei Bilder sind vom Bahnhof in Burgos.

    Hallo,

    Bilbao, die Hauptstadt der Provinz Biskaya, gehört zu der autonomen Gemeinschaft Baskenland. Es ist die größte Stadt im Baskenland, die Hauptstadt heißt jedoch Vitoria-Gasteiz.

    Von Deutschland aus gibt es einige Nonstop-Verbindungen, so gibt es Flüge von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München.

    Nach meinem Jakobsweg habe ich mich mit meinem Mann in Bilbao getroffen. Sie hat uns so gut gefallen, daher möchte ich euch die schöne Stadt vorstellen. Der Fluss Ria del Bilbao fließt mitten durch die Stadt und gibt ihr Zugang zum Golf von Biskaya, eine Bucht im Atlantischen Ozean.

    Mein Enkelsohn kennt kein Pflaumenkompott. Mag ich das? Ich sage zu ihm, komm mit einem Schälchen her, dann kannst Du was mit nach oben nehmen.

    Nach einer Stunde kam er mit einem kleinen Kompottschälchen. Ich gab ihm ein Löffelchen zum Probieren.

    Da schaut er mich an und sagt, indem er auf eine große Tupperschüssel zeigt: Nimm doch bitte diese Schüssel Oma, da passt dann mehr hinein. Die nehme ich dann mit nach oben.

    Na, ist das nicht ein Kompliment?

    Viele Grüße
    Petra

    Hallo,

    heute kam Friedrich mit anderthalb Kilo Pflaumen an, die er von seinem Freund geschenkt bekommen hatte. Erst dachte ich oh Schreck, denn ich darf ja auch keine rohen Pflaumen essen. Dann habe ich überlegt, was kann ich damit machen. Kuchen backen, nö, der wird bei uns ja nicht alle. In meiner Jugend haben wir immer Pflaumenkompott gegessen, entweder so oder mit gekochten warmen Nudeln.

    Ebenso mögen wir alle sehr gerne Pflaumenmus.

    Gesagt getan, von einem Kilo mache ich Pflaumenmus und von dem restlichen Pfund gibt es Pflaumenkompott.

    Wenn es was geworden ist, dann schreibe ich die Rezepte noch auf.

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Friedrich hat die Pflaumen entsteint, es waren"nur" 5 - 7 mit Würmern.

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