Beiträge von Petra
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Ihr ahnt es schon? Genau, wir mussten nämlich wieder runter, das war nicht so lustig, da ziemlich steil und viele Steine, dafür kein Weg, so die ersten 3,5 Kilometer.
Bilder habe ich keine gemacht, denn ich musste höllisch aufpassen. Irgendwann haben mich wohl auch alle überholt, die auf dem Weg waren.
Aber man traf sich natürlich bei der nächsten Einkehrmöglichkeit...
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Nun bin ich 11 km gelaufen und wieder lange hinauf auf Schotterpisten, nun brauche ich unbedingt eine Pause. Diese mache ich in dem Dorf Zariquiegui. Es gibt - wie so immer eine vegetarische Tortilla, eine Banane und ein Tonic Wasser.
Gerade, als ich meine Pause beendet hatte und wieder gehen wollte, sehe ich Cecil. Ich habe sie schon in Orisson kennengelernt, sie kommt aus London. Melanie kommt aus Deutschland und fängt gerade mit dem Camino an. So bleibe ich doch noch ein Weilchen und wir unterhalten uns noch ein wenig.
Ich ziehe alleine los. Na klar, dass die Beiden mich kurze Zeit später überholen.
Es ist recht heiß und die Landschaft ist toll! Das Schöne an dem Camino ist, dass man an Orte kommt, wo man niemals mit dem Auto hinkäme und somit wirklich schöne Aussichten erhält.
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5. Etappe von Pamplona nach Puente la Reina - 24,7 km 41.326 Schritte, davon 23.931 Stufen/Steigungen
Irgendwie brauche ich morgens immer viel Zeit, denn der Rucksack muss wieder gepackt werden und ich muss entscheiden, was ich im Tagesrucksack alles mitnehme. Dieses Mal entscheide ich mich dafür, kein Regenzeug mitzunhemen.
Der Weg aus Pamplona zieht sich natürlich hin. Nur einmal muss ich nach dem Weg fragen, da ich nicht genau wusste, wie ich vom Hotel auf den Camino komme. Aber es war ganz leicht.
Morgens ist die Stadt noch wie ausgestorben. Kehrmaschinen machen alles sauber, die Geschäfte haben noch zu und es eilen Menschen durch die Straßen, die wahrscheinlich zur Arbeit gehen.
Ich komme am Campus vorbei, überquere die Autobahn und nach rund 3 Kilometern bin ich dann endlich raus aus der Stadt
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Na ich weiß nicht so recht, das Frühstück war halt ok für Spanien, Weißbrot, Marmelade und kalte gekochte Eier. Ich hätte auch Wurst, scharfen Käse und Müsli haben können, sowie Kuchen und Obst.
Mittags gab es wie immer Tortilla mit Brot und dazu ein Tonic Wasser. Unterwegs eine Tomate und ein kleines Stück Honigmelone. Da ich gerade erst nach 23, 4 Kilometern angekommen bin, habe ich keine Lust mehr raus zum Essen zu gehen, also gibt es Wasser und ein paar Haribo Fruitmania Berry, die mir Friedrich mit auf den Weg gegeben hat.
Heute war es extrem heiß und ich habe viele Pausen gemacht und 3 Liter getrunken. Es gibt unterwegs auch Brunnen, wo man seine Flasche auffüllen kann.
Und schon wieder bin ich fix und foxi... Ich bin jetzt übrigens in Estelle
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Stimmt Anja, da hast du recht. Solch ein Frühstück ist nicht in der Herberge mit inbegriffen, ich habe dafür bezahlt. da ich aber schon gestern Abend nichts mehr zu essen bekommen habe und auf flüssige Nahrung ausweichen musste, war heute morgen ein etwas üppigeres Frühstück unbedingt notwendig.
Bist du auch denselben Weg gegangen, du hast es mal erzählt, ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern.
Ich übernachte aber nicht mehr in den Pilgerherbergen, ich glaube, das habe ich schon mal erwähnt, nur in Orisson musste ich dort übernachten, weil es nichts anderes gab. Ich gönne mir jetzt den Luxus mein eigenes Zimmer mit Bad zu haben und nicht teilen zu müssen..
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Immerhin bin ich am gestrigen Tag doch noch 6,2 km gelaufen. Total fasziniert war ich von der Geschichte, die die Stadt nun mal prägt: Sanfermines - der Stierlauf
So bin ich den Weg abgelaufen, den die Stiere nehmen, vom Stall bis zur Plaza de Toros. Dort habe ich eine interessante Besichtigung gemacht, mit vielen Informationen über die Geschehnisse und natürlich viele Videos und Bilder zu sehen bekommen.
Letztes Bild: Monumento al Encierro
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Nur noch wenige Kilometer und ich erreiche Pamplona. Der Jakobsweg führt über die Magdalenen- Brücke. Ich gehe über die Brücke und setze mich auf eine Bank. Nun muss ich rausbekommen, wie ich zum Hotel komme. Wieder stelle ich fest, dass ich mir die Karte von Spanien immer noch nicht runtergeladen habe. Was für ein Mist! Das Handy hat keinen Empfang.
Von weitem höre ich meinen Namen, Marta und ihre Eltern kommen gerade an. Marta sucht im Netz, sie hat besseren Empfang und Jose hat sein Navi angemacht. Nun werde ich bis zum Hotel gebracht. Ihr Hotel ist ganz in der Nähe. Es gibt eine herzliche Verabschiedung, ich habe wieder viel Glück gehabt.
Das Hotel liegt sehr zentral in der Nähe vom Plaza del Castillo. Gleich vor dem Eingang gibt es rechts und links eine Tapas-Bar, wunderbar...
Das Zimmer ist prima, ich habe sogar eine Klimaanlage, das ist gut so. Am Abend gehe ich noch kurz raus in die Tapas-Bar und genieße eine laue Sommernacht.
Über Pamplona werde ich noch separat berichten, ich habe hier einen Ruhetag dazwischengeschoben und es gibt viel zu erzählen. Das werde ich aber erst später machen können, denn morgen geht mein Jakobsweg schon wieder weiter.
Es gibt dann später einen Link hier zu dem Bericht.
Viele Grüße
Petra
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In Villava angekommen, weiß ich schon wieder nicht weiter und gehe erst den falschen Weg. Irgendwie sind die anderen Pilger wohl schon viel weiter als, habe ich im Gefühl.
Jedenfalls laufe ich wieder zurück und überquere die Brücke und ja, nun bin ich richtig. Villava zählt schon zu einem Vorort von Pamplona. Das beschwingt und ich laufe nun sehr lange immer geradeaus. Unterwegs sehe ich Temperaturanzeigen, 30/32/34 alles ist vorhanden. Es scheint so, dass es heiß ist.
Ich gehe in Villanova auf den Hauptplatz und will zum Endspurt eine kleine Verschnaufpause bei einem kühlen Getränk einlegen, daber es halten alle Siesta. Dann eben nicht!
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Auch nach der nächsten Unterführung wusste ich nicht so recht weiter, denn auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, ein Spanier wies mir den Weg, Jedoch las ich wenig später nur Huarte und wusste sofort, nö, das ist nicht der Weg, den ich gehen wollte, denn das bedeutete einen Umweg von 2 - 3 Kilometern.
So drehte ich um und ging den anderen Weg, den alten historischen. Der führte zunächst wieder sehr steil in die Höhe und nun lief ich auf sehr schmalen Pfaden oben am Hang entlang. Es ist jetzt doch recht heiß geworden und ab und zu legte ich eine kleine Verschnaufpause ein.
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