Wir kommen nach Forsand, und kaufen in einem kleinen Coop Wasser ein. Dann sehen wir die kleine Fähranlegestelle. Wir sind goldrichtig, denn hier kommt die Auto-, Transport-und Passagierfähre an, die einmal ganz durch den Lysefjord fährt. Super, genau das wollten wir doch gerne machen.
Wir lesen was von der Abfahrt um 14:20 (was sich jedoch als falsch herausstellte) Es waren verschiedene Haltestellen aufgeführt mal recht vom Lysefjord und dann wieder links am Lysefjord: Sognesand, Flørli, Lysebotn
Da wir noch über eine Stunde Zeit hatten, suchten wir einen Parkplatz für unsere Maschinen und machten wir ein kleines Picknick am Ufer. Es warteten noch andere auf die Fähre. Wir haben uns überlegt, dass wir nur auf die Fähre gehen, wenn wir auch garantiert zurückfahren können, denn es ist die letzte Fähre.
Schneller als erwartet kommt die Fähre, wir waren aber bereit. Es wurden nur Passagiere ohne Fahrzeuge mitgenommen, denn es ist nur eine kleine Fähre und der Platz ist voll oder reserviert. Da sah man lange Gesichter bei den Camperfahrern.
Ich bekam die Bestätigung, dass wir auf der Fähre bleiben können und damit war es klar, wir fahren den 42 Kilometerlangen Lysefjord bis zur Endstation und wieder zurück. Friedrich z<hlte später auf der Fähre 464 NOK für uns beide.
Wir kommen am Preikestolen vorbei, wie klein doch die Kanzel von unten aussieht. (2. Bild ungefähr in der Mitte oben)
Ich habe mir die Anlegestellen nicht alle merken können, wir fahren immer mal von einer Seite zur anderen.
An einem Ort warten 3 Motorradfahrer, aber auch diese werden nicht mitgenommen. Das ist bitter, denn sie haben jetzt kaum eine Chance ohne einen riesigen Umweg nach Lysebotn zu kommen. Allzuviel ist da nicht los, aber es gibt dort eine Gebirgsstraße und eine relativ neue Straße, die nur im Sommer zu fahren ist mit 27 Serpentinen (definitiv nichts für mich! eine davon ist sogar in einem Tunnel, da wird mir schon beim Schreiben schwindelig)