Beiträge von Petra

    So, ich habe erst einmal versucht, mich sachkundig zu machen. Das ist nämlich wirklich nicht so einfach, weil die Meinungen - auch bei der unteren Jagdbehörde - auseinandergehen, je nachdem, wie man selber zu den Katzen steht. ;)

    Den Anwalt lasse ich vorerst außen vor. Ich habe jetzt noch einmal mit den unmittelbaren Nachbarn gesprochen, die alle entsetzt sind. Drei von denen haben selber Katzen und werden jetzt öfter mal ein Auge auf den Nachbarn werfen. Wir kontrollieren jetzt auch jeden Abend am Zaun entlang, ob wieder eine Falle aufgestellt wurde.

    Wenn es um einen Marder oder einen Waschbär gegangen wäre, dann hätte man ganz sicher die Falle in der Nähe des Autos, der Garage oder vom Haus aufgestellt. Der Nachbar hat jedoch die Falle weitab von seinem Haus und seiner Garage am mittleren Ende unserer gemeinsamen Grenze genau auf seinem Grundstück aufgestellt. Zwischen seinem und unserem Grundstück hat er eine Tujenhecke gepflanzt so hoch, wie es das Nachbarrecht erlaubt und dann kommt ein schmaler Grenzstreifen vielleicht ca. 50 cm freie Fläche, damit er die Hecke noch auf seinem Grundstück schneiden kann. Danach kommt unser Sichtschutzzaun. Und genau auf dieser freien Fläche stand sie, die Falle, also schon gezielt.

    Ich war heute morgen beim Ordnungsamt der Samtgemeinde Nienstädt und habe mich erkundigt, ob jeder Lebendfallen in seinem Garten aufstellen darf. Man will sich erkundigen und sagt mir Bescheid. Solche Anfragen kommen wohl nicht tagtäglich. Die Sachbearbeiterin war jedenfalls auch sehr erstaunt.

    Viele Grüße
    Petra

    Der Heilige Nektarios von Ägina wird natürlich auf der Insel hoch verehrt. Er verbrachte seine letzten Lebensjahre auf Ägina und gründete dort das alte Kloster neu. Ich habe im Bericht ja ein Bild der neuen Klosterkirche hochgeladen. Ein prächtiger Bau. Gerade in der Zeit, in der wir jetzt auf der Insel waren, kamen viele Gläubige hierher, um zu beten. Er wird auch bei Krebserkrankungen um Heilung angerufen. Man sagte uns, dass auch sehr viele Menschen aus Rumänien hierher kommen, um im Kloster zu beten.

    Nektarios von Ägina

    Auf dem Weg von Ägina-Stadt nach Agia Marina kommt man meist hier vorbei. Es gibt aber auch noch einen anderen Weg.

    Auf dem "Klosterberg" Paleochora stehen noch ungefähr 32 kleine Kapellen. Ich wäre gerne ganz nach oben geklettert, nur es ist einfach zu spät geworden. Wir wollen noch bei Elli vorbei und die Mopeds müssen wir auch noch abgeben.

    So halten wir nur für ein paar Bilder an. Wir kommen ja irgendwann wieder. Übrigens sind unsere beiden Maschinen leer und stehen unter dem Rotstrich. Mit dem sprichwörtlich letzten Tropfen Benzin erreichen wir die Tankstelle und tanken nochfür ein paar Euro.

    Am Abend schaut Friedrich mit anderen Griechen bei Panos Fußball, ich widme mich meinen Bildern und dem Reisebericht...

    Der Hunger, besser gesagt der Appetit treibt uns in eine Taverne. Wir gehen dorthin, wo wir schon immer gegessen haben, wenn wir in Perdika waren. Früher gab es hier Claudia mit ihrem Mann, nun gehört sie jemanden anders. Das Essen ist vorzüglich. Schon wieder landen wir bei Meliziana Salata, Gurken-Tomaten-Salat und Saganaki... nur den Wein lassen wir dieses Mal aus, wir sind ja motorisiert unterwegs.

    Der Hafen ist voll von Segelschiffen und Yachten, ebenso gibt es kaum noch freie Tische in den Tavernen. Schön für die Griechen. Pappsatt verlassen wir Perdika, werfen noch einmal einen Blick auf die Insel Moni (Bild 5)

    Unser letzter Tag bricht an, noch einmal fahren wir über die Insel, wir brauchen eine Briefmarke, was sich als schwierig herausstellt, denn die Post hat zu und nirgendwo bekommt man eine, morgen sagt man uns.

    Ein Teil der Küstenstraße nach Perdika ist gesperrt, so lernen wir tatsächlich noch einen anderen Weg kennen. Ich dachte immer, wir kennen alle Straßen auf Ägina. :)

    Auch in Griechenland ist der 1. Mai der Tag der Arbeit und arbeitsfrei. Im Wasser und am Strand tummeln sich Familien mit Kindern, Urlauber und Einheimische.

    Hallo,

    wir waren ja ein paar Tage weg und Michael erzählte uns eben eine Horrorgeschichte. Am Abend rief er Sally, (unsere Katze) damit sie in die Wohnung kommt, aber Sally kam nicht. Normalerweise kommt sie immer nach wenigen Minuten angelaufen. Michael schaute in unseren Garten und hörte Sally miauen. Er schaute durch unseren Zaun und sah die Falle, Sally war gefangen in einer Lebendfalle auf des Nachbarn Grundstück!. Er rief die Polizei an, diese meinten, dass er beim Nachbarn klingeln sollte. Es war allerdings schon 1 Uhr in der Nacht.

    Michael klingelte Sturm, es machte keiner auf. Daraufhin hat er wieder die Polizei angerufen. Die kamen dann und sie haben Sally befreit.

    Was ist das nur für ein Mensch? So ein Armleuchter. (ich will das andere Wort mit A und ..ch nicht schreiben). Es ist Tierquälerei und das werde ich nicht so stehen lassen.

    Gut jedenfalls, dass ein Protokoll existiert. Ich werde morgen bei der Polizei vorbeifahren und mir den Bericht geben lassen. Dann schaue ich, wie ich weiter vorgehen werde. Vermutlich erst Polizei, dann Ordnungsamt, dann untere Jagdbehörde und wenn alles nicht hilft, dann gehe ich zum Anwalt.

    Bei Tasso gibt es verschiedene Berichtezu Lebendfallen, so zum Beispiel hier, ich zitiere mal die Antwort:

    Zitat

    Das Aufstellen von Lebendfallen fällt unter das Jagdrecht ist unter anderem im Bundesjagdschutzgesetz und den jeweiligen Jagdgesetzen der Bundesländer näher geregelt. Im Ergebnis kann zwar jedermann eine solche Falle kaufen, anwenden darf man sie jedoch auch aus tierschutzrechtlichen Gründen nur mit einem Jagdschein. Es wäre also zu klären, ob Ihr Nachbar überhaupt einen solchen Schein hat. Wenden Sie sich an das Ordnungsamt und die Polizei und schildern dort schriftlich den Fall und bitten um Überprüfung.

    oder hier ein neuerer Fall aus 2017 auch bei Tasso:

    Zitat

    Im Ergebnis kann zwar jedermann eine solche Falle kaufen, anwenden darf man sie jedoch auch aus tierschutzrechtlichen Gründen nur mit einem Jagdschein. Zudem müssen die Fallen mindestens zweimal täglich, morgens und abends kontrolliert werden. Es wäre also zu klären, ob Ihr Nachbar überhaupt einen solchen Schein hat und ob er seinen Kontrollpflichten nachgekommen ist.

    Sie könnten daher schriftlich bei der für Ihren Wohnort zuständigen unteren Jagdbehörde im Landratsamt Konstanz eine Anzeige erstatten. Fügen Sie wenn möglich Beweisfotos bei und benennen mögliche Zeugen mit Name und Adresse.

    Ist das Vorgehen nicht armselig? Katzen sind Freigänger und gehen auch mal in fremde Gärten. Das muss man ganz einfach dulden. Man kann sie verjagen, man kann Duftblumen setzen, die Katzen nicht mögen, aber Katzen fangen? Das geht nicht.

    Ich möchte nicht darüber nachdenken, warum er die Katze gefangen hat und was er gemacht hätte, wenn er zuerst die Katze gefunden hätte, bevor die Polizei Sally befreit hätte.

    So ein fieser Möpp! Ich habe erst einmal unsere Nachbarn informiert, die auch Katzen haben, denn ich glaube nicht, dass er die Falle nur wegen Sally aufgestellt hat.

    Viele Grüße
    Petra

    Da bin ich aber mehr als gespannt, was Dich jetzt im Libanon erwartet. Ich kenne den Libanon noch anders, als noch nichts zerstört war. Hast Du auch Tripoli ins Auge gefasst?

    Ich glaube, so richtig touristisch geht es da im Moment nicht zu. Die Sicherheitslage ist ja im Moment auch nicht so üppig.

    Viele Grüße
    Petra

    Wir sind nun auf der Fähre, die ist proppenvoll und natürlich hat sie Verspätung. Unsere Zeitplanung ist aber ok, wir haben genügend Puffer eingebaut. Wir können sogar die neue Zugverbindung zum Flughafen ausprobieren.


    Angela, ja es waren nur ein paar Tage, aber besser als nichts. :thump:

    Das letzte Mal waren wir vor 2 Jahren hier. Wir haben uns vorgenommen, im nächsten Jahr kommen wir wieder.:yyyesmaster

    Nun wird es Zeit, wir fahren zurück, stellen die Moped ab, machen eine kleine Siesta und danach frisch geduscht, geht es aufs Sträßchen. An dem Abend laufen wir zu Kostas und treffen uns dort mit Elli zum Abendessen. Es gibt griechische Kost und leckeren Bio-Wein, selbst gekeltert! :pprost

    Die Taverne ist in Alones, man kann bequem zu Fuß dorthin gehen. Es ist schon dunkel als wir den Weg nach Hause antreten. Wir stellen fest, dass die Straßenbeleuchtung noch per Hand angestellt wird. Da manche Laternen nicht brennen, drücken wir den Knopf und siehe da die Lampen gehen tatsächlich an. :ttanzen

    Das war´s dann mal wieder für heute. Da wir morgen zurückfliegen, gibt es den Rest des Berichts erst, wenn ich wieder zu Hause bin.

    Viele Grüße
    Petra

    Kommentare bitte hier hinschreiben :)

    Wir laufen durch das Dorf, man könnte von hier aus auf einem Wanderweg sogar bis zur Küste gehen. Das ist uns jedoch zu weit, wir müssen ja wieder zu unseren Scootern zurück, die wir am Ortseingang haben stehen gelassen. So genießen wir den Blick auf Perdika, die Insel Moni und ganz in der Ferne sieht man sogar den Peleponnes. (Bild 3)

    Der höchste Berg auf der Insel Ägina ist der Oros, ganze 532 m ist er hoch. Nein, wir wollten ihn nicht besteigen, das war uns viel zu anstrengend. Friedrich hat das schon einmal gemacht. Wir fuhren aber ein kleines Stück den Berg hoch, bis der Weg für unsere Maschinen nicht mehr geeignet war.

    Ein kleines Stück liefen wir zu Fuß, wir hofften, dass wir auf Perdika schauen konnten, aber das nicht der Fall. Wir kehrten um und fuhren weiter.

    Jetzt kommt eine schöne Strecke, es geht in Serpentinen wieder den Berg hoch, am liebsten würde ich überall halten. Genau hier habe ich meine ersten Erfahrungen mit einem Moped gemacht. Man brauchte keinen Führerschein, sondern musste sein Können durch Vorzeigen beweisen. Genau diese Serpentinen waren nicht geteert und was habe ich damals geflucht, wenn ich a) nicht um die Kurve kam und dann b) der Motor auf der Steigung verreckte. War das Wetter auch noch schlecht, dann war es eine regelrechte Schlammschlacht. Ach, das war so schön...

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!