Beiträge von Petra

    Als nächstes erreichen wir das Olympiastadium von Barcelona. Es wurde 1929 gebaut, 1936 sollten die Olympischen Spiele in Barcelona stattfinden. Leider bekamen sie dann doch nicht den Zuschlag, den erhielt damals Berlin.

    Das Stadium wird aber immer noch für verschiedene Sportveranstaltungen genutzt und 1992 fanden dort sogar die Olympischen Spiele statt.

    Immer wieder mussten wir den Radfahrern ausweichen, so liefen wir etwas im Zickzack, wir wollten auf den Hausberg von Barcelona. Dort befindet sich die Burg Montjuic.


    Es gibt viele Verkäufer mit Ein-Euro-Artikeln, Regenschirmen und Selfie-Stangen, ein Mann macht Riesen-Seifenblasen und auf der Parkbank sitzt eine Frau mit Regenschirm und füttert grüne Papageien und Tauben.

    Weiter geht unser Spaziergang zu den Gärten von Joan Maragall.

    Wieder unten angekommen, sehen wir den Grund, warum so einiges abgegrenzt ist. Es findet ein Radrennen statt und zwar die 7. Etappe der Katalonien-Rundfahrt mit einem Rundkurs von 154.8 km.

    Es gibt später noch Bilder von dem Rennen, denn wir kamen an einigen Stellen vorbei, wo sie an uns vorbeisausten.

    Seht Ihr die beiden Türme, die an Venedig erinnern. In der Mitte des Platzes ist ein großer Brunnen, der Verkehr wird stark reguliert, Fahrspuren sind geschlossen. Noch wissen wir nicht warum.

    Ich hole die GoPro raus und mache ein paar Bilder. Mir gefallen die etwas anderen Ansichten der Kamera :)

    In der Ferne sahen wir die ehemalige Stierkampfarena. Heute befinden sich etliche Ladengeschäfte und viele Restaurants in diesem Gebäude.

    Damit man nicht die vielen Treppen hochsteigen muss, kann man für 1 Euro mit dem Fahrstuhl hochfahren, was wir dann auch gemacht haben.

    Von oben haben wir einen schönen Blick auf den Park und auf der anderen Seite auf den Plaza España.

    Am 25. März schauten wir aus dem Zimmerfenster und ja, es regnete nicht mehr. Die Sonne tat sich schwer, es war noch wolkenverhangen, aber immerhin kein Regen mehr. Den Regenschrim packten wir zur Sicherheit aber dennoch ein. So waren wir gewappnet.

    Nach dem Frühstück zogen wir los. Wir hatten uns ein grobes Programm ausgedacht. Einen Reiseführer hatten wir nicht, aber ich hatte uns schon in Deutschland einen großen laminierten Stadtplan gekauft, der uns gute Dienste leistete.

    Mit der Metro fuhren wir zum Parc de Joan Miró. Ihn gibt es noch nicht so lange und zur Zeit wird er auch umgestaltet. Bekannt ist die Skulptur Frau mit Vogel, 22 Meter hoch und bunt. Man muss schon einiges an Phantasie aufbringen, um den Vogel zu erkennen. Joan Miró hat die Skulptur erst 1982 fertig gestellt, ein Jahr vor seinem Tod. Der Park wurde 1983 eröffnet.

    Im Hotel angekommen zogen wir uns trockene Sachen an, machten eine kleine Erholungspause und dann gingen wir noch einmal aus. Dieses Mal aßen wir eine vegetarische Paella, wir sind schließlich in Spanien. Sie schmeckte uns köstlich! Ich hatte am Abend keinen Fotoapparat mitgenommen, daher musste das Handy herhalten. ;)

    Ein weiterer Tag lag noch vor uns, doch davon später.-

    Viele Grüße

    Petra

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    Die Sagrada Família ist eine römisch-katholische Basilika in Barcelona. Der Bau der von Antoni Gaudí im Stil des Modernisme entworfenen Kirche ist bis heute unvollendet. Er wurde 1882 begonnen und soll nach aktueller Planung 2026 zum 100. Todestag von Gaudí fertiggestellt sein. (Quelle)

    Es ist ein imposanter Bau. Hier knubbelten sich auch die Besucher, es war zum Bersten voll.

    Irgendwann haben wir alles gesehen, was wir sehen wollten. Es regnete immer noch. und wir schlugen den Heimweg ein.

    Pünktlich um 17 Uhr waren wir wieder an Ort und Stelle. Dieses Mal wurden wir anstandslos eingelassen. Es gab wieder Audiogeräte und wir erfuhren, dass die Turmbesteigung leider wegen des schlechten Wetters ausfiel. Das Geld bekommen wir wieder zurück.

    Schade, aber nicht zu ändern. Wir ließen uns die gute Laune nicht durch solche "Kleinigkeiten" verderben.

    Hier ein paar Bilder mit der Fuji, es durfte fotografiert werden, aber nicht mit professioneller Kamera und nicht mit Stativ:

    Überpünktlich waren wir an der Basilika und gingen an dem ersten Posten vorbei. Am 2. Posten wurden wir zurückgewiesen, denn wir waren 40 Minuten zu früh. :Kopffass:

    Wir sollten im Regen warten. Nö, dazu hatten wir keine Lust, also suchten wir uns ein kleines Café und hatten Glück und fanden sogar ein Plätzchen. Friedrich und Jenni probierten einen weißen Tee, der ihnen viel zu bitter war. Glück für mich, ich wählte einen Cappuccino.

    Für 17 Uhr hatten wir uns Karten gekauft für die Sagrada Familie. Wieder nahmen wir die Metro. Das System ist super, man kommt gut überall hin. Nur ab und zu mussten wir die Linie wechseln.

    Es regnete immer noch wie bekloppt, aber noch hielten unsere Sachen dicht. (Nur Friedrichs Schuhe nicht!) So richtig an Sightseeing war natürlich nicht zu denken.

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