Etappe 3 – mit IndiGo von Mumbai nach Goa ✈️🌴
Wer glaubt, dass wir heute früh im Niranta Hotel einfach ins Bett gesunken sind, der irrt sich gewaltig. Wir waren komplett aufgedreht, an Schlaf war nicht zu denken. So machte ich in Ruhe den Bericht zur Flugstrecke fertig und stellte ihn online. Wir telefonierten auch noch mit Jenni, die ja unser Haus samt Katze Sally hütet. 🐾
Unsere Uhren stellten wir auf die indische Zeitzone um und aktivierten den Wecker – natürlich übers Handy. Wer schleppt heutzutage noch einen Wecker mit? Wir jedenfalls nicht. Unsere Schlafenszeit schrumpfte auf dreieinhalb Stunden, aber besser im Hotelzimmer absitzen als unbequem am Flughafen.
Ich hatte das Gefühl, kein Auge zugetan zu haben. Als der Wecker nach kurzer Zeit klingelte, sprangen wir unter die Dusche und gingen zum Frühstücksraum – das Frühstück war im Preis inbegriffen. ☕🥐 Viel Zeit ließen wir uns nicht, wir checkten aus und begaben uns in die Abflugshalle.
Da wir diese Strecke schon öfter geflogen sind, wussten wir noch so einigermaßen, wie der Ablauf ist. Ich hatte uns bereits online eingecheckt, aber es fehlte noch das Kofferlabel. Man schickte uns zum internationalen Schalter – ja, auch innerindische Flüge werden dort abgefertigt.
Beide Koffer mussten gemeinsam auf die Waage – und oh Wunder: Wir hatten „nur“ 200 Gramm Übergewicht. Daher gab es keine Rüge. Gott sei Dank wurde unser Handgepäck nicht gewogen! Ich weiß nicht, wer dann in Ohnmacht gefallen wäre. 😅
Nun ging es zur Sicherheitskontrolle. Verwöhnt von Hannover und München, packten wir unsere Handgepäckstücke in eine Schale, ebenso Mäntel etc. Dann wurden wir mit einem Handgerät abgescannt – die Männer offen sichtbar, die Frauen hinter einem Vorhang.
Für mich kam das große Erwachen: Ich bekam einen fetten Anraunzer, mein Rucksack und zwei weitere Taschen wurden zurückgegeben. Alles musste ausgepackt in die Schale – Laptop, Technik, Kabel. Also wieder raus auf Start: Ich füllte drei Schalen und stellte mich erneut zum Scannen an. 😬
Zum Glück hatten wir genügend Zeit mitgebracht, sodass diese Verzögerung keine große Rolle spielte. Erst jetzt wurden die internationalen und inländischen Passagiere getrennt, und jeder ging seinen Weg.
Unsere Maschine hatte rund 20 Minuten Verspätung. Wir saßen in der ersten Reihe, bekamen ein feurig scharfes vegetarisches Brot und eine Cola. 🌶️🥖 Mein Fensterplatz war leider ein Flop – erst hing eine dicke Dunstglocke über Mumbai, später war es bewölkt und der Flug teilweise ruckelig.
Der Kapitän hatte wohl Plauderwasser getrunken. Er erzählte von den schönen Stränden, pries das Casino an und wünschte uns Glück beim Spiel. 🎰
In Goa, am Manohar International Airport, holten wir unsere Koffer ab und buchten direkt im Flughafen einen Transfer zur Unterkunft. Vorher versorgten wir uns noch mit der heimischen Währung – der Umrechnungskurs ist einfach: Für einen Euro bekamen wir rund 100 INR.
Ich muss mich wieder an die indische Fahrweise gewöhnen. Der Taxifahrer machte alles unterwegs – nicht nur fahren. 😅 Aber ich bin ohnehin eine schlechte Beifahrerin.
Für diesen Urlaub haben wir uns eine ganz andere Unterkunft ausgesucht. Wir wollten nah am Wasser sein – und das haben wir geschafft. Wir sind in Morjim, im Jardin d'Ulysse & Hard Rock. Es ist so ein wenig Backpacker-Unterkunft, mal was anderes. 😉
Viele Grüße
Petra