Beiträge von Petra

    Zum Frühstück waren wir heute zunächst alleine im Raum und ich nutzte die Gelegenheit und machte ein paar Fotos. Gestern hatten wir uns noch Marmelade gekauft, die haben wir heute dann mitgenommen, ein wenig Abwechslung. Es gibt meist süßes Brot, Toastbrot, Croissant, Butter, eine Sorte Käse und Schinken, Joghurt, ganz viel frisches Obst und natürlich Ceralien, Orangensaft, Kaffee und einige Sorten Tee.

    Die Aussicht ist natürlich klasse!

    Anja, kannst Du die Bilder immer noch nicht sehen?

    Ja, das war wir bis jetzt gesehen haben war schon super. Heute war noch einmal sehr schön, wir haben einen kleinen Ausflug gemacht und sitzen jetzt in einem Biergarten am Pazifik 🌏 und genießen die Sicht auf das Meer und den Blick auf die Puente de las Americas, dort ist die Einfahrt zum Panama Kanal.

    Es geht wieder zurück. Weil es mit der Hinfahrt schon so gut geklappt hat, nehmen wir wieder den Bus bis Albrook und steigen dann in die Metro ein und fahren nach Hause.

    Man kann in den Bussen keine Fahrkarten kaufen. Wir helfen einer Familie aus und lassen sie auf unseren Fahrschein mitfahren, denn der Busfahrer hätte sie nicht mitgenommen. Die Fahrt nach Albrook kostet aber nur 25 Cent pro Person. Er drückt uns einen Dollarschein in die Hand.

    Das war´s von heute, uns hat es gefallen. Die Bilder sind vom Bus-Terminal.

    Viele Grüße

    Petra

    Nachdem die Schleusung fast zu Ende ist, wird es auf einmal ganz schnell leerer. Nun wechseln wir auch unseren Standort und gehen einmal hoch in den vierten Stock auf die Aussichtsterrasse. Ja, von hier hat man einen ganz anderen Blick.

    Wir sehen, die Schleusenbecken werden schon wieder mit Wasser gefüllt, denn es kommen weitere Schiffe an, die auch noch abgefertigt werden wollen.

    Ich habe auch etliche Videos aufgenommen, die werde ich aber erst bearbeiten, wenn ich wieder zu Hause bin.

    Es ist schon eine gewaltige Anlage und wenn man bedenkt, dass man auf manchen Strecken an die 8.000 Kilometer Umweg sparen kann, wenn man nicht um das gefürchtete Kap Horn fahren muss.

    Wir sahen, wie das Wasser abgelassen wurde und die kleinen Boote verschwanden in der Tiefe. Der große Pott war natürlich noch zu sehen.

    Klasse, was wir da alles zu sehen bekamen. Vorne kam dann noch die Wuchow aus Hongkong hineingefahren.

    Die Schleusentore wurden geöffnet und nach und nach fuhren alle Schiffe wieder hinaus.

    Auf diesem Bild oben kann man sogar noch ein Schiff im neuen Schleusengang sehen. Da ich nur mit 23 mm fotografiere, kann man das große Schiff (rotbraune Farbe) mehr erahnen als sehen.

    Der Eintritt kostet 15 USD und es gibt Verschiedenes, was man sich auf 4 Ebenen anschauen kann. Wir bekamen den Hinweis, dass es einen Film zu jeder vollen Stunde gibt. Wir waren viertel nach zwei dort. Uns war aber erst einmal nach einem kühlen Getränk zumute. Im Restaurant im 2. Stock, dort bekämen wir ein Bier, meinte die nette Dame, die die Eintrittskarte kontrollierte. Deutsche trinken doch gerne Bier. Wie wahr, wie wahr. Bis 15 Uhr haben wir ja noch genug Zeit, so dachten wir.

    Wir gingen ins Restaurant und sagten, dass wir nur ein Bier trinken wollten. Dort bekamen wir einen Tisch draußen zugewiesen und wussten noch nicht, dass das wie ein Haupttreffer war. Friedrich war es eigentlich zu sonnig, aber ich fand den Platz gut, denn wir saßen genau gegenüber vom Schleusenhäuschen.


    Wir bestellten uns dann doch eine Portion Pommes mit Ketchup und langsam füllten sich die Ränge überall. Nein, sie knubbelten sich und wir freuten uns, dass wir genau zur richtigen Zeit da waren.

    Die Sicht war etwas eingeschränkt, aber dafür hatten wir einen bequemen Sitzplatz und außerdem freie Sicht.

    Für die kleineren Schiffe, gibt es zwei Schleusen, die man hier gut auf dem Bild sehen kann. Im ersten warten 2 Segelboote und in dem zweiten Schleusenbecken befand sich ein Ausflugsschiff, ein Segelboot und dann kam ein riesiger Pott.

    Über die Taxipreise hatte ich ja gestern schon geschrieben, die sind hier unschlagbar günstig. Wir hätten also auch gut und gerne ein Taxi nehmen können. Ich wollte aber einmal mit der Metro fahren. Es gibt nur eine Linie, sie fährt von San Isidro nach Albrook. In Albrook gibt es eine riesige Einkaufs-Mall, den größten Busbahnhof des Landes und auch der Flughafen befindet sich dort, wo jedoch nur kleine Maschinen abfliegen.

    Wir werden von dort nach Bocas starten.

    Es gibt keine Fahrscheine für die Metro, sondern man kauft sich eine aufladbare Karte zu 2 USD und läd dann ein Guthaben auf. Jedes Mal, wenn man in die Metro einsteigt oder mit einem Metrobus fährt, hält man diese Karte an ein Lesegerät und der Fahrpreis wird angebucht. Bei Aussteigen muss man die Karte dann wieder vor das Gerät halten.

    Die Automaten sind prima zu bedienen, wir kauften zunächst die Karte und dann luden wir uns ein Guthaben auf. Wenn man zu mehreren fährt, dann muss nicht jeder zwingend eine eigene Karte haben, sondern man hält dann eben die Karte ein weiteres Mal vor das Lesegerät.

    Nachdem wir die Karte aufgeladen hatten, stiegen wir in den Zug und fuhren bis zur Endstation Albrook. Über eine Fußgänger brücke gelangten wir ins Busterminal. Hier gibt es Busse ohne Ende und alles etwas chaotisch, eben südamerikanisch. Erst hatten wir gedacht, dass wir uns von hier aus ein Taxi zum Panamakanal nehmen, andererseits wussten wir, dass es auch Busse dorthin gibt. Die Station heißt Miraflores.

    Wir suchten eine Information, aber da standen so viele vor uns, dass wir keine Geduld hatten, hier zu warten. Also suchten wir selber, schließlich gibt es ja Schilder. Nur wir fanden keinen Hinweis. Irgendwann sahen wir jemanden von den Metrobussen und fragten nach der Haltestelle. Dann prasselte es nur aucf uns herab, ich verstand nichts, aber sie zeigte mit den Händen den Weg nach vorne. Also gingen wir los und lasen alle Schilder. NIrgendwo stand Miraflores drauf. Dann sahen wir noch jemanden von der Metro, also wieder gefragt. Jetzt verstand ich, ganz am Ende. Ok also gingen wir bis zum Ende. Ja, wir waren richtig, aber es gab kein Schild, deswegen konnten wir auch nichts finden.

    Wir sahen eine riesige Schlange von Wartenden und sprachen einen an: Miraflores? Nein, nicht diese Schlange, aber hier fährt der Bus ab. Das war doch schon mal ein Erfol.g. Nachen 10 Minuten oder so kam dann auch der Bus, vorne war groß und deutlich Miraflores zu lesen und wir stiegen ein.

    Die letzte Station war am Visitor-Center vom Panama-Kanal.

    Wir liefen kreuz und quer, bis wir genug gesehen hatten. Dann brauchten wir eine kleine Cappuccino-Pause. Dort, wo wir gerade waren, fanden wir durch Zufall ein Starbucks Café. Das kam uns gelegen, zum Kaffee gab es dann WIFI umsonst dazu. ;)

    Nach der Pause mussten wir dann doch mein Handy wieder anschmeißen, denn wir wollten in Richtung Metrostation und wussten aber nicht so genau, wie wir dort hinkommen.

    Heute war wieder ein schöner und interessanter Tag. In unserem Reiseführer steht, dass die beste Zeit für einen Panamakanalbesuch entweder zwischen 9 und 10 Uhr oder zwischen 15 und 17 Uhr ist.

    Da wir jedoch nicht so früh aufgestanden sind, erübrigte sich das mit 9 Uhr. ;) So frühstückten wir in Ruhe und gingen dann los. Wir wollten diesen lustigen Wolkenkratzer mal von näher betrachten, der uns schon von Anfang an immer aufgefallen ist.

    Einen Stadtplan brauchten wir dafür nicht, wir gingen "nach Sicht". Im Nachhinein habe ich fetgestellt, dass ich eine falsche Einstellung in meiner Kamera hatte. Gestern und heute war ich nur mit der kleinen Fujifilm X100S unterwegs. Irgendwann wurde dann auf Spotmessung umgestellt. Das ist dann nicht so günstig gewesen und daher habe ich manche Bilder recht überbelichtet bekommen.

    Dieses Auto ist eine fahrende Küche mit allem "Drum und Dran"

    Es gibt schon gewaltige Hochhäuser. Unterwegs fanden wir einen Money-Changer. Das war lustig, denn "sie" verstand uns nicht. Wir sprachen das Wort Euro wohl für ihre Ohren so aus, dass sie immer nur "oro" verstand und meinte, wir wollten Gold kaufen.

    Also dann ganz langsam auf spanisch. Friedrich holte die Euro raus und nun verstand sie: E-u-rro

    Puhh, was für ein Akt, aber wir bekamen eine tolle Rate und waren zufrieden.

    Ja, leider sind die Sachen im Netz nicht so sicher. Wir haben heute noch einmal Geld getauscht (bei einem Moneychanger) und habe einen super Kurs bekommen. Jetzt sind wir unabhängig und brauchen die Karten nur noch als Backup für den Notfall.

    ÜBRIGENS, es ist schon wieder schrecklich heiß und wir machen eine Cappuccino Pause im Starbucks.. 😘 (weil schön kühl)

    Der Rundgang durch das alte Viertel ist fast geschafft und wir schlagen den Rückweg wieder ein. Bis zum 5 de mayo wollten wir in jedem Fall wieder zu Fuß gehen.

    Mit diesen Bildern beende ich den Tag. Wir nehmen uns ein Taxi zurück zum Hotel, es kostet gerade mal 3 USD. Gelaufen sind wir genug, heute Abend passiert nichts mehr. Wir legen ganz einfach die Füße hoch.

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Dieser Thread ist gesperrt, Kommentare bitte hier hinschreiben. :)

    Es regnet immer noch, so packen wir unsere Sachen regendicht ein und ziehen unsere Regenjacken an. Wir entscheiden uns , den Spziergang durch die Altstadt Panamas (Casco Viejo) fortzusetzen. Wer weiß, ob wir sonst noch dazu kommen.


    Dieser historische Stadtteil ist von der UNESCO in die Weltkulturerbeliste aufgenommen. Es gibt einige alte Kirchen, alte frisch renovierte Gebäude und verfallene Häuser.

    Bei Regen ist die Sicht nicht ganz so schön, ich habe aber dennoch meinen Fotoapparat ab und zu rausgeholt:



    Es ist jetzt richtig heiß und fast unerträglich schwül geworden, vor allem, wenn man wie wir, auch schon stundenlang unterwegs sind. So gehen wir ab und zu in die gut temperierten Warenhäuser rein, einfach nur um uns abzukühlen.

    Ja... und in einem erstehen wir zwei Panamahüte, die können wir jetzt doch gut gebrauchen. Ich habe sie später im Hotel fotografiert, das Selfie ist nicht vorzeigefähig. :mrgreen

    Wir brauchen eine Pause, denn wir haben Hunger und Durst. Wir finden eine urige Kneipe, bestellen uns ein Pils (happy hour 50% discount) sowie eine vegetarische Pizza und Süßkartoffeln-Pommes mit einer höllisch scharfen Soße.

    Draußen gießt es wie aus Kannen und wir sitzen im Trockenen, gut abgepasst. Friedrich hat ein Buch zum Lesen mit und ich surfe ein wenig und schreibe hier und da ein paar Kommentare. :)

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