Beiträge von Petra
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Es war dennoch eine nette Strecke, die wir gelaufen sind.
Als uns die Gegend doch ein wenig unheimlich vorkam, haben wir uns in ein Buswartehäuschen gesetzt und noch einmal die Karte mit meinem Navi-Programm abgeglichen und kamen zu dem Ergebnis, das Navi hat Recht! Wir sind falsch gelaufen. Ha, ha...
Dafür haben wir aber ganz schön lange gebraucht, um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Wir waren jetzt schon 4 Stunden unterwegs, die Sonne brennt ganz schön heftig und es sind 30 Grad warm. Nein, wir wollen jetzt keine 7 Kilometer zurücklaufen. Also nahmen wir ein Taxi.
Taxis gibt es noch mehr als Baustellen und jedes Taxi hupt mindestens einmal beim Vorbeifahren. Damit zeigt er an, dass er frei ist und man läuft doch nicht zu Fuß in Panama. Billig ist es auch, wir zahlten 5 USD für die Fahrt.
Endlich waren wir dort, wo wir hinwollten
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Nachdem wir alles erledigt hatten, gingen wir los. Vorsichtshalber nahmen wir unsere Regenjacken mit, das war eine gute Idee, denn es gibt immer mal wieder einen Regenschauer.
Wir wollten zum Plaza 5 de mayor. Schon am Anfang wunderte ich mich, welchen Weg Friedrich einschlug, aber er meinte, das sei so richtig.
Auch als ich mein Navi-Programm einstellte und dieses mir anzeigte, dass wir noch über 7 km vom Plaza entfernt waren, dachte ich, dass das Navi falsch anzeigte und mein Herzallerliebster Recht hat!
So liefen wir Kilometer um Kilometer und hinterfragten einfach nichts. Wir kauften uns ein Wasser, machten eine Pause an einem urigen Restaurant und tranken dort eine Cola und etwas später gingen wir in ein weiteres Café und tranken einen Cappuccino. Irgendwann haben wir uns dann doch gewundert, weil... die Gegend passte so nicht zu dem Ort, wo wir hinwollten. Wir sahen keine anderen Touristen, nur Einheimische und zum Schluss kamen uns die Straßen und Gassen doch ein wenig zu seltsam vor.
Es gibt noch viele schöne bunte Busse, die hier rumfahren. Heute hatten wir uns aber vorgenommen, zu Fuß zu gehen, der lange Flug von Vortage steckte uns noch in den Knochen und da konnten wir einen längeren Spaziergang gebrauchen.
Baustellen gibt es ohne Ende in Panama. Ich hatte mir die Stadt etwas anders vorgestellt, moderner und ordentlicher...
Wenn man durch die Straßen schlendert, muss man höllisch aufpassen, nicht einen unbedachten Schritt zu machen, dann landet man unweigerlich in einem offenen Gully oder Loch. -
Wie immer leide ich unter dem Jetlag, aber das gehört bei mir wohl dazu. So war ich schon kurz nach 5 Uhr putzmunter...
Nach dem Frühstück (ab 6 Uhr könnte man schon) warfen wir noch einen Blick von der Dachterrasse und dann machten wir uns ausgehfertig und räumten das Zimmer etwas auf. Mein Blick fiel auf mein Smartfone und eine SMS ließ nicht Gutes erahnen:
Ein auffälliger Umsatz Ihrer Kreditkarte hat zur vorsorglichen Kartensperre geführt. Bitte rufen Sie uns an.
Was für ein Mist. Mit meinem Handy kann ich hier nicht telefonieren, eine örtliche SIM-Karte haben wir uns nicht geholt, das machen wir eigentlich sehr, sehr selten. Ich habe aber noch bei Skype etwas Guthaben und mit diesem Telefonat erreichte ich meine Bank.
Was war passiert? Es lagen etliche Anfragen in Höhe von 300 - 500 Euro aus Nicaragua vor. Wir sind aber in Panama und haben die Kreditkarte noch nicht benutzt. Da ich noch eine weitere Karte von dieser Bank habe, wurde dort ein Vermerk gesetzt, dass diese nicht auch gesperrt wird, wenn wir diese hier benutzen.
Die Anfragen von Nicaragua wurden scho am 29.12. gestellt. Da waren wir aber noch nicht einmal im Ausland. Also wurde die Karte irgendwo abgegriffen, man hört ja immer wieder, dass irgendwelche großen Firmen gehackt und sensible Daten gestohlen wurden.
Eigentlich wollten wir dieses Hotel hier in Panama mit Kreditkarte bezahlen, aber das haben wir nun nicht gemacht und nahmen lieber von unserem Bargeld. Wir haben aber noch eine dritte Karte von einer anderen Bank in petto, so dass wir uns keine Sorgen machen müssen. Aber ärgerlich ist das alles schon.
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Das war doch schon mal ein netter Auftakt.
Wie versprochen brachte ich meine Kamera wieder ins Zimmer und ging ohne los. Wir wollten auch nur ein wenig um den Block gehen, mal schauen in welcher Gegend wir gelandet sind. Hier gibt es wirklich viele kleine Lädchen, wo man einkaufen kann und verhungern werden wir auch nicht, so viele Restaurants sind hier.
Die Metro hat auch in der Nähe eine Station und dann holte ich doch einmal mein Handy raus und machte ein Bild.
Wir haben nun genug gesehen, kauften in einem kleinen Laden ein paar Sachen ein und gingen wieder zum Hotel zurück. Es war ein langer Tag. Wir haben hier vier Übernachtungen gebucht, also können wir noch jede Menge unternehmen. Ich bin gespannt.
VIele Grüße
Petra -
Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt 6 Stunden. Es ist jetzt 22:27 während es in Deutschland schon 4:26 am 2.2. ist. Übrigens
kiki.Nachdem wir uns ein wenig erfrischt haben, sind wir auf die Dachterasse gegangen. Mittlerweile ist es recht schnell dunkel geworden. Die Dachterrasse ist genial, ein kleiner Pool und einige Tische mit Stühlen. Hier war ordentlich was los. Ich wollte nur ein paar Fotos machen, aber wir bekamen gleich ein Bierchen spendiert.
So bekamen wir die ersten Informationen, wo kann man einkaufen, wo kann man essen gehen. Die Herren sind Amerikaner und lustig drauf. Eindringlich warnten sie mich, nicht heute Abend mit der Kamera auf die Straße zu gehen.
Na gut, dann will ich mal darauf hören und versprach die Kamera erst ins Zimmer zu bringen. Es waren auch einige Panamesen da, die auch gerne ein Bild haben wollten.
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Am Flughafen gingen wir sofort zum Taxistand, fragten nach dem Preis und akzeptierten, wir wollten einfach schnell ins Hotel und hatten keine Lust auf eine Preisdebatte.
Der Taxifahrer fuhr wie gesengt, zwischendurch antwortete er auch auf Facebook-Beiträge, likte dies und das und schaffte es ohne Unfall bis zu unserem Hotel. Dort fragte er nach einem Neujahrs-Bonus von 5 USD extra, was mich wütend machte. Das hat er auch nicht von uns bekommen.
Wir haben ein Apartment im Aparthotel Sevilla Suites gebucht. Es ist ein geräumiges Zimmer, eine kleine Einbauküche, Essecke, Sofa und eine kleiner Arbeitsplatz. Wir sind zufrieden.
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Nun dauerte es nicht mehr lange und ich entdeckte die kleinen Inseln im Wasser, das müssen die San Blas Inseln gewesen sein.
Dann kam auch schon die Küste in Sicht, wunderbar, das bedeutet, wir haben es bald geschafft. Die Sicht war jetzt nicht mehr so gut, teilweise hingen dicke Wolken in der Luft. Wir überflogen Panama und machten einen großen Bogen über dem Pazifik, ehe wir dann endlich den Internationalen Flughafen erreichten.
Der Flughafen ist überschaubar. Die Einreise verlief flott, Passbild, Fingerabdrücke und schon war man eingereist. Das Gepäck kam auch relativ schnell an und es fehlte nichts.
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Wie vertreibt man sich die Zeit auf solch einem langen Flug?
Essen, trinken, Video gucken, Zeitung lesen, Spiele spielen, schlafen und natürlich ab und zu aus dem Fenster schauen, es war schließlich ein Tagesflug.
Ich habe 3 Filme geschafft (einen Thriller, eine Komödie und einen Kinderfilm ohne Ton) und habe zwischendurch immer mal ein paar Bilder gemacht.
Wir flogen über Frankreich (Bretagne) und dann folgte stundenlang das Wasser bis wir über Haiti flogen. Kurz danach gab es eine zweite warme Mahlzeit.
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Hallo aus Panama!
Puhh, das war eine Reise, 12 Stunden im Flugzeug sitzen, das ist irgendwann genug. Aber wir haben es überstanden und zwar doch recht gut.
Einer von uns hatte das Glück und hätte in der Business sitzen können, aber 12 Stunden alleine oder neben einem Fremden, der vielleicht schnarcht oder so? Nö, das wollte ich auch auch nicht, also bekamen wir beide Plätze nebeneinander in der Premium Economy. Da habe ich bislang noch nie gesessen, daher war das mal eine Erfahrung wert.
Man sitzt viel bequemer als in der Eco, aber natürlich nicht so gut wie in der Business.
Es gibt noch ein paar mehr Unterschiede, aber wir waren zufrieden.Ich weiß nicht, ob ich Bilder hochladen kann, denn das Netz ist hier im Hotel mehr als grottenschlecht.

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Hi,
Silvester haben wir schon öfter woanders verbracht, dieses Mal war es einfach Vorsicht. Wer weiß, ob die Zubringerflüge pünktlich sind, wer konnte erahnen, dass wir Plusgrade haben und keine Gefahr einer vereisten Startbahn bestand.
So sitzen wir beide gemütlich in unserem Hotel in Frankfurt und warten auf das neue Jahr. Bei Partymusik im Hintergrund habe ich einen kleinen Bericht in meinem Blog geschrieben.
Ab morgen beginne ich dann den Reisebericht.
Viel Spaß euch wo immer ihr auch seid, kommt gut ins neue Jahr.
Hier geht es zu meinem Blogeintrag:
Der letzte Beitrag – Silvester 2017
Viele Grüße
Petra -
Nein, diese Dinger piepen nicht. Sie sind auch nur auslesbar, wenn man ein Lesegerät in der Nähe hat. Da genügt eine kurze Distanz. Aber es wird ja gemacht. Auch Waschmaschinenwäsche zerstört die Fähigkeit nicht.
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Viel einfacher ist es den RFID-Chip mittels eines Induktionsherd zu zerstören, es hinterlässt keine Spuren. Mit unserem Perso oder Pass werden wir ja in Europa ohnehin überall erfasst, wenn der Chip ausgelesen werden kann.
Da ich keinen solchen Herd habe, bleibt mir dann nur die Hülle übrig, wenn ich nicht erfasst werden will.
Übrigens in meiner anderen Jacke, die ich gekauft habe, ist auch so ein Chip angebracht, aber viel dezenter und schlechter zu finden.
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Falls das Material es zuläßt und im Haushalt verfügbar, die Kleidung kurz in die Microwelle packen. Dann ist der Chip hinüber.
Das wird in den wenigsten Fällen funktionieren und ist auch gefährlich. Es dürfen keine Metalle, Knöpfe, Reißverschlüsse und/oder Applikationen an dem Teil sein Das Gewebe wird schmelzen, (es sei denn es ist reine Baumwolle) und wird sich dann entzünden. Dann kann man zwar nicht mehr geortet werden, aber das Teil kann auch nicht mehr angezogen werden.
Nicht empfehlenswert! (Abschneiden geht besser und ist sicherer)
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Ich bin ja nur darauf aufmerksam geworden weil die Warnung drin stand, dass der Chip entfernt werden sollte.
Auch die Pässe, Personalausweis, EC-Karte u.v.m. haben solche Chips und können ausgelesen werden. In meiner Handtasche habe ich einen Schutz, so dass der Chip geblockt wird. Ich habe keine Lust, dass man mich überall auslesen kann. Es gibt auch einzelne RFID Blocking NFC Schutzhüllen zu kaufen.
HIer noch ein Artikel zum Thema:
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Hallo,
gestern habe ich mir eine neue Strickjacke gekauft. Heute habe ich sie noch einmal zu Hause anprobiert und sehe, dass die Waschanleitung zu tief angebracht ist und unten rausschaut. Also nehme ich eine Schere und schneide sie ab.
Es sind insgesamt 3 übereinanderliegende Schnipsel. Aus Neugier schaue ich sie mir noch einmal genauer an und war schier baff, denn ich sehe im mittleren Teil den RFID-Chip.
Na gut, eine weitere versteckte Diebstahlsicherung zu der allgemeinen meist großen sichtbaren Sicherung außen an der Kleidung.
Was aber viele nicht wissen, damit wird man über Jahre beobachtet, lässt man den RFID-Chip in der Kleidung. Jedes Mal wenn man einen Laden betritt, der ein RFID-Lesegerät hat, weiß der Gegenüber, wo man was gekauft hat und was man dafür bezahlt hat. Es können Bewegungsprofile erstellt werden, man kann ganz einfach geortet werden.

Will ich das? Nein, ganz bestimmt nicht. Ich werde ab sofort meine Kleidung jedes Mal daraufhin nachschauen, ob die Herstellerfirma da schon mitmacht! Gerry Weber ist jedenfalls dabei!
Was für Gerry Weber spricht, es steht noch ein Vermerk auf der Waschanleitung: Remove RFID Chip before wearing. Andere Firmen lassen die Entfernung nicht zu.
Hättet Ihr das gewusst?
VIele Grüße
Petra -
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