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  1. Forum von petra-kaiser.de
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RFID-Chips in der Kleidung

  • Petra
  • 30. Dezember 2017 um 22:20
  • Petra
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    petra.kaiser.35
    • 30. Dezember 2017 um 22:20
    • #1

    Hallo,

    gestern habe ich mir eine neue Strickjacke gekauft. Heute habe ich sie noch einmal zu Hause anprobiert und sehe, dass die Waschanleitung zu tief angebracht ist und unten rausschaut. Also nehme ich eine Schere und schneide sie ab.

    Es sind insgesamt 3 übereinanderliegende Schnipsel. Aus Neugier schaue ich sie mir noch einmal genauer an und war schier baff, denn ich sehe im mittleren Teil den RFID-Chip.

    Na gut, eine weitere versteckte Diebstahlsicherung zu der allgemeinen meist großen sichtbaren Sicherung außen an der Kleidung.

    Was aber viele nicht wissen, damit wird man über Jahre beobachtet, lässt man den RFID-Chip in der Kleidung. Jedes Mal wenn man einen Laden betritt, der ein RFID-Lesegerät hat, weiß der Gegenüber, wo man was gekauft hat und was man dafür bezahlt hat. Es können Bewegungsprofile erstellt werden, man kann ganz einfach geortet werden. }a

    Will ich das? Nein, ganz bestimmt nicht. Ich werde ab sofort meine Kleidung jedes Mal daraufhin nachschauen, ob die Herstellerfirma da schon mitmacht! Gerry Weber ist jedenfalls dabei!

    Was für Gerry Weber spricht, es steht noch ein Vermerk auf der Waschanleitung: Remove RFID Chip before wearing. Andere Firmen lassen die Entfernung nicht zu.

    Hättet Ihr das gewusst?

    VIele Grüße
    Petra

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  • angelika
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    • 30. Dezember 2017 um 23:58
    • #2

    Petra, danke für diese Info!

    Als Chip hätte ich das "Dings" eh nicht einordnen können, aber ich werde vor allem meine Jacken absuchen, da lass ich die Anleitungen meistens drin.

  • Petra
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    petra.kaiser.35
    • 31. Dezember 2017 um 00:38
    • #3

    Ich bin ja nur darauf aufmerksam geworden weil die Warnung drin stand, dass der Chip entfernt werden sollte.

    Auch die Pässe, Personalausweis, EC-Karte u.v.m. haben solche Chips und können ausgelesen werden. In meiner Handtasche habe ich einen Schutz, so dass der Chip geblockt wird. Ich habe keine Lust, dass man mich überall auslesen kann. Es gibt auch einzelne RFID Blocking NFC Schutzhüllen zu kaufen.

    HIer noch ein Artikel zum Thema:

    Datenschützer lesen RFID-Chips in Kleidung aus

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  • kiki
    Kleiner Forendino
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    • 31. Dezember 2017 um 06:36
    • #4

    Falls das Material es zuläßt und im Haushalt verfügbar, die Kleidung kurz in die Microwelle packen. Dann ist der Chip hinüber.

  • Claudi
    Alter Hase
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    • 31. Dezember 2017 um 07:20
    • #5

    Ups, nein das wusste ich ehrlich gesagt nicht.

    Aber das erste was ich mach, wenn ich was kaufe - ich schneide die Etiketten raus,

    da sie meistens irgendwo auf der Haut jucken.

  • Petra
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    petra.kaiser.35
    • 31. Dezember 2017 um 09:41
    • #6
    Zitat von kiki

    Falls das Material es zuläßt und im Haushalt verfügbar, die Kleidung kurz in die Microwelle packen. Dann ist der Chip hinüber.

    Das wird in den wenigsten Fällen funktionieren und ist auch gefährlich. Es dürfen keine Metalle, Knöpfe, Reißverschlüsse und/oder Applikationen an dem Teil sein Das Gewebe wird schmelzen, (es sei denn es ist reine Baumwolle) und wird sich dann entzünden. Dann kann man zwar nicht mehr geortet werden, aber das Teil kann auch nicht mehr angezogen werden.

    Nicht empfehlenswert! (Abschneiden geht besser und ist sicherer)

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  • Petra
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    • 31. Dezember 2017 um 11:42
    • #7

    Viel einfacher ist es den RFID-Chip mittels eines Induktionsherd zu zerstören, es hinterlässt keine Spuren. Mit unserem Perso oder Pass werden wir ja in Europa ohnehin überall erfasst, wenn der Chip ausgelesen werden kann.

    Da ich keinen solchen Herd habe, bleibt mir dann nur die Hülle übrig, wenn ich nicht erfasst werden will.

    Übrigens in meiner anderen Jacke, die ich gekauft habe, ist auch so ein Chip angebracht, aber viel dezenter und schlechter zu finden.

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  • Silke
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    • 31. Dezember 2017 um 12:23
    • #8

    Ich schneide diese oft sehr langen und mehrlagigen "Inhaltsverzeichnisse" sowieso immer aus den Klamotten raus, weil mich allein der Anblick schon stört.

    Dass da tw. auch noch Ortungschips drinne sind, ist eine Unverschämtheit und sehr bedenklich, dass man als Hersteller das einfach so darf.

    Aber kann man nicht davon ausgehen, das diese Chips nach dem Kauf inaktiv sind?

    Sonst würde es doch jede Mal piepen, wenn man den Laden damit wieder betreten oder verlassen würde?

    Tja, eines Tages werden wir wohl alle wie damals schon in den "X-Files" unser Implantat unter der Haut haben ... (aber das erlebe ich hoffentlich nicht mehr).

    Erschreckend finde ich, dass es zu dieser Thematik schon Befragungen gab und vele Leute es "super praktisch" fänden, weil man ja dann sämtliche Daten ständig bei sich hätte - also Passdaten, Krankenversicherung, Bank-/Kreditkartendaten etc... - Der absolut gläserne Bürger, Traum der Konzerne und so mancher Politker.

    VG,

    Silke

    Fernweh & Reisen - Unsere Reiseberichte

    ----------------------------------------------------

    NEU:

    Patagonien 2026: https://silke-und-max.de/Patagonien_Reisebericht.htm

    2 Mal editiert, zuletzt von Silke (31. Dezember 2017 um 12:30)

  • Petra
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    • 31. Dezember 2017 um 13:15
    • #9

    Nein, diese Dinger piepen nicht. Sie sind auch nur auslesbar, wenn man ein Lesegerät in der Nähe hat. Da genügt eine kurze Distanz. Aber es wird ja gemacht. Auch Waschmaschinenwäsche zerstört die Fähigkeit nicht.

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  • angelika
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    • 31. Dezember 2017 um 23:04
    • #10

    Ich habe Induktion, also einfach auflegen, wenn was magnetisches dabei ist, den automatischen Start abwarten und nach 2 Sekunden ausschalten???

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