Beiträge von Petra
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In diesem baufälligen Haus der Großmutter lebte bis vor kurzem eine junge behinderte Frau. Nun ist sie alleine und das Haus nicht mehr bewohnbar, denn es bricht nach und nach zusammen. Bewohner des Dorfes helfen ihr beim Bau von einem kleinen Anbau, ohne Bezahlung. Hilfe für Kinder unterstützt das Vorhaben und kauft Baumaterialien. Wir bringen auch eine Tüte mit Lebensmitteln vorbei.
Es ist noch nicht alles fertiggestellt, aber sie kann schon in dem Zimmer wohnen. Fließend Wasser gibt es natürlich nicht, sie heizt mit Brennholz. Von Hilfe für Kinder bekommt sie eine Fuhre Holz.
Wir gehen wieder zurück, es gibt nur einen Trampelpfad zu dem Haus, bei Regen eine sehr rutschige Geschichte. Dementsprechend sehen wir dann auch nach diesem Besuch aus.
Wir fahren wieder zurück, der Verkehr in Temeswar ist heftig und ich bin froh, dass ich doch nicht fahren muss.
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Unterwegs erfahre ich die traurige Geschichte von einer Mutter, die ihr behindertes Kind liebevoll betreute. Ich habe sie und ihr Kind auch kennengelernt. Das Kind kam in ein Krankenhaus, dort grassierten die Masern. Da sie jedoch nur in der Obhut ihrer Mutter aufgewachsen war, hatte sie keinerkei Abwehrstoffe und ist gestorben.



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Es regnet in Strömen und die Fahrt ist nicht so schön. Wir fahren weiter nach Bencecu de Jos. Dort wollen wir eine Familie besuchen.
Unterwegs werden wir von einem Auto überholt, es gehört zu dem Kinderheim, welches 2015 eingerichtet wurde und für 12 Kindern Platz bietet. So überlegen wir nicht weiter, sondern wir halten dort auch an.
Im Kindergarten grassieren Läuse, wir lassen Geld für die Medikamente da.
Ich erfahre die Geschichte von dem kleinen Mädchen (erstes Bild 3. von rechts). Als es geboren wurde, war es krank und kaum überlebensfähig. Das Krankenhaus hatte das Baby aufgegeben, die Mutter wollte es auch nicht haben, aber es bekam eine Chance in diesem Kinderheim. Nun ist sie etwas über 2 Jahre und sie hat es geschafft. Ihre Augen sind nicht gut, sie hat schon eine große Operation hinter sich und braucht noch eine weitere in der nächsten Zeit,
Als wir so da standen, breitete sie ihre Arme aus und kam zu mir, egal obwohl sie Läuse hat oder nicht, sie schenkte mir ihr Vertrauen, das ist einfach mehr wert.
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Am nächsten Tag besuchen wir einige Familien, denen wir Lebensmittel, warme Pullis, Schals, Handschuhe und Socken sowie noch andere Kleinigkeiten vorbeibringen.
Bei dieser Familie war ich auch schon einmal. Die kleine Maria, nimmt mich in den Arm und küsst mich ab, sie freut sich so sehr über den Besuch.
Auch ihre Adoptivschwester freut sich sehr. Die Mutter kümmert sich sehr um die Kinder. Maria ist gut in der Schule, die Mutter fragt sie das kleine Einmaleins ab. Sie unterstützt das Kind so gut wie sie kann.
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mancher GESTANK
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Falls wir nachher noch auf den Weihnachtsmarkt gehen, probiere ich das mal aus...
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Weihnachtsbaumschmuck
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Religionsfreiheit
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Kirchenaustritt
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Während Mechtild mit der Mutter noch einige Dinge besprach, machte ich noch ein paar Fotos. Da ich meine Sofortbildkamera mitgenommen habe, bekam die Mutter ein Bild mit ihren Kindern sofort geschenkt. Darüber hat sie sich sichtlich gefreut.
Die mitgebrachten Schoko-Weihnachtsmänner fanden große Zustimmung und wurden sofort verputzt.
Von hier aus fuhren wir noch zu einer Familie, um ein defektes Laptop abzuholen, ich wollte es mir anschauen, ob man da noch etwas machen kann. Leider hat das Mädel das Laptop nicht aus der Schule mitgebracht und somit fuhren wir unverrichteter Dinge wieder nach Hause.
Das war´s dann wieder für heute.
Viele Grüße
Petra -
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Von der Schule fahren wir weiter zu einer alleinerziehenden Mutter mit mehreren Kindern. Dort wo sie zur Zeit wohnt, muss sie ausziehen. Hilfe für Kinder unterstützt sie beim Anbau von zwei Zimmern. Wir geben ihr einen Zuschuss für die Fenster und Türen.
Die Kinder bekommen warme Mützen, Schals und Socken, die ich mitgebracht habe. Jedes Jahr bekomme ich ja ein großes Paket mit selbstgestrickten Sachen von den Damen in einem Damenstift, die sie das ganze Jahr über für mich stricken.
Die Mutter erhält eine Lebensmitteltüte. Ich mache von der Familie ein paar Fotos. Die Mutter weint und später erfahre ich, dass das jüngste Kind an den Füßen operiert werden muss und sie Angst vor den Kosten der Ärzte hat. Generell sind die Kosten schon gedeckt, aber nicht die Nebenkosten und auch die Ärzte halten noch nebenher die Hände auf.
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Ja, die Westen sind Schuluniformen, vielleicht waren gerade einige in der Wäsche, ich weiß es nicht.
Der Leiter des Obdachlosenheims ist sehr rührig und es wird versucht, diesen Menschen zu einem normalen Leben zu verhelfen. Wir die Erfolgsquote ist, das weiß ich nicht, dazu hat die Zeit auch nicht gereicht, es gab so viele Fragen...
Es betrifft ja auch nicht die Arbeit von Hilfe für Kinder, war für mich aber ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Es sind ja auch viele Gebildete unter den Obdachlosen, die im Leben einfach nur Pech gehabt haben. Manche leben gerne auf der Straße und manche versuchen wieder Fuß zu fassen.
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Wieder zitiere ich von der Webseite Hilfe für Kinder:
Zusatzunterricht für Romakinder im Dorf Dudestii Noi
Die Unterrichtsbehörde bietet Romakindern im Dorf Dudestii Noi nachmittags zusätzlichen Unterricht an, damit sie ihre Romasprache erlernen können. Daran nehmen etwa 25 Schüler/innen der 1. - 8. Klasse teil, die am Lernen interessiert sind.
Die meisten Romakinder sind bitter arm, so dass ihnen Turnschuhe (zum Schuljahres-beginn) und warme Jacken oder Stiefel (vor Weihnachten), die sie dank Spendengeld geschenkt bekommen, sehr helfen, dass sie in die Schule gehen können. Außerdem werden sie mit Schulmaterial unterstützt.
Wir kommen nicht mit leeren Händen, die Kinder freuen sich über Bananen und eine Süßigkeit.
Nachtrag, ich habe ja vergessen zu erwähnen, dass die Kinder uns erst ein Lied auf rumänisch vorsingen und als Mechtild fragte, ob sie nicht mal etwas in ihrer Sprache sagen können, da sangen sie ihre National- Hymne, das war schon sehr bewegend.
In vielen Familien wird noch in dieser Sprache gesprochen und nicht in rumänisch. Als die Lehrerin das nachfragte, schnellten viele Finger in die Höhe.
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