Die Statue der Flora stammt aus dem frühen 18. Jh und sie zeigt die Göttin des Frühlings und der Blumen.
Wir sehen einen kleinen Imbissladen und essen eine vegetarische Falafel, einfach nur lecker! Die Pause tut auch gut, denn wir laufen schon wieder eine ganze Weile.
Beiträge von Petra
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Die Jakobuskathedrale ist geöffnet. Wir bezahlen 4 zl Eintritt pro Person und gehen hinein. Hier finden wir auch Informationen zum polnischen Jakonsweg

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Das Königstor wurde 1725 - 1728 gebaut, es ist reich verziert und schützte den Zugang zur Festung von der Nordseite.
Die Sankt-Peter-und-Paul-Kirche ist geschlossen, aber man kommt in den Vorraum rein und kann einen Blick ins Innere werfen. Sie gilt als die älteste Kirche nicht nur der Stadt Stettin, sondern von ganz Pommern. (wobei ich das auch bei der Johanniskirche gelesen habe. Das muss ich noch mal genau recherchieren)
Auf dem Plac Solidarnoci steht der Engel der Freiheit. Er erinnert an die Proteste der Arbeiter gegen das kommunistische Regime von 1970, bei denen es etliche Tote gab. -
Nachdem wir den Park durchquert haben, erreichen wir den PAZIM-Komplex. Hier sind neben dem Hotel Radisson auch viele Büros untergebracht. Noch neuer ist das Einkaufszentrum Galaxy, wir gehen einmal durch, hier trifft man auf alle Firmen, die Rang und Namen haben.
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Es ist Markt in Stettin, wir bummeln mit vielen anderen an den Ständen vorbei, es gibt ganz viele Stände, die Pflanzen und Blumen verkaufen. Wir laufen den ganzen Markt entlang bis wir zu einem Park kommen. Hier steht das Adam Mieckiewicz-Denkmal, ein bekannter polnischer Poet. (Bild 2)
Bild 4 zeigt die orthodoxe Kirche St. Nicholas -
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Nun sind wir schon tüchtig gelaufen, wir brauchen eine kleine Pause und setzen und in ein Café mit schöner Aussicht auf die Oder und trinken einen Cappuccino.
Fortsetzung folgt!
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Hier einige Graffitis, ich hätte noch viele aufnehmen können, jede freie Fläche unter den Fahrbahnen war so gut wie bemalt.
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Manchmal kommen wir als Fußgänger nicht weiter, die roten Wegweiser führen zu einem Bauzaun, da muss man halt improvisieren und hoffen, dass man wieder auf den richtigen Weg kommt. Wir haben ja auch noch die Karte nach der wir uns richten können.
Bild 3: Anna von Polen und Herzog Bogislaw X (1491)
Bild 4: Trasa Zamkowa, die wir unterquerten -
1240 schenkte der damalige Herzog den gerade eingetroffenen Franziskanern aus Westfalen das Grundstück, worauf sie die heutige Johanniskirche bauten. Es soll das älteste Gebäude der Stadt sein.
Wir kommen zu dem Schloss der Pommerschen Herzöge. Es ist ein Prachtbau, der im 14. Jahrhundert begonnen wurde und später im Renaissance-Stil ausgebaut wurde.
Das letzte Bild zeigt den [ehemaligen] Herzoglichen Reitstall aus dem 17. Jh.
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Nun erreichen wir die Oder, Fischer stehen am Kai und warten auf den großen Fang. Wir laufen weiter, es warten noch jede Menge Sehenswürdigkeiten.
Bild 3 ist der einzige erhaltene Teil der alten Wehrmauer aus dem 14. Jh.
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Das Wetter war toll, in der Sonne heiß und sonst brauchte man ein kleines Jäckchen. Am Wegesrand fanden wir alte historische Wasserpumpen (Schwengelpumpen). Stettin wurde richtig schön rausgeputzt, nicht umsonst nennt man die Stadt auch das Paris des Nordens. Es ist übrigens die siebtgrößte Stadt von Polen, liegt an der Oder und hat um die 410.000 Einwohner.
Vom alten Bahnhof ist nichts mehr da, der neue ist modern, kühl und mutet steril an. Am 15.August 1843 traf der erste Zug aus Berlin im damaligen Kopfbahnhof ein.
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Dieses Mal haben wir das Frühstück im Zimmerpreis mit inbegriffen, was bei Novotel ja nicht immer der Fall ist. Da ich ja nicht so der große Buffetesser bin, lohnt es sich für mich dann oft nicht den teurern Buffetpreis zu zahlen.
Große Hotels und große Frühstücksräume haben natürlich ihren Preis, was die Geräuschkulisse betrifft. Wir waren die letzten 3 Wochen sehr verwöhnt und ganz oft alleine oder nur mit ein oder zwei Personen. Heute Morgen war es furchtbar, es waren aber nicht die Kinder, die den Lärm verursachten, sondern die Erwachsenen. Vor allem wenn sie in Gruppen auftreten, sind sie nicht zu überhören. Das Frühstück selber war ok, eine recht große Auswahl und es hat auch geschmeckt.
Von der Rezeption haben wir uns einen Stadtplan von Stettin besorgt. Dort war ein Stadtrundgang eingezeichnet, der an 42 Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Die sind wir heute alle abgegangen. Das war schon sehr interessant.
Ich habe viele Bilder mitgebracht und einige (viele) davon will ich euch zeigen.
Wir starten den Rundgang gleich hinter unserem Hotel, dort befindet sich das Neue Rathaus (Bild 1).
Irgendwann sahen wir die roten Striche auf der Straße, dann fiel bei uns der Groschen. Die Route, die im Stadtplan zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten führte, war auch auf der Straße in roter Farbe angemalt. Toll!

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kiki, ich schreibe mal dazwischen, superschöne Fotos!

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Ja, wir sind auch durch Köslin gefahren, Da es zwischen Stettin und Danzig die größte Stadt ist, war das Verkehrsaufkommen entsprechend. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre ein Stopp drin gewesen.
Wir sitzen gerade in einem Cafe und blicken über die Oder bei schönstem Sonnenschein.
Wir machen ei en Stadtrundfahrt, vom Hotel haben wir einen Plan mit eingetragenem Weg bekommen. Mal schauen, ob wir alles schaffen. STETTIN ist sehr schön. -
Die Richtung stimmte, es war nicht mehr weit bis zu unserem Hotel. Wir haben hier wieder das Novotel gebucht. Es gibt eine überwachte Tiefgarage für unsere Motorräder. Heute machen wir nicht mehr viel.
Übrigens es sind viele Skandinavier im Hotel, die meisten sind schon ganz schön lustig.

Unser Zimmer ist ok, wie haben ein Dreibettzimmer bekommen, so haben wir genügend Ablagefläche.
Viele Grüße
Petra -
Die Fahrt war ganz ok, die Straßen waren teilweise gut und teilweise wirklich schlecht.
Auch auf dieser Strecke gibt es unendlich viele Baustellen, es wird eine Autobahn gebaut. Daher gibt es ganz viele Geschwindigkeitsbegrenzungen, dort wo die Baufahrzeuge aus- und einfahren. Dann durfte man immer nur 40 fahren. Daran hielt sich aber keiner.
Ab und zu stehen am Straßenrand Polizeifahrzeuge und kontrollieren, uns aber nicht.
Wir kommen gut nach Stettin und fahren bis zur Philharmonie (Bild 2), denn wir wissen nicht mehr weiter. Ich nehme die Gelegenheit wahr und machen schnell die ersten Bilder von Stettin.
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Die GoPro haben wir nicht angebaut, wir dachten, da wir eh nur auf einer Straße fahren, sind die Bilder sicherlich langweilig: Friedrich vorweg, mal ein LKW, mal ein PKW, mal kein Auto...
Es gab dann noch einen Stop an einer Bushaltestelle und den letzten dann 30 Kilometer vor Stettin, wir mussten nämlich mal nachschauen, wie wir unser Hotel finden.
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Der Weg war dieses Mal einfach zu fahren, denn wir mussten bis Stettin nur die B 6 in den Westen fahren.
Natürlich machten wir ein paar Pausen unterwegs. Hier der erste Stopp, da unser Cappuccino alle ist, haben wir uns eine Kanne heißen Mango-Sanddorn-Tee gemacht.
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Schon am frühen Morgen lachte die Sonne, als wir aus dem Fenster schauten. Wunderbar, dann wird es eine trockene Tour werden.
Auf dem Weg zum Frühstück nahmen wir ein wenig Gepäck mit, denn unser Zimmer ist ja im 3. Stock, das heißt 59 Stufen müssen wir jedes Mal gehen.
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