In der Pension EL Mosquito habe ich ein Zimmer reserviert, Frühstück gibt es nicht. Das Zimmer gefällt mir, alles neu und vor der Türe geht die Post ab.
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Eine Bar jagt die andere und dazu Musik...
In der Pension EL Mosquito habe ich ein Zimmer reserviert, Frühstück gibt es nicht. Das Zimmer gefällt mir, alles neu und vor der Türe geht die Post ab.
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Eine Bar jagt die andere und dazu Musik...
Der Berg war geschafft und ich auch ein wenig. Nun traf ich ich auch einen Pilger, als ich dann Rast machte. (Bild 3)
Wir kamen ins Gespräch und siehe da, er ist Rumäne und ist eigentlich zu Dritt unterwegs. Leider hat er sich den Fuß verrenkt, oder eine Zerrung, so genau habe ich das nicht verstanden und er musste 3 Tage aussetzen. Jetzt hat er halt das Problem und muss jeden Tag 36 km "abreißen". Daher läuft er jetzt alleine. Er lebt seit kurzem in Düsseldorf, weil er dort als IT-ler eine Stelle hat. Man trifft schon interessante Menschen.
Dann erreiche ich Baiona. Der Ort ist größer als ich gedacht habe. Als ich hier an der Kirche zögerte, wohin ich soll, kam schon gleich jemand aus dem gegenüberliegenden Restaurant und zeigte mir den Weg. (Obwohl ich überhaupt nicht gesagt habe, wohin ich will
)
Zur Sicherheit fragte ich einen älteren Herrn, der mit seinem Hund spazieren ging, wo mein Hotel liegt.
Er ließ es sich nicht nehmen und begleitete mich bis zur Hoteltüre. ![]()
Und weil sie so schön war, gibt es gleich ein paar mehr Bilder davon. Manchmal musste ich ganz schön kraxeln und manchmal rutschte ich auch aus. Alles in allem war es aber eine Wohltat zu den Wegstrecken am Straßenrand, die zwar einfacher waren, aber eben auch langweiliger.
Nun folgte eine tolle Strecke und ich war wieder ganz alleine auf der Welt!
Einige Kilometer weiter suche ich eine Einkehrgelegenheit. Langsam bekam ich Hunger und ich wusste, es gibt nur noch ein oder zwei Möglichkeiten. Die erste, die ich fand, öffnet erst in drei Tagen. So lange wollte ich nun nicht warten.
Doch kurz dahinter kam noch ein Gasthof. Ich ging hinein und fragte, ob ich etwas zu essen bekommen kann. Er schüttelte den Kopf und meinte, die Küche ist geschlossen. Dann las ich Bocadillo und queso, ich wusste zwar nicht was es war, aber ich fragte, ob ich denn das bekommen könnte. Ja, meinte er, ein Bocadillo kann ich haben.
Es stellte sich heraus, dass es ein leckeres Baguette mit Käse war. wunderbar.
So war ich gesättigt für die nächsten Kilometer. Es ging nun nicht mehr parallel zur Küste entlang, sondern ich musste über den Berg.
Ja klar, so mit einem dicken Knopf, das kenne ich auch noch. Manche stellen sich auch alte Telefone ins Haus. ![]()
So, ich bin vor einer halben Stunde in Vigo angekommen. Ich bin so fertig, dass ich heute nichts mehr unternehme. Ich gehe noch nicht einmal essen. Dann schmeckt das Frühstück morgen umso besser. ![]()
Allerdings habe ich mir ein wenig Flüssignahrung auf´s Zimmer genommen. Jetzt werde ich noch ein wenig Bilder bearbeiten und Bericht schreiben.
Morgen sieht die Welt sicher wieder anders aus. ![]()
Auf jeden Fall gibt es eine Open Air Veranstaltung: Dirty Dancing ![]()
Ich mache nach 16 Kilometern meine 3. Pause... Nach Cappuccino und Topic folgt...
Im Moment weiß ich nicht wo ich bin, schaue aber Motorradrennen...
Maxi, ich lass mich überraschen, ich kenne keinen, der je Vigo erkundet hat. ![]()
Ich bin schon wieder unterwegs. Nach 5.6 km habe ich endlich ein offenes Café gefunden, wo ich einen Cappuccino und ein Bocadillo con queso bekommen habe. Mein erstes Frühstück. Heute liegen viele Kilometer vor mir. In Vigo bleibe ich aber 3 Nächte, da habe ich wieder Zeit für den Bericht. ![]()
Die Sonne ist schon ganz schön kräftig. Wir marschieren alle weiter. Da sie recht flott unterwegs sind, gehe ich dann wieder als Schlusslämpchen.
Wie meinten sie noch: man trifft sich in Baiona am Strand.
Knapp 3 Kilometer weiter erreichte ich die Alberge Aguncheiro. Hier machte ich wieder einen kleine Pauss bei einem Mineralwasser, obwohl ich ein Tonic Wasser bestellt habe. Für ein Mittagessen war es noch zu früh. Nach einer Weile kamen auch ein paar Pilger vorbei. Eine Kanadierin, die total lustig und laut war. Sie ging mit einer jungen Deutschen. Dann war noch eine Deutsche da, die sich aber weigerte mit den beiden zusammenzulaufen. Echt lustig...
Alle 3 kamen von A Guarda und sind schon ca. 18 km gelaufen. Zwei wollen auch in Baiona stoppen, das junge Mädel muss aus Kostengründen bis zu einer Pilgerherberge laufen und die gibt es erst in A Ramallosa.
Ich habe mal gefragt, wie es mit der Situation für Pilger in den günstigen Herbergen aussieht. Sie sagte, es gibt überall noch genügend Platz. Das wird sich wohl erst ab Redondela ändern. Ab da werden wohl die Massen unterwegs sein.
Der Weg ist gut ausgeschildert. Nach knapp 4 Kilometern erreichte ich das Hotel Glasgow. Hier trank ich einen Kaffee Latte und aß ein Croissant und holte mir hier auch einen Stempel ab.
Der Ruhetag war genau richtig. Ich hatte mir heute den Wecker auf kurz nach sechs Uhr gestellt, schaute einmal kurz aus dem Fenster und legte mich wieder hin. Es war ja noch nicht einmal richtig hell, außerdem war es nebelig.
So stand ich erst eine Stunde später auf, packte meine Sachen und zog von dannen. Zum Frühstück gab es eine Banane, ein paar Schokokekse und Wasser, nicht gerade üppig, aber um diese Zeit gab es halt noch nichts besseres. Den Schlüsseö ließ ich in der Zimmertür stecken, so hatte ich es vereinbart. Dann ging ich los.
Mhmm mein Wanderstock liegt noch im Zimmer, wie blöde, ohne kann ich nicht gehen. Ich ärgere mich über mich selber, denn ich habe extra noch überall nachgeschaut, ob ich etwas vergessen habe.
Gott sei Dank kam ich wieder rein, denn die ersten Frühstücksgäste saßen schon da. Glückk gehabt. Ich holte meinen Stock und dann ging ich los.
Meine 9. Pilgertag von Oia nach Baiona - 30.982 Schritte ~ 18,5 km
Viel Spaß Margarete und danke... ![]()
Klasse Maxi, der Kater ist gut, aber ihr seid fix... mit Staubsauger, den mögen wohl keine Katzen... ![]()
Ich hoffe auch nicht. Gestern haben die Mücken mich erwischt, eine hat mit am Augenlid erwischt!
Das zimmer hier ist sehr schön. Noch sitze ich am Hafen und genieße den lauen Abend. Neben mir am Tisch sitzen 3 Amerikaner, die hier den Camino starten, natürlich mit Gepäcktransport...
Gerade vor einer Viertelstunde bin ich in Baiona angekommen.
Hier geht echt die Post ab. Da ich außer ein paar Keksen und einem Bocadillo noch nichts gegessen haben, habe ich HUNGER!
Ich muss nur aus der Pension (El Mosquito) raus und schon bin ich mittendrin mit lauter Musik Bars und vielen Menschen. ![]()
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