Beiträge von Petra
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Ein kleines Rätsel von unterwegs, was ist das?
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Genau, ich habe mit der gestrigen 8. Etappe die Hälfte rum. Den restlichen Weg habe ich mir auch in 8 Etappen eingeteilt. Vermutlich bin ich die nächsten 3 Etappen (Baiona - Vigo - Redondela) noch relativ alleine, aber ab Redondela treffen der Central und auch der Da Costa zusammen. Da bin ich dann sicher nicht mehr alleine. Da werde ich dann auch nicht mehr vom Wege abgehen.

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Mein 8. Pilgertag von Caminha nach Oia - 30.976 Schritte ~ 18,5 Kilometer
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Petra, nach den ersten Berichten hatte ich mir sogar vorgestellt, zumindest ein paar Tage auch mal die Strecke am Meer entlang zu laufen.Aber jetzt nicht mehr - einfach toll, was Du da leistest!!!
Angelika, Du kraxelst doch den Gorillas nach und machst irre Wanderungen, da ist solch ein Pilgerweg doch nichts dagegen.

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Angela, so ein wenig Schiss hatte ich schon vor den Ziegen...

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Im Hotel Muralha de Caminha habe ich ein Zimmer gebucht. Ich bin sehr zufrieden. Frühstück gibt es erst ab 9:30h. Das ist mir zu spät, denn ich will die Fähre um 9 UHr nehmen. Diese soll gehen, so sagt man mir an der Rezeption. Es gibt ein Restaurant im Haus. Ich schaue auf die Speisekarte nur Fisch und Fleisch. Ich frage nach, ob ich auch was anderes bekommen kann. Super, sie machen mir ein Omelette und einen Tomatensalat.
Vorher beziehe ich das Zimmer, gehe unter die Dusche und wasche meine Sachen.
Dann gehe ich ins Restaurant und sitze da eine ganze Weile beim Essen und einem Glas Wein, mit Blick auf Spanien.
Übrigens habe ich endlich auch wieder Empfang mit meinem Telefon, das gibt mir dann doch etwas mehr Sicherheit, nur für den Fall der Fälle.
Das versprochene Internet funktioniert nicht, egal, ich habe Handyempfang und richte mir einen Hotspot ein. So kann ich schon den ersten Bericht schreiben.
Allerdings halte ich nicht lange aus, ich bin kaputt. Morgen geht es ja schon wieder weiter. Noch träume ich von angenehmen leichten 11 Kilometern, die ich geplant habe.
Es sollte ganz anders kommen, aber das ist schon der nächste Tag.

Viele Grüße
Petra -
Beschwingt gehe ich dann die letzten Kilometer, es ist wieder ziemlich heiß geworden.
Hier sieht man wieder Spanien auf dem letzten Bild, von diesem Berg werde ich noch berichten.

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Ich erreiche Moleda und brauche unbedingt eine Pause. Ich finde eine Café-Snack-Bar und bestelle mir ein Glas Wein (zu 1 Euro), dann ziehe ich meine Schuhe aus und bedaure mich ein wenig. Ich habe noch ungefähr 4 Kilometer vor mir.
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Hier habe ich mal die Karte fotografiert, ihr könnt sie dann in ganz groß anschauen. Heike hatte ja gefragt, warum ich manchmal nicht an der Küste laufe. Auf der Karte sieht man deutlich, dass nur wenige Wege (grün) fertig sind. Die schwarz eingezeichneten werden erst noch gebaut.
Ich bin wieder alleine unterwegs. Nur einmal treffe ich 2 Fahrradfahrer, er hält an und fragt mich, woher ich komme und wohin ich gehe, es sind Holländer.
Auf dem 2. Bild sieht man in der Ferne einen "Berg". Das ist schon Spanien. Da muss ich noch hin...
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Es ist eine schöne Strecke und sie ist recht einfach zu gehen

Ich treffe auf eine Herde Ziegen, die kampfeslustig sind. Da erinnerte ich mich daran, wie es die Hirten machen, sie schlagen mit dem Stock auf den Boden und genau das tat ich auch und die Ziegen ließen mich durch.
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Ich bin erst jetzt angekommen,Mannomann das war eine Tour. Dafür habe ich ein wunderschönes Zimmer. Ich bin froh, dass ich morgen Ruhetag habe. Ich werde keinen unnötigen Schritt mehr tun. Nachher kommen noch 2 Österreicherinnen auf einen Schnack vorbei. Die habe ich auf der Fähre getroffen und sie waren eine Stunde früher da, na ja sie sind auch noch jung und fesch, aber haben Blasen an den Füßen...
Toi, toi, toi, habe gerade meine Füße inspiziert, alles wunderbar.
Jetzt werde ich erst den Rest von gestern online setzen und dann kommt der Bericht von heute. Da ich morgen den ganzen Tag im Bett bleiben werde, habe ich viel Zeit.

Um 9 habe ich Frühstück bestellt und außerdem will ich das Kloster besichtigen oder zumindest einmal hingehen, aber erst am Nachmittag...
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Ihr werdet euch wundern, es hat alles nicht so geklappt, denn die Fähre ging nicht nach A Guarda, sondern nur rüber über den Fluss. 4 Kilometer mehr und dann über den Berg, den ich schon von Portugal fotografiert habe, schweißtreibend...
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Eigentlichwwollte ich um 9 Uhr mit der Fähre nach A Guarda fahren. Nun geht sie nicht wegen Lowtide
Die nächste geht erst um 11 Uhr. Dann Buch ich um 13 Uhr (eine Stunde Zeitunterschied) da.Es waren auch Engländer im Hotel, die wollten auch damit fahren. Sie nehmen ein Taxi
Das ist mir zu unsportlich... Sie lassen auch ihre Rucksäcke transportieren. Daher sitze ich jetzt auf dem schönen Marktplatz uns frühstücke erst einmal. Im Hotel hätte es das erst ab 9:30 gegeben... -
Ich hatte ja schon von unterwegs aus bei den Kommentaren geschrieben, wie hilfsbereit die Portugiesen sind, als ich nicht wusste, welchen Weg ich nehmen sollte.
ZitatEben hatte ich wieder eine tolle Begegnung. Ortseingang von Ancora ein großer Kreisel mit 6 verschiedenen Möglichkeiten für mich. Ich kann mich nicht recht entscheiden, da fährt ein Auto aus dem Kreisel hupt und zeigt mir die Richtung. Ich freue mich immer tierisch über solche Gesten.
Als ich dann in dieser Straße entlangging, kam er mir zu Fuß entgegen, um mir den weiteren Weg zu erklären. (natürlich auf französisch)
Hier in Ancora machte ich eine etwas längere Rast. Ich zog auch meine Schuhe aus, damit die Füße etwas Luft bekamen. Ein Tonic Wasser und ein Käsetoast mit Tomatenscheiben war genau das, was ich brauchte. Die Bedienung war total nett, sie meinte, sie hätte auch extra Margarine genommen. Ich hatte ihr erklärt, dass ich keinen Schinken essen möchte, weil ich Vegetarier bin.
Nachdem ich mich wieder etwas erholt habe, ging ich dann weiter. Ich hatte ja noch so einiges vor mir.
Die gelben Pfeile auf dem 3. Bild zeigen nach Santiago de Compostela, die blauen Pfeile weisen den Weg nach Fatima.
Und endlich komme ich wieder ans Meer!

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Leider musste ich dann doch ein ganzes Stück auf der N13 laufen. Die Nebenstrecke führte einfach zu weit weg. Es verlief jedoch alles glatt, wenn es auch recht mühsam war, immer an die Begrenzung zu springen, wenn ein Auto kam.
Die Wartehäuschen boten sich an, dass ich mal meinen Rucksack runternehme, um ein paar Minuten Pause zu machen. Da war dann auch noch relativ sicher.
Viele winkten mir zu und manch einer verlangsamte sogar die Fahrt, um mir ein "Buen Camino" zuzurufen. Nicht ganz 9 Kilometer bin ich gelaufen, als ich Ancora erreichte.
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Es war recht warm, doch ich lief zunächst auch meistens vor der Sonne geschützt. Das war recht angenehm.
Meinen ersten Kaffee bekam ich in dem Hotel Compostela hinter Afife. Zwei Portugiesinnen nahmen gerade ihr Frühstück zu sich. Wir kamen ins Gespräch, als Pilger wird man immer und überall angesprochen.

Sie leben in Bristol und sind auf Heimatbesuch hier in Portugal. Als ich auf die Toilette ging, schaute mich der Hahn mit großen Augen durch das Fenster an.

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Um 6 Uhr bin ich aufgestanden, habe mir einen Tee gekocht. Ich hatte noch ein Joghurt, eine Banane und ein Pappbrötchen vom Vortage. Das musste als Frühstück herhalten. Um 7 Uhr war ich dann wieder auf dem Weg.
Die Frage war wieder, wo wollte ich den Camino treffen? Ich entschied mich für die leichtere und unromatischere Variante und folgte bis Ancora der N-13.
Immer wieder konnte ich auf kleinen Wegen gehen, die parallel zur Hauptstraße angelegt waren.
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Mein 7. Pilgertag von Carreco nach Caminha - 29.675 Schritte ~ 17,8 Kilometer
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kiki, sehr schöne Bilder, das letzte finde ich besonders, irgendwie magisch

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