Beschwingt gehe ich dann die letzten Kilometer, es ist wieder ziemlich heiß geworden.
Hier sieht man wieder Spanien auf dem letzten Bild, von diesem Berg werde ich noch berichten. ![]()
Beschwingt gehe ich dann die letzten Kilometer, es ist wieder ziemlich heiß geworden.
Hier sieht man wieder Spanien auf dem letzten Bild, von diesem Berg werde ich noch berichten. ![]()
Ich erreiche Moleda und brauche unbedingt eine Pause. Ich finde eine Café-Snack-Bar und bestelle mir ein Glas Wein (zu 1 Euro), dann ziehe ich meine Schuhe aus und bedaure mich ein wenig. Ich habe noch ungefähr 4 Kilometer vor mir.
Hier habe ich mal die Karte fotografiert, ihr könnt sie dann in ganz groß anschauen. Heike hatte ja gefragt, warum ich manchmal nicht an der Küste laufe. Auf der Karte sieht man deutlich, dass nur wenige Wege (grün) fertig sind. Die schwarz eingezeichneten werden erst noch gebaut.
Ich bin wieder alleine unterwegs. Nur einmal treffe ich 2 Fahrradfahrer, er hält an und fragt mich, woher ich komme und wohin ich gehe, es sind Holländer.
Auf dem 2. Bild sieht man in der Ferne einen "Berg". Das ist schon Spanien. Da muss ich noch hin...
Es ist eine schöne Strecke und sie ist recht einfach zu gehen ![]()
Ich treffe auf eine Herde Ziegen, die kampfeslustig sind. Da erinnerte ich mich daran, wie es die Hirten machen, sie schlagen mit dem Stock auf den Boden und genau das tat ich auch und die Ziegen ließen mich durch.
Ich bin erst jetzt angekommen,Mannomann das war eine Tour. Dafür habe ich ein wunderschönes Zimmer. Ich bin froh, dass ich morgen Ruhetag habe. Ich werde keinen unnötigen Schritt mehr tun. Nachher kommen noch 2 Österreicherinnen auf einen Schnack vorbei. Die habe ich auf der Fähre getroffen und sie waren eine Stunde früher da, na ja sie sind auch noch jung und fesch, aber haben Blasen an den Füßen...
Toi, toi, toi, habe gerade meine Füße inspiziert, alles wunderbar.
Jetzt werde ich erst den Rest von gestern online setzen und dann kommt der Bericht von heute. Da ich morgen den ganzen Tag im Bett bleiben werde, habe ich viel Zeit.
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Um 9 habe ich Frühstück bestellt und außerdem will ich das Kloster besichtigen oder zumindest einmal hingehen, aber erst am Nachmittag...
Ihr werdet euch wundern, es hat alles nicht so geklappt, denn die Fähre ging nicht nach A Guarda, sondern nur rüber über den Fluss. 4 Kilometer mehr und dann über den Berg, den ich schon von Portugal fotografiert habe, schweißtreibend...
Eigentlichwwollte ich um 9 Uhr mit der Fähre nach A Guarda fahren. Nun geht sie nicht wegen Lowtide
Die nächste geht erst um 11 Uhr. Dann Buch ich um 13 Uhr (eine Stunde Zeitunterschied) da.
Es waren auch Engländer im Hotel, die wollten auch damit fahren. Sie nehmen ein Taxi
Das ist mir zu unsportlich... Sie lassen auch ihre Rucksäcke transportieren. Daher sitze ich jetzt auf dem schönen Marktplatz uns frühstücke erst einmal. Im Hotel hätte es das erst ab 9:30 gegeben...
Ich hatte ja schon von unterwegs aus bei den Kommentaren geschrieben, wie hilfsbereit die Portugiesen sind, als ich nicht wusste, welchen Weg ich nehmen sollte.
ZitatEben hatte ich wieder eine tolle Begegnung. Ortseingang von Ancora ein großer Kreisel mit 6 verschiedenen Möglichkeiten für mich. Ich kann mich nicht recht entscheiden, da fährt ein Auto aus dem Kreisel hupt und zeigt mir die Richtung. Ich freue mich immer tierisch über solche Gesten.
Als ich dann in dieser Straße entlangging, kam er mir zu Fuß entgegen, um mir den weiteren Weg zu erklären. (natürlich auf französisch)
Hier in Ancora machte ich eine etwas längere Rast. Ich zog auch meine Schuhe aus, damit die Füße etwas Luft bekamen. Ein Tonic Wasser und ein Käsetoast mit Tomatenscheiben war genau das, was ich brauchte. Die Bedienung war total nett, sie meinte, sie hätte auch extra Margarine genommen. Ich hatte ihr erklärt, dass ich keinen Schinken essen möchte, weil ich Vegetarier bin.
Nachdem ich mich wieder etwas erholt habe, ging ich dann weiter. Ich hatte ja noch so einiges vor mir.
Die gelben Pfeile auf dem 3. Bild zeigen nach Santiago de Compostela, die blauen Pfeile weisen den Weg nach Fatima.
Und endlich komme ich wieder ans Meer! ![]()
Leider musste ich dann doch ein ganzes Stück auf der N13 laufen. Die Nebenstrecke führte einfach zu weit weg. Es verlief jedoch alles glatt, wenn es auch recht mühsam war, immer an die Begrenzung zu springen, wenn ein Auto kam.
Die Wartehäuschen boten sich an, dass ich mal meinen Rucksack runternehme, um ein paar Minuten Pause zu machen. Da war dann auch noch relativ sicher.
Viele winkten mir zu und manch einer verlangsamte sogar die Fahrt, um mir ein "Buen Camino" zuzurufen. Nicht ganz 9 Kilometer bin ich gelaufen, als ich Ancora erreichte.
Es war recht warm, doch ich lief zunächst auch meistens vor der Sonne geschützt. Das war recht angenehm.
Meinen ersten Kaffee bekam ich in dem Hotel Compostela hinter Afife. Zwei Portugiesinnen nahmen gerade ihr Frühstück zu sich. Wir kamen ins Gespräch, als Pilger wird man immer und überall angesprochen. ![]()
Sie leben in Bristol und sind auf Heimatbesuch hier in Portugal. Als ich auf die Toilette ging, schaute mich der Hahn mit großen Augen durch das Fenster an. ![]()
Um 6 Uhr bin ich aufgestanden, habe mir einen Tee gekocht. Ich hatte noch ein Joghurt, eine Banane und ein Pappbrötchen vom Vortage. Das musste als Frühstück herhalten. Um 7 Uhr war ich dann wieder auf dem Weg.
Die Frage war wieder, wo wollte ich den Camino treffen? Ich entschied mich für die leichtere und unromatischere Variante und folgte bis Ancora der N-13.
Immer wieder konnte ich auf kleinen Wegen gehen, die parallel zur Hauptstraße angelegt waren.
Mein 7. Pilgertag von Carreco nach Caminha - 29.675 Schritte ~ 17,8 Kilometer
kiki, sehr schöne Bilder, das letzte finde ich besonders, irgendwie magisch ![]()
Danke Margarete ![]()
Ich bin jetzt in Caminha angekommen, habe ein sehr schönes Zimmer, aber das Internet geht nicht über WLAN.
Vom Hotel aus kann ich auf Spanien blicken, morgen geht es mit der Fähre rüber.
Seitdem ich bin, kann ich auch wieder telefonieren. Bislang ging es nämlich nicht. Ich bekam kein Netz. Jetzt habe ich mir gerade über Handy einen Zugang geholt und somit kann ich auch online gehen. Leider nur mit Smartphone. Mal sehen, ob ich nachher noch etwas einstelle.
Maxi, ja es ist richtig toll, wie die Einheimischen mit den Pilgern umgehen. Das erlebe ich Tag für Tag.
von Emposende bis Viana do Castelo gibt es keinen Weg am Meer entlang. Ab Viana do Castelo hätte ich wieder am Meer gehen können, aber streckenweise am Strand. Das kann ich nicht.
Ich habe 8.8 km geschafft und mache jetzt eine längere Pause in Ancora. Die Füße brauchen Luft.
Eben hatte ich wieder eine tolle Begegnung. Ortseingang von Ancora ein großer Kreisel mit 6 verschiedenen Möglichkeiten für mich. Ich kann mich nicht recht entscheiden, da fährt ein Auto aus dem Kreisel hupt und zeigt mir die Richtung. Ich freue mich immer tierisch über solche Gesten.
Als ich dann in dieser Straße entlangging, kam er mir zu Fuß entgegen, um mir den weiteren Weg zu erklären. (natürlich auf französisch) ![]()
Ein schönes großes Zimmer mit Balkon, WIFI gibt es auch, was will man mehr. Das Badezimmer teilte ich mir mit Ivana einer Pilgerin aus der Tschechien.
In der Nähe gibt es ein Restaurant und einen Minimercado. Ich kaufte mir ein paar Sachen ein, wir dürfen auch die Küche mitbenutzen.
Für die Übernachtung bezahlte ich einen Preis von 21,60 € - da kann man wirklich nicht meckern.
Am Abend lud mich Iavana auf ein Glas Wein auf ihren Balkon ein. Hauke kam auch dazu und wir erzählten eine ganze Weile. Hauke lebte in Amsterdam und war als Seemann sehr oft in Portugal und daher sind sie vor ca. 2 Jahren hierhergezogen.
So jetzt habe ich meinen Tee ausgetrunken und ich gehe los, es ist gleich 7 Uhr.
Viele Grüße
Petra
Das Guesthaus Casarada (Bild 3) fand ich auf Anhieb. Es wird von einem holländischen Ehepaar geführt. Hauke ist sehr nett, er spricht deutsch und ich wurde herzlich aufgenommen.
Da meine nächste Unterkunft in Carreco liegt, hier "oben" gibt es wirklich nichts, musste ich mich mich wieder vom Camino verabschieden und die letzten 3 Kilometer an der N 13 entlanggehen.
Nun folgte eine sehr einsame und sehr schöne Strecke. Zwischen Mauern ging es auf kleinen unebenen Pfaden hinauf und hinunter. Für mich war es sehr anstrengend, da die Wege uneben waren und ich somit keinen sicheren Tritt habe.
Dennoch hat sich der Weg gelohnt, die Umgebung war wunderschön. Gelernt habe ich, wenn man ein gelbes Kreuz sieht, (Bild 1) dann ist man auf dem falschen Pfad. ![]()
Lustig ist die Straße mit den Regenschirmen...
Ich suchte ein Lokal, wo ich draußen sitzen konnte UND eine Pizza bekam. Das habe ich dann auch gefunden. Und die Pizza war superlecker, wenngleich ich erst eine mit Fisch bekam, da ist bei der Bestellung so einiges schief gelaufen. Macht nichts, ich brauchte eh eine lange Pause, denn mittlerweile bin ich 9 Kilometer gelaufen und ich merkte meine Füße.
Den Weg aus Viana do Castelo fand ich nicht auf Anhieb, irgendwie fehlte da ein gelber Pfeil. Ich schaute dieses Mal aber auf die Karte vom "Brierley" und so fand ich dann doch den Weg irgendwann. Es ging ganz schön nach "oben". Mit da Costa hat der Weg nun nichts mehr zu tun. Nun ja, man sieht ab und zu das Meer von oben. ![]()
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